Aorus Thunder K7 - mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test

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Aorus Macro-Engine



Vorwegschicken müssen wir, dass die Software sich nicht im Lieferumfang befindet. Die bislang rein in Englisch gehaltene Software muss von der Aorus-Webseite bezogen werden. Das mag auf Anhieb erst einmal negativ erscheinen, weil der Hersteller sich den gepressten Datenträger erspart hat. Auf der anderen Seite bleibt natürlich der Umstand, dass gerade bei einer solchen Software eine permanente Weiterentwicklung erfolgt und es prinzipiell angebracht ist, mit der letzten Version zu arbeiten. Damit ist der Umstand zu verschmerzen, zumal sich die Download-Größe mit aktuell knapp 13 MByte auch in Grenzen hält.

Will man letztlich auf alle Funktionen der Thunder K7 zugreifen, braucht man die Software "Macro Engine" – ebenfalls komplett in Englisch gehalten. Da nirgendwo eine genauere Beschreibung der Software erfolgt, muss man voraussetzen, dass diese selbsterklärend ist.

Das war sie im Praxiseinsatz auch größtenteils. Man beschränkt sich auf ein kleines Fenster mit übersichtlichen großen Feldern, welche die zu belegenden Makrotasten darstellen. Über eine Leiste kann man zwischen den einzelnen, mit unterschiedlichen Farben gekennzeichneten Profilen umschalten. Will man ein Makrofeld mit einer Taste belegen, so muss man nur draufklicken und kann aus den Standardtasten oder vorher erstellten Makrobefehlen auswählen.

Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test
Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test
Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test


Will man einen solchen Befehl programmieren, muss man lediglich in den Tab "Macro" wechseln und kann dann eine Tastenkombination aufnehmen oder per Hand programmieren. Dies alles ist für eine Person mit Grundkenntnissen in Englisch nach kurzer Betrachtung selbsterklärend und funktioniert auch fast reibungslos. Allerdings ist das Programmieren eines Makrobefehls von Hand nicht immer einfach, da man oft mit der Delay-Time herumspielen muss – sprich: mit der Verzögerungszeit zwischen einem Tastendruck und dem nächsten. Durch diese Option kommt zwar ein wenig mehr Aufwand hinzu, gleichzeitig verspricht dies aber eine minimale Reaktionszeit in einem Spiel durch die präzise Einstellung der Verzögerungszeit in Millisekunden.

Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test
Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test
Bild: Aorus Thunder K7 – mechanisches Gamer-Keyboard samt Macro-Keypad im Test


Hat man ein Makro programmiert, kann man diesem noch ein Erkennungssymbol zuweisen, dieses dann speichern sowie auf eine der Makrotasten legen und benutzen. Die Aorus Thunder K7 hat einen integrierten Flash-Speicher, in welchem die Makros abgelegt werden. Das ist ein großer Vorteil für Spieler, welche auf LAN-Partys gehen oder ihr Keyboard gerne auf Reisen mitnehmen.

Unter dem Punkt "Settings" kann man auch alle gespeicherten Makros und Profile wieder löschen. Wen das pulsierende Aorus-Logo stört – zum Beispiel bei vielem Schreiben und im Office-Einsatz -, der kann dies hier auch ausschalten. Ebenfalls wird die Möglichkeit geboten, unabhängig vom Profil das Aorus-Zeichen auszuschalten oder nur in einer Farbe leuchten zu lassen. Ob man das benötigt, muss jeder für sich entscheiden. Vielmehr hätten wir uns die Option gewünscht, die gesamte Beleuchtung der K7 anpassen zu können, nicht nur jene des Logos. Das ist aber leider nicht möglich.