Ozone Neon 3K Gaming-Maus im Test

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Praxiseinsatz



Inbetriebnahme



Bild: Ozone Neon 3K Gaming-Maus im Test
Nach Einstecken des vergoldeten USB-Steckers in einen USB-2.0-Anschluss und einigen Sekunden Wartezeit ist der Nager einsatzbereit – wie üblich, wird der Windows-Standardtreiber hier verwendet.

Wie bereits erwähnt, sind im integrierten Speicher der Maus nur wenige Dinge vorbelegt. Die Beleuchtung des Logos und des dpi-Switches ist in Rot gehalten, die beiden anwählbaren dpi-Stufen liegen bei 750 und 1.500 dpi, und die USB-Abtastrate ist lediglich auf 500 Hz gesetzt.

Sollte das exakt den persönlichen Vorlieben entsprechen, beispielsweise bei Low-Sense-Spielern durchaus möglich, so kann man auf die Software verzichten. Wir haben diese natürlich ausprobiert und dazu selbstverständlich die aktuelle Version von Ozones Webseite geladen. Das ist prinzipiell immer anzuraten, da die Software permanent weiterentwickelt wird und angetroffene Fehler natürlich beseitigt werden.

Software



Die Software selbst ist recht klein gehalten und ohne Probleme installiert. Änderungen werden in der Voreinstellung akustisch in englischer Sprache über die Lautsprecher wiedergegeben. Das kann man jedoch deaktivieren.

Bild: Ozone Neon 3K Gaming-Maus im Test
Bild: Ozone Neon 3K Gaming-Maus im Test
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Der Aufbau ist recht übersichtlich und in den meisten Fällen selbsterklärend. Die Vielfalt findet sich dann in Untermenüs wie den Profilen oder den Tastenbelegungen. In aller Regel führt die Struktur den Anwender aber immer zum Ziel. Insgesamt fünf Profile ermöglicht die Neon 3K mit unterschiedlichen Settings – das sollte in den allermeisten Fällen auch ausreichend sein. Etwas schade ist es aus Sicht des Autors, dass man über den dpi-Schalter lediglich zwischen zwei Stufen wählen kann. Auf der anderen Seite sind zu viele Auswahlmöglichkeiten im Spiel auch nicht immer hilfreich, insbesondere, wenn es schnell gehen soll. Von daher entschied sich Ozone für diesen Weg.

Bild: Ozone Neon 3K Gaming-Maus im Test
Die Farbwahl erlaubt Ozone zwischen Rot, Blau, Türkis, Grün, Gelb und Rosa. Dabei kann die Farbe als konstante Beleuchtung verwendet werden, oder aber in wechselnder Helligkeit. Ein Klick auf das Farbsymbol im Treiber öffnet das passende Untermenü, ein Klick auf das Pulldown-Menü erlaubt dort dann die Einstellungen für die Farbgeschwindigkeit. Ob diese Einstellungsoptionen nun wirklich sinnvoll sind oder nicht, sei dahingestellt, denn im Betrieb bekommt man von den unterschiedlichen Helligkeitsstufen kaum etwas mit. Zum einen sind die Augen auf den Bildschirm gerichtet, zum anderen verdeckt der Handballen das Logo. Die Farbeffekte wirken eben nur dann, wenn man den PC gerade nicht nutzt. Vorhanden sind sie aber, und wer möchte, kann sich hier austoben.

Bild: Ozone Neon 3K Gaming-Maus im Test
Als etwas kniffliger empfanden wir das Anlegen von Makros. Wir gestehen: Ohne das Handbuch kamen wir erst einmal nicht weiter. Der Aufruf der Makros erfolgt über einen separaten Schalter "Macro Lab – Launch" im Hauptmenü. Dort wiederum gibt es die Auswahl zwischen Keypress- und Text-Makros. Im dortigen neuen Fenster gelandet, muss man ein neues Makro hinzufügen, und an diesem Punkt ist die Software nicht perfekt bzw. nicht selbsterklärend. Nach dem Hinzufügen des neuen Makros erscheint ein vorgegebener Name und man könnte meinen, an diesem Punkt bereits mit der Aufzeichnung starten zu können.

Dem ist nicht so. Es ist notwendig, das Makro zu benennen, und im Anschluss muss man zwingend mit der Enter-Taste das Makro "aktivieren", damit man die Aufzeichnungsfunktionen überhaupt erst starten kann. Verwirrend bleibt hier der Umstand, dass das fehlende Bestätigen mit Enter dennoch Mauseingaben, teils auch Tastatureingaben ermöglicht. Beim Versuch – je nach vorgewählter Makro-Funktion –, diese zu speichern oder zu starten, hagelt es dann Fehlermeldungen, dass kein Makro ausgewählt sei. Korrekterweise hätte man hier das Verlassen des Makro-Namens mittels der Maus als Bestätigung voraussetzen sollen.

Nachdem wir diese Verständnishürde genommen hatten, lief es dann mehr oder minder komplett reibungslos ab. Aufzeichnungen konnten programmiert, mit Zeitverzögerungen versehen und gespeichert werden. Nachträgliche Änderungen im Makro sind nur bedingt möglich. Gesetzte Befehle lassen sich nicht mehr ändern, Positionsverschiebungen sind aber dennoch möglich – oder Änderungen der Zeiten. Schwierigkeiten im Test trafen wir keine an.

Bild: Ozone Neon 3K Gaming-Maus im Test


 



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