Wolfenstein: The New Order im Test

Sonstige Reviews | HT4U.net | Seite 3

Grafische Umsetzung



Entgegen der üblichen 3D-Schnittstelle DirectX(11) haben die Entwickler bei The New Order abermals auf die API OpenGL gesetzt. Mit Wolfenstein hat Machine Games allerdings alles andere als einen Meilenstein in Sachen Grafik geliefert. Ganz im Gegenteil, man spürt, dass Grafik nicht das Hauptaugenmerk der Macher war. Oft matschige und mehr als halbherzig umgesetzte Texturen sind hier an der Tagesordnung.

Bild: Wolfenstein: The New Order im Test
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Trotzdem weiß das Spiel dies gut durch den gesamten Retro/Steampunk-Look zu überspielen. Damit werden sich Grafikfanatiker zwar nicht zufriedengeben, für solche wurde das Spiel jedoch eben nicht gemacht.

Bild: Wolfenstein: The New Order im Test
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Niedrig Mittel Hoch


Wolfenstein: The New Order bietet drei Voreinstellungen im Grafikmenü, nämlich die Standardoptionen Niedrig, Mittel und Hoch. Eine zusätzliche Option beziehungsweise Kontrolle für die Kantenglättung haben die Macher dem Spieler nicht gelassen. Kantenglättung müsste also streng genommen über den Treiber erzwungen werden.

Häufig zeigt sich der neue Wolfenstein-Titel trotzdem recht fordernd, sodass wir mit unserem höherwertigen Testsystem an einigen seltenen Stellen auf bis zu 30 FPS einbrachen (bei höchsten Detailstufen natürlich). In den meisten Fällen liefen wir allerdings mit sorgenfreien 60 FPS pro Sekunde als Maximum, was daran liegt, dass im Spiel offenbar ein Framelimiter eingebaut ist, welcher die Bildrate auf diesen Wert fixiert.