Ein How-To und ein Guide: Gaming-Mäuse erklärt

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Sensoren: Laser und LED



Die optische Abtastung von Spielermäusen erfolgt zumeist über zwei unterschiedliche Techniken. Entweder kommt eine Abtastung mit LED- oder mit Lasertechnik zum Einsatz.

Bei der LED-Technik nimmt eine Kamera das reflektierte Licht der LED auf, übermittelt die Daten der Bewegungen an einen Chip, welcher selbige berechnet und als Bewegung umsetzt. Bei der optischen Abtastung mittels Lasertechnik entfallen LED und Kamera, stattdessen kommen ein Laser und ein digitaler Signalprozessor (DSP) zum Einsatz.

Welche Technik im Ergebnis die bessere ist, darüber streiten sich die Gelehrten – oder besser gesagt die Anwender. LED-Mäusen sagt man bessere Präzision nach, dafür höhere Empfindlichkeit bei Oberflächen. Lasertechnik soll sich insbesondere bei sehr schnellen Titeln in hoher dpi-Stufe positiv bemerkbar machen, allerdings greift der DSP auch in den Abtastprozess ein und kann dabei für Begradigungen von Bewegungen sorgen. Vorteile soll die Lasertechnik bei der Lift-off-Distance bieten, da bei einem Anheben der Maus die Abtastung sofort unterbrochen wird.

Im Ergebnis bleibt es also auch an diesem Punkt bei dem Problem, dass man die Produkte explizit auf ein etwaig auffälliges Verhalten hin testen muss.

Bekannte/beliebte Vertreter mit LED-Technik

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ASUS RoG Gladius ca. 75 Euro Razer Taipan Expert ca. 80 Euro Roccat Kone XTD ca. 100 Euro


Bekannte/beliebte Vertreter mit Lasertechnik

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Corsair Sabre RGB Laser ca. 63 Euro EpicGear Gekkota ca. 80 Euro Logitech G502 Proteus Core ca. 80 Euro


Spieler erwarten für die teils sehr hohen Preise, welche sie für die Hardware auf den Tisch legen, natürlich auch entsprechende Qualität. Diese Qualität wird gerne mit hochwertigen Namen in Verbindung gebracht. Bei den optischen Sensoren mit LED-Technik kommt gerne Avago/PixArt zum Einsatz.

Doch alleine der Name des Sensorherstellers muss noch nicht ausschlaggebend für eine hervorragende Hardware sein. Wir hatten unterschiedliche Mäuse mit Avago-/PixArt-Sensoren im Einsatz, welche mal alle Anforderungen erfüllten und an manch anderen Stellen wiederum sehr zickig agierten. Alleine der Name macht es also nicht – darüber sollte man sich im Klaren sein, denn die Firmen entwickeln Produkte für jeden Geldbeutel.