DOOM im Test

Sonstige Reviews | HT4U.net | Seite 7

Fazit



Überblick DOOM
Spannung o
Idee o
Spieldauer +
Spielspaß ++
Dauermotivation +
Grafische Umsetzung/Optionen o
Download-Größe -
Anfängliche Fehler +
Wertungen: ++ [sehr gut] / + [gut] / o [befriedigend] / -- [sehr schlecht] / – [schlecht]
Webseite des Herstellers Preis PC-Version: ab ca. 55 Euro


Mit DOOM gelingt id Software die Rückkehr in die Herzen der Fans. Eine Mischung aus Old-School-Gameplay, überzogener Gewalt und neuartigem Upgrade-System macht das Spiel trotz nicht allzu langer Kampagne und ähnlich wirkender Levels zu einem höllisch unterhaltsamen Zeitvertreib. Die alten Pixelmonster wurden eins zu eins übernommen und für das Spiel modelliert, sodass man Stunden damit verbringen kann, sie mit altbekannten Freunden auseinanderzunehmen. Ebenso nett sind die Geschichte und die Hintergründe, welche interessierte Spieler durch auffindbare Informationsschnipsel in der Spielwelt erfahren.

Bild: DOOM im Test

Der Mehrspielermodus wirkt jedoch wie ein schwaches Extra, fühlt sich an wie aus Quake Live übernommen und kann mit seinem oft sehr bunten Setting durch die Rüstungen der Mitspieler eher weniger überzeugen. Einzig und allein das besondere Feature, sich ab und zu in einen Dämon verwandeln zu können, hebt den Multiplayer von ähnlichen Konkurrenten ein wenig ab.

Besser wiederum ist die Ergänzung SnapMap, welche durch die Möglichkeit, Karten zu erstellen und online mit Freunden zu spielen, für viele weitere Stunden Spielzeit sorgen kann.

Im Endeffekt sollte das Hauptaugenmerk die Kampagne sein, und die ist auch sehr gut umgesetzt und stark am Original orientiert. Die Einstufung "Ab 18: Keine Jugendfreigabe" ist absolut gerechtfertigt. Wer also Spaß am Old-School-Feeling und an stupiden Ballereien gegen Höllenkreaturen hat, kann sorglos in das neue DOOM investieren. Ansonsten sollte man jedoch vielleicht eher die Finger von dem Titel lassen.

[dog & pg], 05. Juli 2016