AMDs Full-HD-Polaris-Grafikkarte: Radeon RX 470 im Test

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Software: Treiber



Mehr oder minder waren wir nun natürlich gezwungen, auf Windows 10 zu wechseln – wollten wir eigentlich überhaupt nicht. Doch was möchte man als Grafikkartentester tun, wenn DirectX 12 eben Windows 10 vorbehalten bleibt?

  • Windows 10 64 Bit, inkl. aller Updates
  • Intel Chipsatz-Treiber Win 10
  • DirectX 9.0c (Juni-2010-Update)
  • Intel LAN-Driver Win-10-Default
  • Audio-Treiber: Realtek Win 10 Default
  • ASMedia USB 3.0 V. 1.14.3.0


Grafikkartentreiber

Bild: AMDs Full-HD-Polaris-Grafikkarte: Radeon RX 470 im Test
Treiber im Test

  • AMD Crimson 16.6.2 Beta
  • AMD Crimson 16.8.1 Beta (Radeon RX 480 und RX 470)
  • NVIDIA GeForce-Treiber Version 368.39
  • NVIDIA GeForce-Treiber Version 368.64 (GTX-1000-Reihe)


Erste Probleme wurden gelöst, weitere stoßen hinzu. Die XFX RX 470 traf erst am letzten Montag hier ein, mit dem Hinweis, dass die finale Firmware noch fehle. Diese wolle man kurzfristig nachliefern, tat man aber nicht. Erst am 3. August gegen 18 Uhr traf die Firmware ein, gleichzeitig am Morgen noch ein Muster der RX 470 von MSI. Beides ist zum heutigen Test, inklusive des bevorstehenden Urlaub des Redakteurs so nicht zu bewältigen. Die angetroffenen, neuen Top-Leistungen der AMD-Treiber konnten wir bezüglich der RX-Reihe noch mit einfließen lassen, mehr ist leider nicht möglich, wobei wir klar davon ausgehen, dass die Treiber-Optimierungen vorrangig die RX-Grafikkarten betreffen.

Software: Testphilosophie



Dazu zählt es bei der Auswahl der Titel, dass wir eine gesunde Mischung aus DirectX-9-, DirectX-11- und nun auch DirectX-12-Titeln sowie OpenGL aufbieten können, welche unterschiedliche Spielgenres oder Spiel-Engines abdecken. Doch viel hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren geändert, denn nicht nur DX12 kam hinzu; DirectX-10- oder gar DirectX-9-Titel gehören aufs Abstellgleis. Hinzu gesellt sich der Umstand, dass OpenGL zwar noch existiert, doch eigentlch nun durch Vulkan, dem offiziellen Nachfolger, abgelöst wurde. Zum Test läuft weiterhin OpenGL beim verbleibenden Spiel DOOM. Schneller, freier von Ballasten wollen die neuen APIs sein. Das trifft möglicherweise für DX12 zu, zumindest in manchen Applikationen. Was Vulkan letztlich bieten kann, bleibt noch abzuwarten.

Festzuhalten bleibt, dass man sich anstrengen kann, wie man möchte: kein Benchmark-Parcours ist durchgehend fair. Dafür gibt es eben viel zu viele Applikationen auf dem Markt, welche einmal zur einen oder anderen Seite ausschlagen. Und würden wir nun AMD oder NVIDIA bei den Empfehlungen in der Auswahl folgen, so würde in jedem Test eben immer das eine oder andere Produkt des jeweiligen Herstellers den Sieg für sich erzielen.

Damit bleibt Status quo, dass wir unsere Schlussfolgerungen und Erkenntnisse eben aus jenen Applikationen ableiten, welche wir in diesen Tests zurate gezogen haben.

 

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