AMD Radeon R9 Fury - Mangelware im Test

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Monitor-Anschlüsse und Framelimiter



Bild: AMD Radeon R9 Fury – Mangelware im Test

Bei den Monitor-Anschlüssen gibt es bei Fury verglichen zur Fury X keine Änderungen. Es werden drei vollwertige DisplayPort-Anschlüsse und ein HDMI-Anschluss geboten, letzterer allerdings noch nicht nach Standard 2.0. Das hat zur Folge, dass 4K-Geräte (Monitor/TV) über HDMI lediglich mit 30 Hz angesteuert werden, was zum Arbeiten vollkommen ungeeignet ist. Von daher sollte man bei einer solchen Kombination darauf achten, dass das gewünschte Endgerät in jedem Fall über einen DisplayPort-Anschluss verfügt.

Framelimiter

Der Framelimiter ist keine neue Technik der R300-Reihe, sondern wurde als Treiber-Feature bei der Vorstellung mit eingeführt. Mit dem Erscheinen des offiziellen Catalyst-Treibers 15.7 steht diese Funktion praktisch allen vom Treiber unterstützten Grafikkarten zur Verfügung.

Bild: AMDs Furie gibt ihr Stelldichein: Radeon R9 Fury X im Test
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Gleichzeitig können wir hier subjektiv der Option nur wenig abgewinnen. AMD argumentiert, dass es zu viele Spiele gibt, welche mit 60 fps oder weniger flüssig laufen, aber dennoch der Grafikkarte eine hohe Leistungsaufnahme abverlangen, wenn sie mit 90 oder gar 120 fps Bildausgabe arbeitet. Das Argument ist korrekt und nachvollziehbar; und es ist in der Tat auch so, dass Einschnitte über einen fps-Limiter dann tatsächlich dazu beitragen können, Energie zu sparen.

Doch wer ruft tatsächlich immer wieder das Treibermenü auf, um das Spiel hier an ein Framelimit zu binden? Um hier wirklich greifende Erfolge erzielen zu können, müsste man die Einstellung häufiger und von Spiel zu Spiel anpassen – es ist eher unwahrscheinlich, dass die Option damit sehr erfolgreich sein wird.

Bild: AMDs Furie gibt ihr Stelldichein: Radeon R9 Fury X im Test
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