NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti - Pascal für Full-HD-Gaming

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Testumgebung


Hardware: Grafikkarten



    Der Testkandidat
  • MSI GTX 1050 Ti OC 4GB



Bild: NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti – Pascal für Full-HD-Gaming

Firmware im Test





Bild: AMD Catalyst-Treiber 14.12 Omega mit VSR im Test
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Bild: AMD Catalyst-Treiber 14.12 Omega mit VSR im Test
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Bild: AMD Catalyst-Treiber 14.12 Omega mit VSR im Test
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Monitor-Auflösungen und Boost-Taktraten



Auflösungen

Wir testeten bislang in den Auflösungen 1.680 x 1.050, 1.920 x 1.080 und 2.560 x 1.440. Von der erstgenannten Auflösung verabschieden wir uns nun, da sich Full HD im Desktop-Bereich als Einsteiger-Auflösung schlicht etabliert hat. Wir überlegen an dieser Stelle, ob wir künftig für kleinere Grafikkarten die häufige Laptop-Umsetzung 1.366 x 768 verwenden werden – das ist allerdings noch nicht entschieden. Die ehemals höchste Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten kommt zwischenzeitlich immer mehr zum Einsatz, weshalb auch viele Grafikkartenhersteller diese sogenannte WHQD-Lösung teils eben mit separaten Grafikkarten besonders ansprechen. Langsam erschwinglich werden hingegen Bildschirme mit 4K-Auflösungen, die aber noch immer nicht den Mainstream darstellen und eben schlicht High-End-Grafikkarten voraussetzen, um diese 4K- bzw. UHD-Auflösung stemmen zu können.

Die Auflösungen wirken sich jedoch fordernd auf die Leistung der Grafikkarten aus. Je höher die Auflösung, desto langsamer werden die Grafikkarten in der Darstellung ihrer Bilder pro Sekunde, und natürlich finden sich unter den vorstehenden Grafikkarten einige Vertreter, welche nicht in der Lage sind, Spiele in höchster Auflösung darzustellen.

Unsere bisherigen Gruppen müssen sich also der Zeit anpassen:
  • UHD – Ultra High Quality (bis zu 3.840 x 2.160) – Enthusiasten-Segment
  • WHQD – High Quality (bis zu 2.560 x 1.440) – gehobenes Performance-Segment
  • Full HD – Quality (bis zu 1.920 x 1.080) – Einsteiger- und Mainstream-Segment


Nur bei den Topgruppen oder Produkten, welche meinen, dorthin zu gehören, setzen wir in den Tests auch auf Möglichkeiten wie Supersampling- oder Multisampling-Antialiasing. Letzteres wird in modernen Spielen aber immer seltener angetroffen. Diese Optionen fehlen dann in den kleineren Gruppen. Ausnahmen bestätigen die Regel. In der Ultra-High-Gruppe finden sich hingegen nur absolute High-End-Grafikkarten. Bislang ist dieses Segment vorrangig noch den Dual-GPU-Lösungen vorbehalten.

4K-Auflösung und Kantenglättung

Bild: Unvernunft im Quadrat: AMD Radeon R9 295X2 im Test
Tomb Raider bei 4K-Auflösung
Irgendwann hat vermutlich irgendjemand seitens der Presse ausgesprochen, dass man mit einer Ultra-HD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln keine Kantenglättung mehr benötige. Das hat sich in den Köpfen vieler Anwender festgesetzt und als Fakt verankert. Diese Verallgemeinerung ist so allerdings absolut nicht korrekt. Die viel höhere Pixeldichte in 4K sorgt in der Tat für ein klar schärferes Bild, beseitigt allerdings nur in manchen Fällen unschöne Treppenbildung bei Kanten. In einigen Spielen sorgt die Auflösung tatsächlich dafür, dass sich normales Multisample-Antialiasing erübrigt, aber in einigen Spielen leider überhaupt nicht.

