AMD Ryzen 5 - R5 1600X und R5 1500X im Test

Prozessoren | HT4U.net | Seite 2

Testumgebung


Hardware: AMD-Systeme



Zum Test des AMD Ryzen 7 1800X hat AMD ein Test-Kit ins Haus geschickt. Darunter befanden sich neben dem Prozessor 16 GByte Corsair DDR4-3000-Speicher, eine MSI-AM4-Hauptplatine, eine Wasserkühlung und ein CPU-Kühler von Noctua. Letzterer entspricht unserem bisher favorisierten Modell des Herstellers, allerdings in Revision 2. Wir haben zur Vergleichbarkeit dennoch auf den üblichen NH-U12S gesetzt.

Mainboards im Test

Bild: AMD Ryzen 5 – R5 1600X und R5 1500X im Test
Inzwischen hat AMD jedoch weitere Hardware nachgereicht, darunter verschiedene Hauptplatinen mit X370-Chipsatz von ASUS und Gigabyte, nun aber auch zum Test von Ryzen 5 Mainboards mit B350-Chipsatz und dem eindringlichen Hinweis, dass die R5-CPUs auf jeden Fall mit dem B350-Mainboard getestet werden müssen, da nur für die B350-Platinen die überarbeiteten neuen BIOS-Versionen auf AGESA 1004a zur Verfügung gestellt werden. Um ein einheitliches Bild liefern zu können, haben wir darum alle Ryzen-Prozessoren mit dem zur Verfügung gestellten Gigabyte-Mainboard AB350-Gaming 3 neu vermessen. Als Vergleich haben wir einen neuen Benchmark-Durchlauf des R7-1800X auf dem MSI-X370-Mainboard mit BIOS 1.3 hinzugefügt. Die Resultate hatten wir vor dem Launch alle komplett mit dieser neuen BIOS-Version aufgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass es korrekt war, die Messungen auf dem B350-Mainboard vollständig neu durchzuführen. Für die Tester von Ryzen wäre es natürlich einfacher gewesen, wenn AMD die AGESA-1004a-BIOS-Varianten auch für die X370-Mainboards vor dem Launch freigegeben hätte – es hätte zumindest viel Arbeit gespart.

AMD Sockel AM4
  • AMD Ryzen 7 1800X: (Amazon / Caseking)
    Zen-Architektur, 14-nm-Fertigung, 8 Kerne / 16 Threads, 4,0 GHz, DDR4-2667 MHz
  • AMD Ryzen 7 1700X (Amazon / Caseking)
    Zen-Architektur, 14-nm-Fertigung, 8 Kerne / 16 Threads, 3,8 GHz, DDR4-2667 MHz
  • AMD Ryzen 7 1700 (Amazon / Caseking)
    Zen-Architektur, 14-nm-Fertigung, 8 Kerne / 16 Threads, 3,7 GHz, DDR4-2667 MHz
  • AMD Ryzen 5 1600X:(Amazon / Caseking)
    Zen-Architektur, 14-nm-Fertigung, 6 Kerne / 12 Threads, 4,0 GHz, DDR4-2667 MHz
  • AMD Ryzen 5 1500X:(Amazon / Caseking)
    Zen-Architektur, 14-nm-Fertigung, 4 Kerne / 8 Threads, 3,7 GHz, DDR4-2667 MHz


Über die BIOS-Versionen hat sich bei AMD seit dem Start von Ryzen relativ viel getan, allerdings vorrangig in Richtung Stabilität und Speicherkompatibilität, wobei die BIOS-Version 1.17 des MSI X370 Power Titanium zum Launch bereits durch die Bank sehr stabil lief. Inzwischen, wie erwähnt, sind wir bei BIOS 1.3, allerdings ohne AGESA-1004a-Umsetzung, und die neuen BIOS-Versionen für die X370-Mainboards mit diesem Feature sollten nun nach und nach ausgeliefert werden. Zumindest hatte AMD angekündigt, den Mainboard-Herstellern den passenden Code nach dem 11. April 2017 zur Verfügung zu stellen. Mit stetigen weiteren BIOS-Updates ist also zu rechnen.

