Aorus Thunder K7 - mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test

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Erster Eindruck und Inbetriebnahme



Im Sinne der Überschrift kann man das mit einem Wort beschreiben: wackelig! Und das ist selbstredend bei diesem Aufbau plausibel, denn die Thunder K7 ist eben in drei Teile zerlegt: Haupt- und Macro-Keyboard sowie Handballenauflage.

Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test

Zusammengesetzt und über die Magnetverbindungen fixiert, kann die Tastatur wie jedes Keyboard verwendet werden, aber die Aorus Thunder K7 kann man nicht einfach so greifen und zum nächsten Punkt transportieren. Die Stärken liegen aber auch in der Dreiteilung, denn das Haupt-Keyboard lässt sich durch diese Möglichkeiten auch einzeln mitnehmen, das Macro-Keyboard kann rechts wie links oder alleine betrieben werden.

Die K7 zeigt sich beim Gewicht typisch schwer, was man von Gaming-Tastaturen mit mechanischen Tasten kennt. Zusätzlich dürften bei diesem Produkt noch die Magnetverschlüsse zum Gewicht beitragen. Insgesamt hinterlässt die Aorus Thunder K7 einen hochwertigen und qualitativ gut verarbeiteten Eindruck.

Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test

Der mit 18 Karat vergoldete USB-Anschluss ist bei Gaming-Tastaturen praktisch schon Pflicht. Wie sehr dieser dann tatsächlich einer besseren Signalqualität zugute kommt, lässt sich in der Praxis nicht prüfen. Grundsätzlich kann die Thunder K7 schlicht ohne Software betrieben werden. Entgegen anderen beleuchteten Tastaturen, kommt der Tastkandidat lediglich mit einem USB-2.0-Stecker daher. Regelmäßig trifft man sonst zwei USB-Stecker an, um die Stromversorgung sicherzustellen. Ein lobenswerter Umstand also?

Anschluss – USB 2.0 oder USB 3.0?

Hier trafen wir dann auf ein erstes Problem. Angeschlossen über USB 2.0 an unsere Spiele-Teststation mit MSI Z97-Hauptplatine, blinkten die Leuchten des Aorus-Keyboards kurz auf und gingen sofort wieder aus. Die Tastatur wurde nicht ins System eingebunden. Angeschlossen an den USB-3.0-Anschluss, wurde die Tastatur sofort erkannt und inklusive Beleuchtung eingebunden. Wir gingen erst einmal von einem zu hohen Energiebedarf der K7 aus, was sich jedoch nicht bestätigte. Die USB-2.0-Spezifikation sieht vor, dass ein Gerät einen maximalen Strom von 500 mAh beanspruchen darf. Die Thunder K7 beansprucht aber lediglich 300 mAh, was unsere Messungen auch bestätigten. Damit ist das Keyboard absolut USB-2.0-tauglich.

Wir testeten das Verhalten sogleich an zwei Systemen gegen. Einmal an einem Desktop-Arbeitsplatzrechner mit Micro-ATX-Platine von ASUS und zum anderen an unserer Teststation für Grafikkarten. In beiden Fällen wurde die Thunder K7 am USB-2.0-Anschluss sofort erkannt und eingebunden.

Eine Rücksprache mit der Aorus-Mutter Gigabyte ergab, dass bei manchen Hauptplatinen ein Routing der USB-2.0-Anschlüsse mit weiterer Ausstattung erfolgen könnte (Gigabyte sollte wissen, von was man da spricht) und dies möglicherweise die Stromversorgung verschlechtere. Exakt dieses Problem scheint an der MSI-Hauptplatine aufzutreten. In solchen Fällen empfiehlt der Hersteller dann nach Möglichkeit den Betrieb am USB-3.0-Anschluss.