Wolfenstein: The New Order im Test

Sonstige Reviews | HT4U.net | Seite 2


Wolfenstein: The New Order – Details



Story



Wolfensteins Geschehen spielt um 1960. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Soldat William Blazkowicz und hat die Mission, das Regime aufzuhalten und den bösen General Totenkopf zu stürzen. Der Einsatz jedoch geht schief, und ein Großteil des Teams kommt ums Leben. Blazkowicz jedoch kommt mit einer schweren Kopfverletzung davon. Diese scheint seine geistigen Fähigkeiten extrem eingeschränkt zu haben, denn wirklich etwas anderes zu tun, als alles niederzuballern, was ihm in den Weg läuft, hat er im Rest des Spiels nicht.

Bild: Wolfenstein: The New Order im Test
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Wie auch immer, unser Protagonist wacht satte 14 Jahre später in einer Klinik auf und muss zu seinem Entsetzen feststellen, dass das Regime die ganze Welt übernommen hat. Daraufhin macht sich William auf, um sich dem Widerstand anzuschließen und die Welt wieder ins Lot zu bringen.

Dabei führt es Blazkowicz nach Berlin, London, unter Wasser und sogar auf den Mond, um das Regime zu stürzen. Trotz der integrierten Liebesgeschichte des Protagonisten und der wenigen emotionalen Momente bleibt die Story alles in allem jedoch recht flach.

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Flair und Umsetzung



Obwohl Wolfenstein: The New Order um 1960 angesiedelt ist, betrifft dies nicht die Technik: Der Spieler bekommt es mit einer Vielzahl Steampunk-artiger Roboter, Soldaten und Hunden zu tun – dementsprechend sind auch die Waffen gehalten.

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Die Umgebungen sind abwechslungsreich, und die Waffenauswahl ist angenehm überschaubar gehalten. Das Besondere jedoch: Unser Protagonist ist stark genug, um nicht nur Laser feuernde Gatling-Guns zu benutzen, er kann auch jede Waffe akimbo – also zwei auf einmal – benutzen. Egal, ob Pistole, Scharfschützengewehr, Schrotflinte oder Maschinengewehr. Dies führt jedoch zu besonders blutigen Verstümmelungen im Kampf.

Ein etwas neuartiges Tool ist die Laserkanone, mit welcher man Zäune und Metallplatten zerschneiden und sich so neue Durchgänge schaffen kann. Auch ein Skill-System ist mit von der Partie. Dies ist jedoch mehr als simpel gehalten: Der Gegner muss eine recht einfache Aufgabe erfüllen, um irgendeine neue Fähigkeit zu erhalten, beispielsweise 50 Gegner mit einer bestimmten Waffe töten. Alle wirklich wichtigen Fähigkeiten sind sogar schon während der ersten Mission freizuschalten.

Bild: Wolfenstein: The New Order im Test
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Was bei Wolfenstein ebenfalls hervorsticht: der auch auf Normal recht hohe Schwierigkeitsgrad. Dies rührt vor allem daher, dass unser Held seine Gesundheit nur in geringen Mengen regeneriert. Den Rest müssen wir dann manuell über Medikits beisteuern, welche wir beispielsweise in zerstörbaren Kisten finden.

Ein mehr als amüsanter Einfall seitens der Macher ist eindeutig der kleine Zusatzlevel im Retrostil, welchen die Entwickler ins Spiel eingebaut haben. Nur Spieler, welche die Augen aufhalten, werden in den Genuss dieses Minispiels kommen, welches als Joke verstanden werden darf und an erste Shooter-Gehversuche aus 486er-PC-Zeiten erinnert.

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Trotz dieser kleinen Neuerungen schafft es Wolfenstein nicht, über ein stupides Ballerspiel hinauszukommen.

 



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