NVIDIA GeForce GTX 980 Ti mit 6 Gigabyte Hauptspeicher im Test

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Geräuschkulisse



Lautstärkemessung – So misst HT4U.net
Wer unsere Artikel bereits eine Weile liest, der weiß, dass wir das Thema Lautstärke nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern diesem Bereich sehr intensiv nachgehen. Aktuell haben wir nun unsere bisherige Teststation auf ein weiteres aktuelles Gerät aus dem Hause ulteeaudiotechnik erweitert und zwar in Form des neuen DAASUSB, welches zudem auf unsere Bedürfnisse auch noch mit einer Subsonic-Funktion erweitert wurde.

Das kalibrierte Gerät erlaubt es uns Messungen im Bereich dB(A) und sone vorzunehmen und die Messresultate geben wir, wie üblich, normiert an, was 1 Meter Abstand entspricht. Die Spektralanalysen erlauben zudem einen Eindruck des Lüfterverhaltens der einzelnen Testkandidaten.

Bild: Enigma DAASUSB


Nachdem wir gerade das Temperaturverhalten betrachtet haben, wollen wir uns im nächsten Schritt natürlich die Geräuschkulisse aus der Nähe anschauen, denn schließlich geht beides Hand in Hand im Verhalten einher.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 980 Ti mit 6 Gigabyte Hauptspeicher im Test
Bild: NVIDIA GeForce GTX 980 Ti mit 6 Gigabyte Hauptspeicher im Test
Bild: NVIDIA GeForce GTX 980 Ti mit 6 Gigabyte Hauptspeicher im Test
Spektralanalyse ruhender Desktop Spektralanalyse Spiele Spektralanalyse simulierte Volllast (Furmark)


Im Idle-Zustand treffen wir auf keine Überraschungen. Der altbekannte Kühler von NVIDIA treibt auf unserem Muster ein leises Spiel, leiser gar als auf der GTX 980. Mit lediglich 11,9 dB(A) darf man das Verhalten als flüsterleise bezeichnen, und diese Geräuschkulisse ist aus einem geschlossenen Gehäuse heraus definitiv nicht mehr wahrzunehmen.

Natürlich ist bei maximaler 3D-Last dann Schluss mit lustig. Die 250 Watt Leistungsaufnahme der GTX 980 Ti müssen gekühlt werden, und das Kühlkonstrukt bleibt eben das bekannte. Waren es bei der GTX 980 noch 26 bis 30 dB(A), liegen wir hier nun bereits bei 31 dB(A). Wir reden an dieser Stelle noch nicht von Lärm, aber einem Geräusch, welches sich immer aus einem geschlossenen Gehäuse heraus klar identifizieren lässt.

In heißen Sommermonaten und bei anhaltender Volllast oder bei händischem Eingriff in die Limitierungen kann sich natürlich auch ein Worst-Case-Szenario einstellen – das simulierten wir mittels Furmark, und die Lautstärke steigert sich auf 37,6 dB(A) oder eben 4,9 sone. Das ist gar etwas höher als bei der Titan X und definitiv nichts für verwöhnte Ohren und Silent-Freaks. Andere werden sich an dem Geräusch vielleicht noch nicht stören, denn als Radau würden wir dieses Verhalten noch nicht bezeichnen – für uns ist es aber definitiv zu laut.

 

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