ASUS ROG Strix RX460 Gaming - AMDs Einsteiger-Grafikkarte im Test

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Bild: ASUS ROG Strix RX460 Gaming – AMDs Einsteiger-Grafikkarte im Test
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Wie in den meisten Fällen setzt ASUS beim Kühlerdesign nicht auf ein verkapseltes Konstrukt, welches die erwärmte Abluft zu großen Teilen über das I/O-Shield nach außen führt. Das Gros der erwärmten Luft wird vielmehr ins Gehäuse entlassen und muss dort vom typischen Luftfluss abtransportiert werden.

Im oberen Teil des Kühler-Kunststoffgehäuses befindet sich ein ASUS-ROG-Logo, hinter welchem eine LED angebracht ist. Diese leuchtet im Normalbetrieb langsam pulsierend rot auf. Die Beleuchtung kann über zusätzliche Software aber auch permanent zugeschaltet werden. Auch andere Geschwindigkeiten sollen möglich sein.

Bild: ASUS ROG Strix RX460 Gaming – AMDs Einsteiger-Grafikkarte im Test
Über eine TDP der ROG Strix hat sich ASUS nicht ausgelassen, man darf aber getrost davon ausgehen, dass diese nicht bei 75 Watt liegen wird, denn der Hersteller hat einen zusätzlichen 6-Pin-Stromstecker auf der Platine angebracht, wodurch die Karte in der Theorie bis zu 150 Watt Leistung aufnehmen darf. Wir schicken vorweg, dass wir diese Regionen allerdings nicht erreicht haben.

Der eigentliche Kühlkörper des Grafikchips besteht aus einem Alublock mit flachen Finnen, durch welchen zwei Sechs-mm-Heatpipe-Rohre führen. Diese sind vernickelt und auf der Kühlerseite plan geschliffen, so dass die Kupferfarbe zum Vorschein kommt. Durch das Planschleifen in diesem Bereich liegen die beiden Heatpipes mit direktem Kontakt auf dem GPU-Die auf und sollen so die Wärmeableitung begünstigen. Die Theorie zeigt sich in der Praxis auch funktionell. Die beiden Rohre werden durchaus sehr warm, klar wärmer als der Kühlblock selbst. Die beiden Lüfter sorgen aber dafür, dass es nie zu warm wird.

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Bei der internen Stromversorgung setzt ASUS auf hochwertige Bauteile. Die vier Phasen der GPU-Stromversorgung als auch die einzelne Phase der Speicherstromversorgung sind in der Platine durchkontaktiert und nicht durchgesteckt und verlötet. Zusätzlich hat ASUS noch einen kleinen passiven schwarzen Kühlkörper auf den Bauteilen der Spannungsversorgung platziert, welche in aller Regel deutlich wärmer werden, als umliegende Bauteile. Durch die Schlitze im Alukühlblock kann so etwas Abluft durch die beiden Ventilatoren bis zu diesem passiven Kühlkörper geleitet werden, was die Kühlfunktion unterstützt.

Die vier Speicherchips stammen vom Speicherhersteller Micron und sind bis zu Taktraten von 1.750 MHz ausgelegt. Das nutzt die RX 460 auch vollständig aus. Eine separate Kühlung der Chips über passive Kühlkörper erfolgt nicht und ist auch nicht notwendig bei diesem Design.

Bild: ASUS ROG Strix RX460 Gaming – AMDs Einsteiger-Grafikkarte im Test
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