NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti - Pascal für Full-HD-Gaming

Grafikkarten | HT4U.net | Seite 4

Software: Treiber



Mehr oder minder waren wir nun natürlich gezwungen, auf Windows 10 zu wechseln – wollten wir eigentlich überhaupt nicht. Doch was möchte man als Grafikkartentester tun, wenn DirectX 12 eben Windows 10 vorbehalten bleibt?

  • Windows 10 64 Bit, inkl. aller Updates
  • Intel Chipsatz-Treiber Win 10
  • DirectX 9.0c (Juni-2010-Update)
  • Intel LAN-Driver Win-10-Default
  • Audio-Treiber: Realtek Win 10 Default
  • ASMedia USB 3.0 V. 1.14.3.0


Grafikkartentreiber

Bild: NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti – Pascal für Full-HD-Gaming
Treiber im Test


  • AMD Crimson 16.6.2 Beta
  • AMD Crimson 16.8.1 Beta (Radeon RX 480, RX 470 und RX 460)
  • NVIDIA GeForce-Treiber Version 368.64
  • NVIDIA GeForce-Treiber Version 375.57 beta (GeForce GTX 1050 Ti)


Wenn was schieflaufen soll, läuft es eben schief. Vor etwa zehn Tagen fand das offizielle Presse-Briefing zur GeForce-GTX-1050-Reihe statt. Wie NVIDIA versprach, sollten die Muster am folgenden Tag in den Redaktionen eintreffen. Das schien in den meisten Fällen auch geklappt zu haben, so dass prinzipiell ausreichend Zeit zum Testen gewesen wäre. In unserem Fall eben nicht. Erst am späten Freitagnachmittag – nach Reklamation – traf ein Muster von NVIDIA UK hier im Hause ein. Damit blieb uns gerade einmal noch genügend Zeit, uns einen Eindruck der neuen Grafikkarte zu verschaffen – selbst das war nach den angetroffenen Dingen schon sehr knapp. Zeit, alle NVIDIA-Grafikkarten mit dem aktuellen Treiber nachzutesten, blieb nicht. Damit startet nur die neue GTX 1050 Ti mit dem neuen NVIDIA-Treiber. Nach Rückfrage soll sich hier aber bislang zwischen den beiden Treiberversionen nur wenig getan haben. Verlassen wir uns einmal darauf.

Software: Testphilosophie



Dazu zählt es bei der Auswahl der Titel, dass wir eine gesunde Mischung aus DirectX-9-, DirectX-11- und nun auch DirectX-12-Titeln sowie OpenGL aufbieten können, welche unterschiedliche Spielgenres oder Spiel-Engines abdecken. Doch viel hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren geändert, denn nicht nur DX12 kam hinzu; DirectX-10- oder gar DirectX-9-Titel gehören aufs Abstellgleis. Hinzu gesellt sich der Umstand, dass OpenGL zwar noch existiert, doch eigentlch nun durch Vulkan, dem offiziellen Nachfolger, abgelöst wurde. Zum Test läuft weiterhin OpenGL beim verbleibenden Spiel DOOM. Schneller, freier von Ballasten wollen die neuen APIs sein. Das trifft möglicherweise für DX12 zu, zumindest in manchen Applikationen. Was Vulkan letztlich bieten kann, bleibt noch abzuwarten.

Festzuhalten bleibt, dass man sich anstrengen kann, wie man möchte: kein Benchmark-Parcours ist durchgehend fair. Dafür gibt es eben viel zu viele Applikationen auf dem Markt, welche einmal zur einen oder anderen Seite ausschlagen. Und würden wir nun AMD oder NVIDIA bei den Empfehlungen in der Auswahl folgen, so würde in jedem Test eben immer das eine oder andere Produkt des jeweiligen Herstellers den Sieg für sich erzielen.

Damit bleibt Status quo, dass wir unsere Schlussfolgerungen und Erkenntnisse eben aus jenen Applikationen ableiten, welche wir in diesen Tests zurate gezogen haben.

 

Inhalt dieses Testberichtes

 
 



Jetzt kostenlosen HT4U.net-Newsletter abonnieren

* indicates required