Ein How-To und ein Guide: Gaming-Mäuse erklärt

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Ripple und Jitter



Ripple und Jitter bedeutet übersetzt ins Deutsche "Kräuseln" und "Zittern". Darunter versteht man bei aktuellen Spielermäusen glücklicherweise einen kaum noch anzutreffenden Umstand, welcher durch verschiedene Faktoren bedingt sein kann. Einerseits können Ripple und Jitter durch die Umsetzung in den Abtastraten (dpi-Stufen) herrühren, andererseits auch mit Input-Lags einhergehen – letztere werden dann in aller Regel aber wieder durch Fehler beim Abtasten begründet.

Bild: Ein How-To und ein Guide: Gaming-Mäuse erklärt

Bildquelle: TeamLiquidNet


Unser Bild zeigt in der rechten Darstellung eine Aufzeichnung der Linienführung aus MS Paint, wie es in jedem Windows eigentlich verfügbar sein solte. Auf der rechten Seite erblicken wir zwar hier und dort Ecken und Kanten, doch diese sind schlicht der Handführung der Maus geschuldet.

Auf der linken Seite erblicken wir allerdings ein anderes Verhalten. Es hat den Eindruck, dass der Sensor der Maus sich neu ausrichtet und positioniert und damit eine neue Linienführung beginnt, die an eben jenen Punkten aus dem Bild mit einem "fetten" Ansatz einhergeht.

Wir können uns durchaus vorstellen, dass ein solches Verhalten bei manchen günstigen Mäusen noch anzutreffen ist, und in der Praxis ist dieses Verhalten im Office-Einsatz auch noch absolut verzeihlich. In Präzisionsarbeit, sei es nun bei CAD-Anwendungen oder Spielen, ist dies natürlich ein No-Go!

Das eigene Verhalten in diesem Bereich ist aber via MS-Paint-Test eben ganz leicht heimisch zu prüfen. Und wenngleich wir aktuell eigentlich weniger erwarten, auf einen Fehler auf diesem Prüffeld zu stoßen, werden wir den simplen Test auch in Zukunft vorerst beibehalten!

Bild: Ein How-To und ein Guide: Gaming-Mäuse erklärt


Und an diesem Punkt enden unsere üblichen Testherangehensweisen an Spielermäuse, aber unser Artikel endet noch nicht, denn es gibt noch weitere Begrifflichkeiten und Umstände, über welche wir sprechen müssen.