Ozone Exon F60 Origin Gaming-Maus im Test

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Oberflächentauglichkeit



Bild: Ozone Exon F60 Origin Gaming-Maus im Test
Auf Grund unterschiedlicher Techniken, welche bei aktuellen Mäusen zum Einsatz kommen (optisch mit LED oder optisch mit Laser), prüfen wir den Einsatz auch auf verschiedenen Untergründen. Grundlegend geht der Hersteller von Gaming-Mäusen davon aus, dass seine Maus auf einem Gaming-Mauspad betrieben wird – aber auch hier gibt es einige Unterschiede.

Die besonders glatt gehaltenen Gaming-Mauspad-Flächen werden oft als Speed-Oberfläche bezeichnet, die etwas raueren und strukturierten Oberflächen als Präzisionsoberflächen. Dann gibt es allerdings auch Anwender, welche überhaupt keine Mauspads verwenden und schlicht die blanke Schreibtischplatte nutzen. Letztere werden von den Gaming-Maus-Herstellern allerdings nicht als Zielgruppe betrachtet.

Unsere Teststrecke umfasst von daher Gaming-Mauspads von Rang und Namen, welche auch bei E-Sports-Spielern zum Einsatz kommen. Allerdings verwenden wir auch zwei günstigere Varianten, und es bleibt ein typischer Test auf schlichter Holztischplatte.

Im Testverlauf wählen wir zwei bis drei dpi-Stufen aus und bewegen dann im Anschluss in einem Spiel den Charakter 360 Grad um die eigene Achse, auf verschiedenen Bereichen des Test-Untergrundes.

Beispiel fehlerhaftes Verhalten


Kommt es bei den vorgewählten Auflösungen zu Aussetzern, Rucklern oder Ähnlichem, versuchen wir natürlich über eine Kalibrierung der Maus (falls vom Gerät oder der Software unterstützt), das Problem zu beseitigen. Zusätzlich testen wir dann auch andere dpi-Stufen. Bleiben Fehler oder Auffälligkeiten bestehen, vermerken wir diese in nachfolgender Tabelle.


Untergrund Bild Verhalten Wertung
Gigabyte MP-8000
Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
1/12
keine Probleme ++
MSI Just Game Twin Frozr
Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
2/12
keine Probleme ++
Razer Goliathus Control
Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
3/12
keine Probleme ++
Razer Goliathus Speed
Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
4/12
keine Probleme ++
Roccat Taito
Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
5/12
keine Probleme ++
SteelSeries QcK+
Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
6/12
keine Probleme ++
Zowie G-SR
Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
7/12
keine Probleme ++
Tischplatte
Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
8/12
keine Probleme ++
Wertungsmöglichkeiten: ++ [sehr gut] / + [gut] / o [befriedigend] / -- [sehr schlecht] / – [schlecht]


Dieser sowie die folgenden Tests wurden selbstverständlich ausgeführt, während die Maus reibungslos lief und der merkwürdige Software-Fehler nicht auftrat. Während eben jener Phasen zeigt sich die Exon F60 nämlich eigentlich als ausgezeichneter Testkandidat. Auf keiner der getesteten Oberflächen gab es Schwierigkeiten, nicht in den kleinen dpi-Stufen, auch nicht bei dem Maximum von 7.000 dpi. Die Maus verrichtete ihre Arbeit selbst auf Holz einwandfrei.

Paint-Test: Jitter and Ripple



Um noch einmal nachzuhaken, ob die Maus tatsächlich so arbeitet, wie beabsichtigt, haben wir uns dem Paint-Test zugewandt. In diesem zeichnet man mithilfe des Programmes Paint auf verschiedenen dpi-Stufen Linien und Formen. Anhand des Verhaltens des Mauszeigers und des gemalten Resultates kann man dann Hinweise erhalten, ob sich die Maus verhält, wie sie soll.

Bild: Ozone Exon F60 Origin Gaming-Maus im Test
Testresultat
"Ripple and Jitter" bedeutet übersetzt ins Deutsche "Kräuseln und Zittern". Darunter versteht man bei aktuellen Spielermäusen glücklicherweise einen kaum noch anzutreffenden Umstand, welcher durch verschiedene Faktoren bedingt sein kann. Einerseits können Ripple und Jitter von der Umsetzung in den Abtastraten (dpi-Stufen) herrühren, andererseits auch mit Input-Lags einhergehen – letzteres wäre dann in aller Regel aber wieder durch Fehler beim Abtasten begründet. Das erwähnte "Kaum" bedeutet aber nicht, dass es in der Praxis überhaupt nicht mehr anzutreffen ist – siehe hier.

Hier trafen wir ebenfalls auf keine Überraschungen. Anzeichen für Jitter & Ripple ließen sich nicht finden, auch wenn die Sache auf 7.000 dpi recht wackelig aussieht. Das ist jedoch lediglich der hohen Sensitivität geschuldet; der Nager ist auf dieser Stufe viel zu sensibel, um gerade Linien aus der Hand zu zeichnen.