Speicher im Test

Mit den Ryzen-5-Test-Kits hat AMD zudem GeIL-DDR4-3200-Speicher verschickt – single-ranked – und mitgeteilt, dass auf fast allen Testmustern DDR4-3200-Takt erreicht werden könnte, auf manchen aber auch nur DDR4-2933. In jedem Fall wurde empfohlen, die Ryzen-5-Prozessoren auf DDR4-2933-Takt zu testen. Diesem Rat sind wir nicht gefolgt. AMDs offizielle und klare Aussage zum Speicher-Controller im Prozessor lautet, dass maximal DDR4-2667 unterstützt wird, und das bei maximal zwei Speichermodulen, welche single-ranked organisiert sind. Daran haben wir uns im heutigen Test auch ausgerichtet und alle Ryzen-Benchmarks mit diesem Speichertakt erneuert. Bei den Modulen handelt es sich abermals um die G.Skill Trident Z, welche bis maximal DDR4-3600 freigegeben sind. Die CAS-Latency lag dabei ebenfalls bei 16 Taktzyklen. Mit diesem Vorgehen bleiben wir unserer Linie treu, welche wir auch bei Intel verfolgt haben, und testen die Prozessoren auf dem Speichertakt, welchen der Hersteller maximal für den Speicher-Controller freigegeben hat.

Wer sich dafür interessiert, wie Ryzen mit Speichertaktraten hinauf bis DDR4-3200 reagiert, wird in unserem ersten Ryzen-Artikel fündig.

AMD Sockel AM3+
  • AMD FX-9590: (Amazon / Caseking)
    Bulldozer-/ Vishera-Architektur, 32-nm-Fertigung, 4 Module / 8 Threads, 5,0 GHz, DDR3-1866 MHz
  • AMD FX-8350: (Amazon / Caseking)
    Bulldozer-/Vishera-Architektur, 32-nm-Fertigung, 4 Module / 8 Threads, 4,2 GHz, DDR3-1866 MHz

Der Überhang an Intel Prozessoren im aktuellen Test liegt an dem komplett umgestellten Benchmark-Parcours und unserem Start-Artikel hierzu. Es blieb schlicht keine Zeit, noch mehr AMD-Prozessoren mit in die Betrachtung aufzunehmen. Mit den beiden Modellen FX-8350 und FX-9590 haben wir allerdings die beiden wichtigsten Vertreter aus der Vorgängerreihe im Vergleich am Start. Wir wollen versuchen, die Liste nach und nach zu erweitern. Momentan scheitert dies aber leider an der AMD-Launch-Politik mit einer Flut von Updates in allen möglichen Bereichen, so dass kaum Zeit für andere Dinge bleibt.

Hardware: Intel-Systeme


Intel Sockel LGA-1151
Sechste und siebte Generation Intel Core-Prozessoren
  • Intel Core i7-7700K:(Amazon / Caseking)
    Kaby-Lake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 4,2 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, DDR4-2400-Speicher
  • Intel Core i5-7600K:(Amazon / Caseking)
    Kaby-Lake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 4,2 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, DDR4-2400-Speicher
  • Intel Core i5-7500:(Amazon / Caseking)
    Kaby-Lake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,8 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, DDR4-2400-Speicher
  • Intel Core i3-7350K:(Amazon / Caseking)
    Kaby-Lake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 4,2 GHz, 2 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, DDR4-2400-Speicher

  • Intel Core i7-6700K: (Amazon / Caseking)
    Skylake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,8 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, DDR4-2133-Speicher
  • Core i5-6600K: (Amazon / Caseking)
    Skylake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,5 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, DDR4-2133-Speicher
  • Intel Core i5-6500:(Amazon / Caseking)
    Skylake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,2 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, DDR4-2133-Speicher
  • Intel Core i3-6100: (Amazon / Caseking)
    Skylake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,7 GHz, 2 Kerne, DDR4-2133-Speicher
  • Intel Pentium G4400: (Amazon / Caseking)
    Skylake-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,3 GHz, 2 Kerne, DDR4-2133

Während Skylakes Speicher-Controller offiziell lediglich DDR4-2133-Speicher unterstützt, hat Intel die Beschränkungen bei Kaby Lake gelockert. Die neue CPU-Generation bzw. deren Speicher-Controller unterstützt offiziell nun DDR4-2400. Das sind dann auch die entsprechenden Taktraten, mit welchen wir den Speicher betreiben. Die CAS-Latency liegt bei jeweils 16 Taktzyklen.

