G.Skill Ripjaws KM780 RGB - Gaming-Tastatur im Test

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Fazit



Kriterien G.Skill Ripjaws KM780 RGB
Verarbeitung ++
Kompatibilität ++
Ergonomie o
Handhabung Office o
Handhabung Spiele ++
Zusatzoptionen Tasten (ohne Software) ++
Software +
Lieferumfang +
Preis +
Wertungsmöglichkeiten: ++ [sehr gut] / + [gut] / o [befriedigend] / -- [sehr schlecht] / – [schlecht]
Hersteller-Produktseite Preis derzeit ca. 150 Euro


Mit der KM780 hat G.Skill eine vollgepackte Gaming-Tastatur im oberen Preisbereich auf den Markt gebracht. Dabei will G.Skill wirklich alle Features bieten, welche eine Gaming-Tastatur bieten könnte, und das zu einem durchaus attraktiven Preis. Wo manch anderer Hersteller auf gewisse Optionen verzichtet hat, hat G.Skill sie einfach noch hinzugepackt.

Will man keine Software verwenden, muss man das nicht zwingend und erhält über Zusatztaster ein Minimum an vorbelegten Möglichkeiten, was Beleuchtung anbelangt, aber auch beispielsweise die Option, manuell zwischen 6-Key- und N-Key-Rollover zu wechseln. Einen USB-Hub auf der Rückseite der Tastatur zu bieten, um dort etwa die Maus anschließen zu können, ist etwas, was einige Hersteller bieten. Dass man aber zusätzlich noch Kabelführungen/-halter oder gar auch Anschlüsse für Mikrofon und Headset bietet, ist eben nicht als typisch, sondern als zu Ende gedacht zu bezeichnen. Multimedia-Tasten dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen, so auch hier in Form von Lautstärke-Rad und inklusive LED-Anzeige, wie sie sonst kaum ein Keyboard bietet. Aber auch einen "Windows Lock Key", einen "Timer Ke"y oder auch einen Schalter zur Dimmung der Beleuchtung findet sich – das alles ohne Software.

Bild: G.Skill Ripjaws KM780 RGB – Gaming-Tastatur im Test

Bei der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern – vielmehr bewegt sie sich auf einem hohen Niveau. Wir finden ein Grundgerüst der Tastatur aus Aluminium-Abdeckungen, Metallbügeln und Kunststoffteilen vor. Die mitgelieferte Handballenauflage ist im Gegensatz zu vielen Modellen auf dem Markt wenig schmutzempfindlich, die Tastenkappen sind gelasert und die freistehenden Taster erlauben durch die Anordnung, dass die Beleuchtung nicht auf die Tastenkappen selbst reduziert wird, sondern ein besonderes optisches Ambiente auf die gesamte Tastatur legt und das gebürstete Aluminium erhaben hervorhebt.

Natürlich darf bei einem solchen Keyboard eben auch die Software nicht fehlen. Wünscht man den vollen Funktionsumfang bei Beleuchtung und bei Makros, so ist diese zwingend notwendig. En gros der neuen G.Skill-Software ist selbsterklärend, an manchen Stellen vielleicht noch etwas umständlich gestaltet, aber komplett betrachtet auf dem richtigen Weg. Wenngleich wir persönlich von einem Leuchtfeuer an Lichteffekten subjektiv nichts halten – die Möglichkeiten werden aber geboten und von manchen wohl geschätzt. Kleinere Fehler trafen wir noch an, so beispielsweise die in Mortal Kombat X nicht funktionierende Makrofunktion, welche in anderen Titeln aber anstandslos funktioniert. Ein Fehler, welcher sich über Software-Update sicher lösen ließe.

Darüber hinaus hat G.Skill aber mit der KM780 RGB versucht, wirklich jeden Gamer in jedem Markt zufriedenzustellen. Selbst bei der Wahl der mechanischen Cherry-MX-Taster gibt es Abwechslung. Man kann die vorrangig geliebten Taster für Europa in Brown oder Red wählen. Die weniger bevorzugten Modelle Black und Blue gibt es hierzulande nicht. Das Ganze bündelt G.Skill zu einem – zumindest in dieser Region – vernünftigen Preispunkt. In Preissuchmaschinen findet sich die Tastatur zu Preisen ab 140 Euro, auf Amazon starten die Preise bei 150 Euro. Als Beispiel: Die Corsair K95 RGB startet mit ähnlichen, im Ganzen aber weniger Funktionen bei rund 200 Euro in Preissuchmaschinen.

Bild: G.Skill Ripjaws KM780 RGB – Gaming-Tastatur im Test


[dog & pg], 28. März 2016