30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test

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Testumgebung


Hardware: Intel-Systeme


Intel Sockel LGA-1151
Sechste und siebte Generation Intel Core-Prozessoren
  • Intel Core i7-7700K:(Amazon / Caseking)
    Kaby-Lake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 4,2 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, DDR4-2400-Speicher
  • Intel Core i5-7600K:(Amazon / Caseking)
    Kaby-Lake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 4,2 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, DDR4-2400-Speicher
  • Intel Core i3-7350K:(Amazon / Caseking)
    Kaby-Lake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 4,2 GHz, 2 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, DDR4-2400-Speicher

  • Intel Core i7-6700K: (Amazon / Caseking)
    Skylake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,8 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, DDR4-2133-Speicher
  • Core i5-6600K: (Amazon / Caseking)
    Skylake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,5 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, DDR4-2133-Speicher
  • Intel Core i5-6500:(Amazon / Caseking)
    Skylake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,2 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, DDR4-2133-Speicher
  • Intel Core i3-6100: (Amazon / Caseking)
    Skylake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,7 GHz, 2 Kerne, DDR4-2133-Speicher
  • Intel Pentium G4400: (Amazon / Caseking)
    Skylake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,3 GHz, 2 Kerne, DDR4-2133

Wie aus dem Technikteil hervorgeht, sieht die Skylake-Architektur prinzipiell erst einmal den Einsatz von DDR4-Speicher vor. Der Speicher-Controller der CPU ist allerdings ebenfalls in der Lage, DDR3L-Speicher (Low Voltage, 1,35 V) zu handhaben. Grundlegend braucht es einen neuen Sockel und damit eine neue Hauptplatine. Wir haben uns hier gleich für eine DDR4-Platine und keinen Ableger mit DDR3 entschieden und das MSI Z170A Gaming M7 gewählt. Gleiches kommt dann in diesem Fall auch für die neuen Kaby-Lake-Prozessoren zum Einsatz, schlicht wegen der besseren Vergleichbarkeit. Dabei unterstützen die Kaby-Lake-Modelle von Hause aus einen höheren Speichertakt – hier ist DDR4-2400 MHz spezifiziert, welcher in den Basistests auch anliegt.

Bild: Intels CPU-Generation 5 und 6: Broadwell und Skylake im Test
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Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
Bild: Intels CPU-Generation 5 und 6: Broadwell und Skylake im Test
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MSI Z170a Gaming M7 MSI H110 Pro-D G.Skill Trident Z DDR4-3200
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Allerdings gibt es, wie angesprochen, bei Kaby-Lake-Prozessoren eine weitere Neuerung. Intel hat den Turbo überarbeitet, der bei Kaby-Lake-Modellen deutlich agressiver arbeiten soll. Hier stellt sich jedoch ein gewisses Problem ein. Im Prinzip besitzen die Intel-Prozessoren einen Basis- und einen Turbotakt. Doch der maximale Turbotakt liegt nach Intel-Vorgaben regulär nicht auf allen Kernen an. Darüber setzen sich allerdings die Mainboard-Hersteller bei Ihren Top-Platinen teils hinweg – mehr oder minder durch die Bank – und arbeiten mit einem teils agressiveren Turbo. Es bleibt abzuwarten, wie sich Kaby Lake an dieser Stelle absetzen kann.

Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
Skylake unterstützte als erste Intel-Architektur für den Desktop DDR4-Speicher. Laut Spezifikationen ist der integrierte Speicher-Controller für Taktraten bis DDR4-2133 ausgelegt. Kaby Lake hingegen erfuhr hier ein Update des Speicher-Controllers auf DDR4-2400, was sich in manchen Fällen positiv auf die Performance auswirken könnte. Aber das bedeutet nicht, dass die Prozessoren – außerhalb der Spezifikation – nicht auch mit höheren Taktraten umgehen könnten.

