G.Skill Ripjaws KM780 RGB - Gaming-Tastatur im Test

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Software



Bild: G.Skill Ripjaws KM780 RGB – Gaming-Tastatur im Test
Nach Inbetriebnahme kann man längst nicht alle Funktionen der Tastatur nutzen. Zwar sieht G.Skill bei der KM780 RGB auch eine simple Makrofunktion ohne Software vor (MK-Taste + Zuweisen einer Tastenkombination einer einzelnen Taste), doch will man die Befehlskette weiter bearbeiten, braucht es wiederum die Software. Diese wird ebenfalls notwendig, wenn man die Farbeinstellungen personalisieren möchte.

Die Software trägt schlicht den Namen der Tastatur und kann über die offizielle Hersteller-Webseite heruntergeladen werden. Im ersten Anlauf der G.Skill-Gaming-Peripherie lag die meiste Kritik in diesem Bereich. Hier hat der Hersteller nun ebenfalls Überarbeitungen vorgenommen. Wir haben die Tests mit der jüngsten Software-Version von der G.Skill-Webseite betrieben.

G.Skill Ripjaws-KM780-RGB-Keyboard – Software

Nach Installation muss die Tastatur einmalig vom PC entfernt und danach wieder angeschlossen werden. Danach beginnt das Board, wild im gesamten Farbspektrum zu leuchten, und kann per Software angepasst werden. Alle drei Profile können seperat bearbeitet und gespeichert werden, umschalten kann man direkt auf der Tastatur.

Bild: G.Skill Ripjaws KM780 RGB – Gaming-Tastatur im Test
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In der Software selber finden sich zunächst die Reiter "Anpassen" zum Belegen der einzelnen Taster mit neuen Funktion, "Einstellung", um Dinge wie Polling-Rate oder N-Key-Rollover zu verwalten, und "Beleuchtung". In Letzterem kann man entweder jeder Taste eine beliebige Farbe zuweisen oder alle Tasten verwalten und diesen verschiedene verspielte Farbeffekte zuweisen. LED-Anzeige sowie Multimedia- und Profiltasten bleiben jedoch durchgehend in Rot beleuchtet.

Bild: G.Skill Ripjaws KM780 RGB – Gaming-Tastatur im Test
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Darüber hinaus gibt es auch noch das Feld "Lichteffekt", in welchem sich die einzelnen Effekte bearbeiten und personalisieren sowie speichern lassen. Auch das Erstellen und Sichern komplett neuer Effekte sind möglich. Ebenfalls von den anderen Reitern abgetrennt ist das Feld "Makros". Dieses öffnet den Makromanager, wie man ihn aus vielen anderen Tastaturprogrammen bereits kennt. Hier kann man ein Makro programmieren oder aufnehmen und dabei die Verzögerung aufnehmen oder zwischen festgelegter beziehungsweise keiner Verzögerung wählen. Die einzelnen aufgenommenen Schritte können dann wieder bearbeitet werden. Das aufgenommene Makro wird automatisch gespeichert. Dem Board zuweisen kann man dieses dann im Feld "Anpassen".

Bild: G.Skill Ripjaws KM780 RGB – Gaming-Tastatur im Test
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Eigenartigerweise trafen wir bei der Makroprogrammierung ein Fehlverhalten in einem unserer Testspiele an: Mortal Kombat X reagierte auf unsere hinterlegten Makros nicht, in anderen Spielen trafen wir jedoch keine Probleme an, auch nicht im üblichen Einsatz unter täglichen Applikationen wie beispielsweise Adobe.

Office-Einsatz



Die erhöhten Tastenkappen mancher Gaming-Tastaturen, so auch der G.Skill KM780 RGB, sind für viele Schnelltipper gewöhnungsbedürftig. Sie steigern beim Schreiben gerne die Ermüdung, da die Finger eben höher greifen und anschlagen müssen. Daran ändert auch nur gering die Option etwas, dass man die Standhöhe der Tastatur über ausklappbare Ständer ändern kann. Der höhere Druckpunkt der MX-Brown-Switches tut sein Übriges.

Bild: G.Skill Ripjaws KM780 RGB – Gaming-Tastatur im Test
Darüber hinaus bleibt es auch bei dieser Tastatur bei den gewohnten markierten F- und J-Tasten, welche zu einer Office-Tastatur zwingend dazugehören. Die Schreibtests absolvierten wir relativ problem- und fehlerlos, wenngleich beim Schnellschreiben die Tastatur einen lauten Eindruck hinterlässt.

Das mag den freistehenden hohen Tastenkappen geschuldet sein. Durch den Freistand werden Geräusche beim Drücken vom Gehäuse praktisch überhaupt nicht geschluckt. Die Finger gehen durch die Brown-Taster zudem mit höherer Anschlagskraft an die Arbeit. Der taktile Schalter selbst mag dann auch noch mit hineinspielen. Das mögen aber subjektive Wahrnehmungen sein, unsere späteren Messungen müssen diesen Eindruck erst einmal untermauern oder widerlegen.