Wenn es nicht ganz so teuer sein soll:

NVIDIA GeForce GTX 980 Ti mit 6 Gigabyte Hauptspeicher im Test

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NVIDIAs GeForce GTX Titan X stellt aktuell die Speerspitze bei Grafikkarten dar, doch mit deutlich über 1.000 Euro Anschaffungspreis klafft eine riesige Lücke zum nächsten NVIDIA-Modell GeForce GTX 980. Diese Lücke schließt der Hersteller am heutigen Tag mit der Vorstellung der GeForce GTX 980 Ti und rüstet sich preislich auch für die kommende neue AMD-Radeon-Grafikkarte mit Fiji-Chip und HBM-Speichertechnik. Unser Test klärt, wo die GTX 980 Ti steht.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 980 Ti mit 6 Gigabyte Hauptspeicher im Test

Im Ergebnis bezeichneten wir die NVIDIA GeForce GTX Titan X als erste Single-GPU-Grafikkarte, welche meist in der Lage ist, aktuelle Monitore mit 4K-Auflösung in Spielen zu befeuern, ohne dass man auf Einschränkungen in Qualitätseinstellungen verzichten muss. Aber die Preise für solche Grafikkarten sind doch enorm und auf Grund des schlechten Euro-Wechselkurses teils bei 1.200 Euro angesiedelt.

Die bislang nächst kleinere NVIDIA-Grafikkarte – die GeForce GTX 980 – ist zirka 25 bis 40 Prozent langsamer als die GTX Titan X und meist nicht in der Lage, 4K-Auflösungen in modernen Spielen bei vollen Details zu liefern. Dafür ist diese Leistung mit zirka 500 Euro aber noch einigermaßen erschwinglich. Die Preislücke zwischen beiden Modellen ist jedoch enorm und soll am heutigen Tag gefüllt werden.

Die NVIDIA GeForce GTX 980 Ti ist der jüngste Spross der GeForce-Serie und geht heute in den Handel. Preislich zeigt sie sich klar günstiger als die Titan X, sie kommt aber auch mit weniger Leistung daher. Wo genau sich die Leistung einpendelt, zeigt der heutige Artikel – und natürlich ebenso, mit welcher Leistungsaufnahme oder gar mit welcher Geräuschkulisse der interessierte Kunde rechnen muss.

Das ist aber nicht das einzige Ziel, welches NVIDIA verfolgt, denn in wenigen Wochen will Mitbewerber AMD seine neue Fiji-GPU vorstellen, und diese soll angeblich im Preisbereich um 700 Euro agieren. Zu den Performance-Werten lässt sich noch keine Einschätzung abgeben, die Spekulationen rechnen jedoch mit einem Angriff auf die GTX-Titan-X-Leistung. Zumindest im erwarteten Preisrahmen hätte NVIDIA dann eine passende Lösung bereits jetzt anzubieten.

Ein letztes Wort, bevor wir starten: Wir haben diesen Test zum Anlass genommen und unsere Teststation überarbeitet. Hier gab es leichte Modifikationen bei CPU, Speicher und Festplatte. Natürlich haben wir in diesem Zuge auch die Software auf den neuesten Stand gebracht und zusätzlich die Benchmarks radikal überarbeitet. All das hat natürlich zur Folge, dass die heutigen Resultate nicht mehr mit früheren Messungen vergleichbar sind. Das bitten wir zu berücksichtigen. Details sind wie üblich der ausführlichen Testumgebung zu entnehmen.



 

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