Lasermaus EpicGear Gekkota im Test

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Praxiseinsatz



Inbetriebnahme



Bild: Lasermaus EpicGear Gekkota im Test
Bild: Lasermaus EpicGear Gekkota im Test


Nach Anschluss der Maus an den PC wird der Windows-Standardtreiber geladen, und nach kurzem Warten ist die Gekkota benutzbar – obgleich für die meisten Funktionen wie die Taster auf der rechten Seite die Software benötigt wird. Im Auslieferungszustand läuft die Gekkota nur auf einer Polling-Rate (USB-Abtastrate) von 125 Hz. Dieser Umstand alleine sorgt dann wieder dafür, dass die Software eben installiert werden muss, um das ändern zu können. Warum bei einem Produkt, welches in den Profi-Gamer-Bereich abzielt, eine solche Voreinstellung gewählt wird, erschließt sich uns nicht im Geringsten.

Als Besondserheit fällt direkt auf, dass das Reptil mit vier verschiedenen dpi-Stufen daherkommt, zwischen denen man hin und her schalten kann. Standard bei Anschluss sind 1.600 dpi.

Software: Gekkota



Nach Download und Installation der Software lässt diese sich öffnen und gibt dem Nutzer so Zugang zu allen Funktionen der Maus. Auf den ersten Blick wirkt das Programm sehr vollgepackt und überladen; setzt man sich aber kurz damit auseinander, ist die Software fast selbsterklärend.

Bild: Lasermaus EpicGear Gekkota im Test
Bild: Lasermaus EpicGear Gekkota im Test
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Insgesamt gibt es vier Reiter. Im ersten lassen sich Tasten zuweisen und die dpi-Stufen beliebig umstellen. Der zweite Reiter nennt sich "Performance". Hier kann man die Abtastrate, die Geschwindigkeit des Scrollrades, die Mausbeschleunigung, Lift-off-Distance, Wegstrecken-Begradigung und sogar die Geschwindigkeit eines Doppelklicks einstellen.

Unter "Macro" lassen sich Makros aufnehmen und bearbeiten, wobei die Verzögerung in Millisekunden genau eingestellt werden kann. Die Bedienung der Makrobearbeitung ist anfangs noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber auch da kann man sich recht schnell einfinden. Unter "Support" kann man sich die neuesten Firm- und Software-Updates herunterladen. In unserem Fall war die jüngste Firmware bereits in der Maus eingespielt.

Bild: Lasermaus EpicGear Gekkota im Test
Bild: Lasermaus EpicGear Gekkota im Test
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Die vorgenommenen Einstellungen lassen sich dann entweder auf einem der vorgegebenen farbigen Profile direkt auf der Maus speichern oder lokal auf dem PC. Insgesamt kann man auf der Maus zwischen fünf komplett eigenständigen Profilen hin und her wechseln. Prinzipiell loben muss man die Option, die Software auch auf andere Sprachen wie Deutsch umstellen zu können. Das bietet sich für englischkundige Anwender ohnehin an, da die Übersetzungen ins Deutsche mit manchen Fehlern behaftet sind, welche mehr in die Irre leiten, als weiterhelfen.

Bild: Lasermaus EpicGear Gekkota im Test
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Die Umsetzung ins Deutsche ist teils fragwürdig bis fehlerhaft, wie in den Bildern oben dargestellt wird. Es gibt die Option, einer Maustaste irgendeine Taste zuzuweisen. Das geht ganz klar aus dem Englischen hervor ("Input a single key" – "Geben Sie ein einzelnes Zeichen ein"), die Übersetzung führt jedoch zu einiger Verwirrung, lautet diese schließlich "Verzögerungsdauer Einzelne Taste". Von daher ist diese Funktion zwar lobenswert, in ihrer Ausführung letztendlich jedoch wenig hilfreich.