NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti - Pascal für Full-HD-Gaming

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Hardware: Testsystem



Geschlossenes Gehäuse



Ein geschlossenes Computergehäuse ist nicht repräsentativ, und darauf werden wir in den folgenden Zeilen auch noch einmal eingehen. In manchen Fällen ist es aber eben unerlässlich, um gewisse Dinge beurteilen zu können. Und diese Fälle sind fast ausschließlich durch neue Techniken wie Boost 2.0 von NVIDIA oder eben AMDs Neuauflage von PowerTune ausgelöst worden.

Darum führen wir für solche Tests zusätzlich Messungen in einem geschlossenen Gehäuse durch. Entschieden haben wir uns dabei für ein Spielergehäuse von Cooler Master, und zwar das CM Storm Enforcer. Das Enforcer zeigte als größtes Manko in unserem Test seine Lautstärke. Darum haben wir die beiden rückwärtigen Lüfter durch Silent Wings von be quiet! ersetzt (einer hinten, einer im Deckel) und diese samt dem 200-mm-Lüfter in der Front an eine Lüftersteuerung angeschlossen und auf kleinster Regelstufe betrieben.

Bild: NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test
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Bild: NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test
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Bild: NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test
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CM Storm Enforcer 200-mm-Lüfter Front Temperaturfühler


Damit arbeiten die Gehäuselüfter inklusive des CPU-Kühlers flüsterleise, und in ein solches Bild platzieren wir ebenfalls unsere Testkandidaten. An diesem Punkt kann man rügen, wie man möchte, denn im Endeffekt bleibt die Geräuschkulisse etwas Subjektives. Die von uns gewählte Umgebung muss man aber dennoch als flüsterleise akzeptieren.

Zusätzlich haben wir zwei schnell reagierende Temperaturfühler angebracht. Der erste Fühler sitzt vor dem Gehäuse in Höhe des Frontlüfters und überwacht die angesaugte Raumtemperatur. Der zweite Fühler wurde direkt unterhalb des Grafikkartenlüfters befestigt und überwacht damit die Lüfteransaugtemperatur der Grafikkarte.

Die Messungen im Gehäuse erfolgen bei üblichen 21 °C Raumtemperatur, was wir auch in heißen Sommermonaten durch eine Klimaanlage gewährleisten.

Typische Teststation

Bild: Radeon-HD-6000-Serie komplett: AMD Radeon HD 6570 und 6670 im Test
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Bildergalerie Lian Li T60
Auch hier wollen wir noch ein paar ergänzende Worte zu den folgenden Listen sprechen. Absichtlich haben wir beim eingesetzten Prozessor Intel Core i7 4820 die Turbofunktion, aber auch HyperThreading deaktiviert. Dies ist grundsätzlich praxisfremd, ermöglicht es uns aber, in den Tests mögliche Fehlerquellen auszuschließen. Die CPU beziehungsweise deren Takt spielt in unseren Fällen meist auch nur eine sehr untergeordnete Rolle, da die gewählten Spielszenen sehr GPU-limitierend sind und damit der Prozessor meist nur wenig gefordert wird. Darum genügt es, in den Tests auch auf ein kleineres Kühlermodell von Scythe zu setzen, da dieses praktisch nie gefordert wird. In unseren Tests arbeitet der Lüfter des Prozessors praktisch unhörbar.

Ein Wort gilt auch unserem offenen Teststand. Da es praktisch kein PC-Gehäuse gibt, welches sich in irgendeiner Weise repräsentativ für den Anwender zu Hause zeigen könnte, setzen wir auf einen offenen Teststand. Dieser kann sich – je nach dem heimisch eingesetzten Gehäuse – von Vor- oder von Nachteil zeigen. In gut durchdachten Gehäusebelüftungen dürfte sich so mancher Grafikkartenkühler besser im Geräuschverhalten zeigen, in durchschnittlichen Konzepten vermutlich auf dem Niveau des offenen Teststandes, und in schlecht belüfteten Gehäusen mit deutlichen Nachteilen. Aber auch das wiederum ist alles abhängig von sehr vielen Faktoren, und darum sehen wir in unserem Teststand einen vernünftigen und reproduzierbaren Weg. Die zuvor genannte Ausnahme greift natürlich in besonderen Fällen, welche wir abzuwägen wissen.



Bild: NVIDIA GeForce GTX 980 Ti mit 6 Gigabyte Hauptspeicher im Test
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Bild: NVIDIA GeForce GTX 980 Ti mit 6 Gigabyte Hauptspeicher im Test
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Bild: NVIDIA GeForce GTX 980 Ti mit 6 Gigabyte Hauptspeicher im Test
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ASUS P9X79-Pro-Hauptplatine Kingston HyperX Beast DDR3-1600 Scythe Samurai ZZ Rev. B.


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be quiet! Dark-Power-Pro-Netzteil Intel Core i7-4820K Western Digital 2-TB-Enterprise-Festplatte





    Hardware: Messgeräte



    Wir setzen in unseren Tests sehr gerne auf hochwertige Messgeräte. Dabei kommen Lautstärke-Messstationen, Thermografiekameras, Infrarotthermometer, Zangenamperemeter oder schlicht nur Spannungsmessgerätschaften (Voltmeter) zum Einsatz.

    Je nach Bereich und Zweck setzen wir hierbei mal auf bekannte Hersteller wie Fluke oder Tenma, in anderen Fällen auch einmal auf die Conrad-Hausmarke Voltcraft. Bei den Geräusch-Emissionen setzen wir auf Spezialgeräte von ulteeaudiotechnik, welche uns in die Lage versetzen, neben dB(A)- auch sone-Messungen vorzunehmen. Weitere Details zu der von uns eingesetzten Messtechnik finden sich hier.


Bild: 50 DirectX-11-Grafikkarten im Test
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Bild: 50 DirectX-11-Grafikkarten im Test
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Bild: 50 DirectX-11-Grafikkarten im Test
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Bild: AMDs Furie gibt ihr Stelldichein: Radeon R9 Fury X im Test
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