Um diese Vergleiche anstellen zu können, hat uns der Speicherhersteller G.Skill schnelleren Speicher zur Verfügung gestellt. OC-Spezialist G.Skill geht hier abermals in die Vollen und stellt DDR4-3600-Speicher zur Verfügung. Diese Top-Speicher können aber nicht auf allen Mainboards in voller Taktstufe laufen, das haben wir in der Praxis erfahren. Bei DDR4-3466 war Schluss.

Intel Sockel LGA-1150
Vierte und fünfte Generation Intel Core-Prozessoren
  • Intel Core i7-5775C: (Amazon / Caseking)
    Broadwell-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,3 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, DDR3L-1600-Speicher
  • Intel Core i5-5675C: (Amazon / Caseking)
    Broadwell-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,1 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, DDR3L-1600-Speicher
  • Intel Core i7-4790K: (Amazon / Caseking)
    Haswell-Architektur, 22-nm-Fertigung, 4,0 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, DDR3-1600-Speicher
  • Intel Core i7-4770K: (Amazon / Caseking)
    Haswell-Architektur, 22-nm-Fertigung, 3,5 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, DDR3-1600-Speicher
  • Intel Core i5-4670K: (Amazon / Caseking)
    Haswell-Architektur, 22-nm-Fertigung, 3,4 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, DDR3-1600-Speicher


Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
Hatten wir bislang bei Broadwell- (Generation 5) und Haswell-Prozessoren (Generation 4) auf unterschiedliche Hauptplatinen (Z87- und Z97-Chipsatz) und abweichenden Speicher gesetzt, haben wir diesen Missstand jetzt abgestellt. Ab sofort werden beide CPU-Generationen von Intel auf dem MSI Z97 Gaming 5 als Testplattform vermessen.

Das sollte prinzipiellen Messabweichungen, Mainboard-bedingt, entgegenwirken. Gleichzeitig setzen wir bei all diesen Prozessoren jetzt auf Kingston-Speicher, und da bei den CPUs in 14-nm-Fertigung DDR3-Speicher nur noch in "L-Version" verwendet werden darf, verwenden wir hier 2 x 8 GByte Kingston KVR13N9K2/16* DDR3-1600 CL9.

Intel Sockel LGA-1155
Zweite und dritte Generation Intel Core-Prozessoren
  • Core i7 3770K:
    Ivy-Bridge-Architektur, 3,5 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR3-1600
  • Intel Core i5-3570K:
    Ivy-Bridge-Architektur, 3,4 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, 2 x DDR3-1600
  • Intel Core i5-3550:
    Ivy-Bridge-Architektur, 3,3 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, 2 x DDR3-1600
  • Intel Core i3-3220:
    Ivy-Bridge-Architektur, 3,3 GHz, 2 Kerne, Turbomode aktiv, 2 x DDR3-1600
  • Intel Core i7-2600K:
    Sandy-Bridge-Architektur, 3,4 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR3-1333
  • Core i5 2500K:
    Sandy-Bridge-Architektur, 3,3 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, 2 x DDR3-1333
  • Intel Core i5-2300:
    Sandy-Bridge-Architektur, 3,1 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, 2 x DDR3-1333
  • Intel Core i3-2120:
    Sandy-Bridge-Architektur, 3,3 GHz, 2 Kerne, Turbomode aktiv, 2 x DDR3-1333

Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
Die betagten, aber dennoch auf dem Markt weiterhin verbreiteten Prozessoren der Sandy-Bridge- und Ivy-Bridge-Reihe passen beide in Mainboards mit dem Sockel LGA-1155. Als Hauptplatine kommt das MSI Z77A-GD65 mit der BIOS-Version 7751vP0 zum Einsatz, welches wir von Beginn an für die Tests verwendet hatten. Im BIOS sind alle Energiesparmechanismen aktiviert.