Bild: Intels CPU-Generation 5 und 6: Broadwell und Skylake im Test
Bild: AMD Ryzen 5 – R5 1600X und R5 1500X im Test
Bild: Intels CPU-Generation 5 und 6: Broadwell und Skylake im Test
MSI Z170a Gaming M7</td> MSI Z270 Tomahawk G.Skill Trident Z DDR4-3200
Hersteller-Produktseite Hersteller-Produktseite Hersteller-Produktseite
Amazon / Caseking Amazon / Caseking Amazon / Caseking


Allerdings gibt es bei den Kaby-Lake-Prozessoren eine weitere Neuerung. Intel hat den Turbo überarbeitet, der bei Kaby-Lake-Modellen deutlich agressiver arbeiten soll. Hier liegt dann beispielsweise beim i7-7700K bei einem Kern maximal 4,5 GHz Takt an, wovon Single-Threaded-Applikationen profitieren sollten.

Eine Neuerung in den Benchmarks gibt es mit dem heutigen Test ebenfalls. Einmal ist der Core i5-7500 hinzugekommen, zum anderen wurden dieser Prozessor und der i7-7700K auf dem Z270-Chipsatz in Form des MSI Z270 Tomahawk neu vermessen. Hintergrund dafür ist, dass die Single-Thread-Performance, gezeigt unter Cinebench, nicht das erwartete Niveau auf dem Z170-Chipsatz erreichte. Die Cinebench-Resultate haben sich nun in der Tat verbessert, darüber hinaus änderte sich aber nicht viel am gezeigten Performance-Bild. In manchen Fällen wurde es etwas schneller, in anderen etwas langsamer. Die beiden Modelle i5-7600K und i3-7350K konnten wir nicht mehr neu vermessen, da sich die Prozessoren nicht mehr in der Redaktion befinden.

Intel Sockel LGA-1150
Vierte und fünfte Generation Intel Core-Prozessoren
  • Intel Core i7-5775C: (Amazon / Caseking)
    Broadwell-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,3 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, DDR3L-1600-Speicher
  • Intel Core i5-5675C: (Amazon / Caseking)
    Broadwell-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,1 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, DDR3L-1600-Speicher
  • Intel Core i7-4790K: (Amazon / Caseking)
    Haswell-Architektur, 22-nm-Fertigung, 4,0 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, DDR3-1600-Speicher
  • Intel Core i7-4770K: (Amazon / Caseking)
    Haswell-Architektur, 22-nm-Fertigung, 3,5 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, DDR3-1600-Speicher
  • Intel Core i5-4670K: (Amazon / Caseking)
    Haswell-Architektur, 22-nm-Fertigung, 3,4 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, DDR3-1600-Speicher


Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
Hatten wir bislang bei Broadwell- (Generation 5) und Haswell-Prozessoren (Generation 4) auf unterschiedliche Hauptplatinen (Z87- und Z97-Chipsatz) und abweichenden Speicher gesetzt, haben wir diesen Missstand jetzt abgestellt. Ab sofort werden beide CPU-Generationen von Intel auf dem MSI Z97 Gaming 5 als Testplattform vermessen.

Das sollte prinzipiellen Messabweichungen, Mainboard-bedingt, entgegenwirken. Gleichzeitig setzen wir bei all diesen Prozessoren jetzt auf Kingston-Speicher, und da bei den CPUs in 14-nm-Fertigung DDR3-Speicher nur noch in "L-Version" verwendet werden darf, verwenden wir hier 2 x 8 GByte Kingston KVR13N9K2/16* DDR3-1600 CL9.

Intel Sockel LGA-1155
Zweite und dritte Generation Intel-Core-Prozessoren
  • Core i7 3770K:
    Ivy-Bridge-Architektur, 3,5 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR3-1600
  • Intel Core i5-3570K:
    Ivy-Bridge-Architektur, 3,4 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, 2 x DDR3-1600
  • Intel Core i5-3550:
    Ivy-Bridge-Architektur, 3,3 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, 2 x DDR3-1600
  • Intel Core i3-3220:
    Ivy-Bridge-Architektur, 3,3 GHz, 2 Kerne, Turbomode aktiv, 2 x DDR3-1600
  • Intel Core i7-2600K:
    Sandy-Bridge-Architektur, 3,4 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR3-1333
  • Core i5 2500K:
    Sandy-Bridge-Architektur, 3,3 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, 2 x DDR3-1333
  • Intel Core i5-2300:
    Sandy-Bridge-Architektur, 3,1 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, 2 x DDR3-1333
  • Intel Core i3-2120:
    Sandy-Bridge-Architektur, 3,3 GHz, 2 Kerne, Turbomode aktiv, 2 x DDR3-1333

Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
Die betagten, aber dennoch auf dem Markt weiterhin verbreiteten Prozessoren der Sandy-Bridge- und Ivy-Bridge-Reihe passen beide in Mainboards mit dem Sockel LGA-1155. Als Hauptplatine kommt das MSI Z77A-GD65 mit der BIOS-Version 7751vP0 zum Einsatz, welches wir von Beginn an für die Tests verwendet hatten. Im BIOS sind alle Energiesparmechanismen aktiviert.

