Aorus Thunder K7 - mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test

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Impressionen



Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test
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Wie bereits angesprochen, ist die Aorus Thunder K7 dreiteilig aufgebaut. Die Bestandteile stellen die "kleine" Haupttastatur, die Makrotastatur und die Handballenauflage dar. Die drei Teile sind über vorhandene Magnete zusammenzufügen, was in der Praxis auch reibungslos funktioniert. Eine Stabilität beim Anheben der Tastatur (Transport beispielsweise) ist dabei aber nicht gegeben. Durch diese Herangehensweise ermöglicht es Gigabyte als erster Hersteller, dass man den Ziffernblock (Macro-Keyboard) wahlweise rechts oder links anbringen kann, aber auch, dass man diesen Bereich alleine betreibt.

Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test
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Um diesen separaten Betrieb zu ermöglichen, packt der Hersteller ein zusätzliches Stromkabel in den Lieferumfang, welches aber nur verwendet werden darf, wenn der Betrieb im "20-%-Modus" – sprich: Makro-Tastatur alleine – erfolgt. Die Haupttastatur muss dabei natürlich nicht vom USB-Port getrennt werden.

Da die Stromversorgung des Macro-Keyboards ebenfalls nur über Magnetverschlüsse und nicht mittels separaten Steckers erfolgt, könnte ein ruckartiges Verschieben des Tastaturbereichs dazu führen, dass sich der Stromanschluss löst. In der Praxis sollte es aber kaum dazu kommen. Wir trafen in der Praxis keine Probleme an.

Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test
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Für einen sicheren Stand, der das Verrutschen der Tastatur verhindern soll, sorgen Gummipuffer, welche Aorus an allen drei Teilen der K7 angebracht hat. Solche gummierten Füße finden sich also nicht nur an den beiden Keyboards, sondern auch bei der Handballenauflage. Zusätzlich ist es natürlich ebenfalls möglich, die Tastatur in der Neigung zu verändern. Dazu finden sich an der Unterseite Klappmechanismen, mittels welchen man Tastatur und Nummernblock "aufbocken" kann.

Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test
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Die Aorus Thunder K7 bietet auch verschiedenste Sondertasten, unter anderem Multimedia-Tasten, welche auf den F-Tasten hinterlegt sind und unter Zuhilfenahme der vorhandenen FN-Taste sofort angesteuert werden können. Unmittelbar neben der FN-Taste findet sich die Win-Lock-Taste, deren Zuständigkeit schlicht darin liegt, die Windows-Taste der Tastatur zu deaktivieren. Ist die Win-Lock-Taste gedrückt, so leuchtet diese als Hinweis rot und setzt sich von der blauen Beleuchtung der anderen Tasten ab.

Ebenfalls finden sich auf der K7 drei Scroll-Rad-Taster. Zwei davon sind für die Beleuchtungsintensität der Haupt- und Makrotastatur zuständig, einer ist dafür da, die Lautstärke zu verändern. Drückt man diese Radtasten, so wird Lautstärke oder Beleuchtung deaktiviert beziehungsweise wieder aktiviert.

Das oben rechts angebrachte und beleuchtete Aorus-Logo ist ebenfalls als Taster umgesetzt. Dessen Funktion ist an die fünf möglichen unterschiedlichen Makroprofile gekoppelt und man kann damit durch die Profile durchschalten. Die Farbe des Logos soll dann Aufschluss über das gewählte Profil geben.

Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test
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Geht es mal auf Reisen, bietet die K7 eben auch die Option, nur das Haupt-Keyboard mitzunehmen; ein Punkt, welcher dem einen oder anderen sehr gefallen dürfte. Genau für diese Anwendergruppe gibt es gar separate Angebote auf dem Markt – Aorus liefert diese Option als praktischen Zusatz gleich mit. Dabei kann man dann natürlich auf Handballenauflage und Makrotastatur verzichten. Will man die Haupttastatur alleine betreiben, kann man die Handballenauflage natürlich ebenfalls anlegen, auch wenn dies optisch nicht zwingend als hübsch zu bezeichnen ist. Im Hinblick auf einen etwaigen Transport: Ein Leichtgewicht ist das Main-Keyboard der K7 nicht, bedingt durch die Taster und das Gehäuse.

Auf allen Schaltern der Tastatur kommen Cherry MX-Red-Taster zum Einsatz, bei der großen Spacebar (Leertaste) bedient man sich natürlich Stützhilfen/Führungshilfen aus Metall, was den Druckpunkt dort erhöht. Ausgehend aber davon, dass diese Taste vorrangig nur über die Daumen betätigt wird, ist der leicht erhöhte Druckpunkt für die Praxis nicht von Relevanz.

Um die MX-Taster mit LED-Beleuchtung überhaupt in Szene setzen zu können, gibt es in jeder Taste eine Einlage aus klarem Kunststoff. Bei den Tastenkappen weist Aorus zusätzlich auf Besonderheiten hin. Die erwähnten Einlagen aus klarem Kunststoff sind mit grifffesten Bestandteilen versehen (von "Gummierungen" spricht Aorus). Dies in Verbindung mit verwendetem UV-Coating soll eben eine gewisse Rutschfestigkeit bieten. In der Praxis betrachtet, können wir diese Ausführungen teils nicht nachvollziehen. Die Tastenkappen fühlen sich nach regulärem Kunststoff an, und eine besondere Rutschhemmung bei schwitzigen Händen können wir so nicht bestätigen.