Einen Unterschied gibt es beim Speichertakt. Während die Core-Prozessoren der zweiten Generation offiziell nur eine Freigabe für DDR3-1333 hatten, hatte Intel beim Speicher-Controller der Ivy-Bridge-Modelle bereits ein Update auf DDR3-1600 vorgenommen. Wir setzen auch in diesem Fall auf das Kingston-Speicherkit mit zwei 8-GByte-Riegeln bei CL9 und erreichen damit die beste Vergleichbarkeit zu den anderen DDR3-Plattformen.

Intel Sockel LGA-2011 und LGA-2011-3
  • Intel Core i7-6950X:(Amazon / Caseking)
    Broadwell-E(Server)-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,0 GHz, 10 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4x DDR4-2400-Speicher
  • Intel Core i7-6900K: (Amazon / Caseking)
    Broadwell-E(Server)-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,2 GHz, 8 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR4-2400-Speicher
  • Core i7-5960X (Amazon / Caseking)
    Haswell-E(Server)-Architektur, 3,0 GHz, 8 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR4-2133-Speicher
  • Intel Core i7-5930K:(Amazon / Caseking)
    Haswell-E(Server)-Architektur, 3,0 GHz, 8 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR4-2133-Speicher
  • Core i7-4960X
    Ivy-Bridge-E-Architektur, 3,6 GHz, 6 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR3-1600-Speicher
  • Intel Core i7-4820K:
    Ivy-Bridge-E-Architektur, 3,7 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR3-1600-Speicher
  • Core i7-3960X
    Sandy-Bridge-E(Server)-Architektur, 3,3 GHz, 6 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR3-1600
  • Intel Core i7-3820:
    Sandy-Bridge-E(Server)-Architektur, 3,6 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR3-1600

Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
Grundlegend hat sich im Sockel LGA 2011 einiges getan. Hatte Intel zu Beginn bei diesen Server-Ablegern auf Modelle aus dem Sechs- und Vierkern-CPU-Bereich gesetzt, steigerte man mit dem Core i7-5960X die Anzahl der CPU-Kerne erstmals auf acht Kerne und wechselte die Speicherbasis auf DDR4-Speicher. Mit den kürzlich eingeführten Modellen der Broadwell-E-Reihe blickt das Schlachtschiff der Serie nun gar auf zehn CPU-Kerne, und der Speichertakt wurde von DDR4-2133 auf DDR4-2400 angehoben.

Für die Prozessoren des Sockels LGA 2011 setzen wir auf das ASUS-P9X79-Mainboard mit jüngstem BIOS, und der Sockel LGA 2011-3 wird durch das MSI X99S Gaming 7 mit letztem BIOS-Update repräsentiert. Als Speichermodule kommen in der DDR3-Plattform die erwähnten 4 x 4 GByte G.Skill Ripjaws Z DDR3-1600 zum Einsatz, welche mit einer CAS-Latenz von 9 arbeiten. In der DDR4-Platine sind es 4 x 4 GByte Corsair Vengeance LPX DDR4-2666, natürlich auf den jeweils zulässigen Taktraten betrieben, mit den Timings von 15-15-15-36.

Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
Im Ergebnis bleibt der Sockel LGA 2011 die von Intel ausgerufene Enthusiasten-Plattform, deren Daseinsberechtigung vor ein paar Jahren noch angezweifelt werden durfte. Zwischenzeitlich hat sich hier ein wenig getan, was wir dann später näher beleuchten werden. Doch muss man auch ganz klar anmerken, dass es auf diesem Segment weiterhin verdammt teuer zugeht. Denn nicht nur die Motherboards sind entsprechend hochpreisig, auch die passenden Intel-Prozessoren sind kein Schnäppchen. Stand Ende Januar 2017 liegt das Topmodell i7-6950X bei satten 1.500 Euro Anschaffungskosten. Da muss man erst einmal unter Beweis stellen, dass und wo diese Leistung benötigt wird. Dazu soll dann eben auch unser überarbeiteter Testparcours beitragen, welchen wir auf den folgenden Seiten vorstellen.