NZXT Kraken-Serie - X31, X41, X61 - im Test

Gehäuse & Kühlung | HT4U.net | Seite 7

Impressionen



Bild: NZXT Kraken-Serie – X31, X41, X61 – im Test
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Im Bereich Layout gibt es wenig über die Kraken-Familie zu berichten. Die Kühler und die Pumpen sind identisch aufgebaut. Vorinstalliert ist ein Montagehalter für Intel-Prozessoren – im Lieferumfang gibt es natürlich auch ein Modul für AMD-Prozessoren. Die Bodenplatte besteht aus Kupfer, und Wärmeleitpaste wurde bereits auf die Kühlfläche aufgezogen. Im Lieferumfang befindet sich allerdings keine separate Paste mehr. Eine Neumontage bedarf also Material im Eigenbestand.

Darüber hinaus kommt in allen drei Fällen offenbar die gleiche Wasserpumpe zum Einsatz, welche regelbar ist. Diese verfügt allerdings über einen 3-Pin-Anschluss, und viele aktuelle Topplatinen bieten keine Regelmöglichkeit mehr für 3-Pin-Lüfter (Anschlüsse), so dass die Möglichkeit der Kraken in modernen Systemen kaum ausgeschöpft werden wird. Dabei sind regelbare Pumpen bei Wasserkühlungen durchaus selten. So sollte NZXT vielleicht überdenken, ob man den Pumpen-Anschluss nicht auf einen 4-Pin-Pulsweitenanschluss umstellt.

Bild: NZXT Kraken-Serie – X31, X41, X61 – im Test
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Die Radiatoren aller drei Kraken sind typisch aus Aluminium gefertigt, welches schwarz beschichtet wurde, um die Wärmeableitung zu verbessern. Natürlich unterscheiden sich alle drei Radiatoren in der Größe. Die X41 zeigt beispielsweise mit 36 mm die höchste Tiefe der drei Radiatoren. Die X31 besitzt eine Dicke von 30 mm, und die X61 lediglich eine Tiefe von 27 mm. Die Ventilatoren besitzen hingegen alle eine Bautiefe von 25 mm, so dass dies nicht ein Entscheidungsgrund des Herstellers für die unterschiedlichen Maße sein konnte.


Bild: NZXT Kraken-Serie – X31, X41, X61 – im Test
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Bei den Kabelverbindungen treffen wir bei Kraken X31 und X41 die identischen Anschlüsse vor. In allen Fällen wird die Pumpe mit einem 3-Pin-Anschluss versehen. Ein interner USB-Anschluss zur Verwendung der Software ist ebenfalls bei allen drei Modellen mit von der Partie. Die beiden kleineren Kraken verfügen aber nur über zwei Lüfer-Anschlüsse, die X61 hingegen über insgesamt vier Lüfteranschlussmöglichkeiten.

Dazu kommt bei der Kraken X61 ein separater Stromanschluss mittels eines SATA-Steckers zum Einsatz. Hier wollte man offenbar den einzelnen Mainboard-Anschluss nicht überlasten.

Bild: NZXT Kraken-Serie – X31, X41, X61 – im Test
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Das ist durchaus nachvollziehbar, denn die beiden Lüfter der Kraken X61 können bis zu 7,2 Watt pro Ventilator aufnehmen, die Pumpe fordert ebenfalls ihren Tribut. Die Kombination aus einem Lüfter und der Pumpe scheint allerdings keinesfalls die Anschlussleistung des Mainboard-Anschlusses zu überfordern, weshalb bei X31 und X41 auf den separaten Anschluss verzichtet wurde.

NZXT sieht im Übrigen vor, dass der 3-Pin-Anschluss der Pumpe an den gepulsten 4-Pin-Anschluss der Hauptplatine angeschlossen wird und darüber dann eine variable Steuerung des Lüfters vorgenommen wird. Wird ein 3-Pin-Lüfter am 4-Pin-Anschluss allerdings vom Mainboard nicht geregelt (wie in unserem Fall), dann drehen natürlich auch die Lüfter auf höchster Regelstufe.