Wenn Treppenbildung oder flimmernde Kanten zurückbleiben, werden insbesondere die Bildfetischisten mit einem solchen Umstand nicht leben wollen und dann über alle möglichen Stellschrauben des Spiels versuchen, dies zu beseitigen. Genau dies ist auch der Grund, warum wir nach wie vor bei Applikationen, welche wir mit Multisampling-AA benchmarken, auch diese Einstellung – sofern geboten und akzeptabel – bei 4K-Auflösung beibehalten.

4K-Auflösung und Monitor

Bild: MSI Radeon R9 290X Gaming im Test
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Bislang war immer die Rede von Full HD, worunter man die Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf einem Display verstanden hat. 4K beziehungsweise Ultra HD erhält seinen Namen von den Bildpunkten der horizontalen Auflösung des Monitors von fast 4.000 Pixeln. Korrekterweise stellt ein Ultra-HD-Monitor 3.840 x 2.160 Bildpunkte dar – 4.000 Pixel in der Horizontalen sind also ein wenig aufgerundet.

Die Technik ist inzwischen klar vorangeschritten und darf nicht mehr wegdiskutiert werden. Selbst einige TV-Geräte bieten sich partiell an, um diese Auflösungen problemlos auch an PCs umzusetzen. Achten sollte man aber dennoch auf gewisse Dinge. Die Angebote haben unter Umständen ihre Tücken! So hatten wir unseren Dell P2815Q* sehr schnell wieder ausrangiert, da hier lediglich ein 30-Hertz-Betrieb möglich war, was beim täglichen Arbeiten sehr schnell zu Ermüdungserscheinungen führen kann. Es folgte schließlich der Samsung U28D59P, welcher in der Lage ist, über DisplayPort-Anschluss einen Betrieb bei 60 Hz zu gewährleisten. In der Zwischenzeit ist das Angebot an Monitoren mit 4K-Auflösung massiv gestiegen, und die Preise haben klar nachgegeben.

Darüber hinaus werden bei unserer Wahl auch sämtliche gängigen kleineren Auflösungen unterstützt, was für unsere Testzwecke optimal erscheint. Durch das eingesetzte Panel ist aber auch dieser Monitor (und andere) kaum für Profi-Anwender aus dem Grafikbereich verwendbar. Die Blickwinkel-Abhängigkeit, aber insbesondere die Farbtreue lassen für diesen Bereich zu wünschen übrig.

Allerdings gibt es eben bei dieser Auflösung am PC – zumindest unter Spielen – den unschönen Nebeneffekt, dass eine wirklich leistungsfähige Grafikkarte an den Start muss. In unseren Testläufen mussten wir feststellen, dass selbst High-End-Single-GPU-Grafikkarten à la Radeon Fury oder GeForce GTX 980 prinzipiell überfordert sind, will man Toptitel mit maximaler Detailstufe und Kantenglättung spielen. Seit Radeon R9 Fury X oder GeForce GTX 980 Ti hat sich dies mit Abstrichen verbessert, aber weiterhin trotzt der Preis. Auch die Vorstellung der GeForce-GTX-1000-Reihe, welche noch einmal deutlich schneller zu Werke geht, löst das Problem nur auf der Leistungsseite; nicht im Blickpunkt steht hier der Preis.

GPU-Takt

Auf die GPU-Boost-Spielereien, welche sich vermehrt einstellen und Benchmark-Resultate verfälschen, sind wir bislang oft genug eingegangen. Normalerweise wirken wir hier mittels Eingriffen in den Treiber entgegen. Bei NVIDIA-Grafikkarten zeigen wir in aller Regel nur die Leistung auf typischem Boost, wie vom Hersteller angegeben. In manchen Fällen ist gar das zu hoch – orientiert an einer Referenz-Grafikkarte. Bei Partnerkarten kann dies dann aber klar zu niedrig sein, wenn diese über besonders gute Kühllösungen und teils Eingriffe in die Schutzmechanismen agieren. Aber auch bei AMD-Grafikkarten finden sich zwischenzeitlich solche Augenwischereien ein, weshalb wir auch dort einschreiten müssen. Die Taktraten erwähnen wir dann separat in den Benchmark-Diagrammen.

 

Inhalt dieses Testberichtes

 
 



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