Einen Unterschied gibt es beim Speichertakt. Während die Core-Prozessoren der zweiten Generation offiziell nur eine Freigabe für DDR3-1333 hatten, hatte Intel beim Speicher-Controller der Ivy-Bridge-Modelle bereits ein Update auf DDR3-1600 vorgenommen. Wir setzen auch in diesem Fall auf das Kingston-Speicher-Kit mit zwei 8-GByte-Riegeln bei CL9 und erreichen damit die beste Vergleichbarkeit zu den anderen DDR3-Plattformen.

Intel Sockel LGA-2011 und LGA-2011-3
  • Intel Core i7-6950X:(Amazon / Caseking)
    Broadwell-E(Server)-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,0 GHz, 10 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4x DDR4-2400-Speicher
  • Intel Core i7-6900K: (Amazon / Caseking)
    Broadwell-E(Server)-Architektur, 14-nm-Fertigung, 3,2 GHz, 8 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR4-2400-Speicher
  • Core i7-5960X (Amazon / Caseking)
    Haswell-E(Server)-Architektur, 3,0 GHz, 8 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR4-2133-Speicher
  • Intel Core i7-5930K:(Amazon / Caseking)
    Haswell-E(Server)-Architektur, 3,0 GHz, 8 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR4-2133-Speicher
  • Core i7-4960X
    Ivy-Bridge-E-Architektur, 3,6 GHz, 6 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR3-1600-Speicher
  • Intel Core i7-4820K:
    Ivy-Bridge-E-Architektur, 3,7 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR3-1600-Speicher
  • Core i7-3960X
    Sandy-Bridge-E(Server)-Architektur, 3,3 GHz, 6 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR3-1600
  • Intel Core i7-3820:
    Sandy-Bridge-E(Server)-Architektur, 3,6 GHz, 4 Kerne, Turbomode aktiv, HTT aktiv, 4 x DDR3-1600

Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
Grundlegend hat sich im Sockel LGA 2011 einiges getan. Hatte Intel zu Beginn bei diesen Server-Ablegern auf Modelle aus dem Sechs- und Vierkern-CPU-Bereich gesetzt, steigerte man mit dem Core i7-5960X die Anzahl der CPU-Kerne erstmals auf acht Kerne und wechselte die Speicherbasis auf DDR4-Speicher. Mit den kürzlich eingeführten Modellen der Broadwell-E-Reihe blickt das Schlachtschiff der Serie nun gar auf zehn CPU-Kerne, und der Speichertakt wurde von DDR4-2133 auf DDR4-2400 angehoben.

Für die Prozessoren des Sockels LGA2011 setzen wir auf das ASUS-P9X79-Mainboard mit jüngstem BIOS, und der Sockel LGA2011-3 wird durch das MSI X99S Gaming 7 mit letztem BIOS-Update repräsentiert. Als Speichermodule kommen in der DDR3-Plattform die erwähnten 4 x 4 GByte G.Skill Ripjaws Z DDR3-1600 zum Einsatz, welche mit einer CAS-Latenz von 9 arbeiten. In der DDR4-Platine sind es 4 x 4 GByte Corsair Vengeance LPX DDR4-2666, natürlich mit den jeweils zulässigen Taktraten betrieben, mit Timings von 15-15-15-36.

Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
Im Ergebnis bleibt der Sockel LGA2011 die von Intel ausgerufene Enthusiasten-Plattform, deren Daseinsberechtigung vor ein paar Jahren noch angezweifelt werden durfte. Zwischenzeitlich hat sich hier ein wenig getan, was wir dann später näher beleuchten werden. Doch muss man auch ganz klar anmerken, dass es in diesem Segment weiterhin verdammt teuer zugeht. Denn nicht nur die Motherboards sind entsprechend hochpreisig, auch die passenden Intel-Prozessoren sind kein Schnäppchen. Stand Ende Januar 2017 liegt das Topmodell i7-6950X bei satten 1.500 Euro Anschaffungskosten. Da muss man erst einmal unter Beweis stellen, dass und wo diese Leistung benötigt wird. Dazu soll dann eben auch unser überarbeiteter Testparcours beitragen, welchen wir auf den folgenden Seiten vorstellen.