AMD Ryzen 7 Reloaded: R7 1700 bis 1800X erneut im Test

Prozessoren | HT4U.net | Seite 24

Spiele [separate Grafikkarte]



Wie in der Testumgebung bereits beschrieben, wollen wir künftig keine Benchmarks mehr zeigen, welche durch niedrige Qualitätseinstellungen im Grafikmenü des Spiels und niedrige Bildschirmauflösungen die GPU-Last komplett verringern und das Spiel ins CPU-Limit treiben. Das Vorgehen mag nicht falsch sein, es verwirrt allerdings durchaus weniger versierte Anwender, und grundsätzlich repräsentativ sind diese Benchmarks natürlich auch nicht.

Alle acht Spiele werden darum in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Bildpunkte) getestet. Die Qualitätseinstellungen haben wir auf mittlerer Stufe belassen, manuell aber den anisotropen Filter auf 16-fach erhöht, außer bei Batman: Arkham Knight. Dort arbeiten wir mit hohen Einstellungen bei der Bildqualität, was dem Maximum entspricht.

Mit diesem Herangehen werden wir sicherlich nicht in jedem Fall das optimale Skalieren der Prozessoren aufzeigen können. En gros sind wir mit den Reultaten allerdings recht zufrieden und nehmen eine etwas schlechtere Skalierung in Kauf.

Assassin's Creed Syndicate



Bild: AMDs Comeback – Ryzen 7 1800X im Test
Eines unserer ältesten Spiele im aktuellen Testparcours ist Assassin's Creed Syndicate von Ubisoft. Gleichzeitig ist es allerdings auch der letzte Ableger der Reihe, welcher Ende 2015 veröffentlicht wurde und im alten London spielt. Das auf die AnvilNext-Engine aufsetzende Spiel zeigt sich nicht nur fordernd für die Grafikkarte, sondern auch für die Prozessoren und deren Kerne, denn nicht zuletzt wurde es grundlegend für PlayStation 4 und Xbox One und deren Hardware entwickelt.

In unserer Testszene, welche ca. 90 Sekunde dauert, spielen wir Evie Frye, eine der beiden Assassinen, welche im alten London rennend eine Wegstrecke zurücklegen muss, dabei auf viele Passanten und Kutschen achtet, welche ihren Weg kreuzen und damit für entsprechende CPU-Last sorgen. Die CPU-Last in der Testszene liegt fast immer bei 100 Prozent, auch bei Modellen, welche acht Threads ermöglichen. Die GPU-Last hingegen ist stark schwankend zwischen 60 und 80 Prozent.

Während wir Kollisionen bei diesem Lauf sehr einfach aus dem Weg gehen können, so dass eine Reproduzierbarkeit vorliegt, bleibt das Manko in der KI des Spiels – denn nicht immer taucht ein Hund dort auf, wo er vorher war, läuft Mann oder Frau über die Straße, wo es zuvor geschah, oder biegt gerade die Kutsche so ab, wie sie es im Durchlauf zuvor tat. Ein Vielfaches an Wiederholungen zeigte aber, dass es nur wenige Ausreißer gibt, welche die Resultate deutlich verfälschen können.

Assassins Creed: Syndicate
1920 x 1080 [Kein AA/16xAF]
Intel Core i7-5775C
[4C/8T@3,3-3,7 GHz]
109,86
Intel Core i7-5930K
[6C/12T@3,5-3,7 GHz]
108,44
Intel Core i7-6950X
[10C/20T@3,0-3,5 GHz]
107,42
Intel Core i7-4960X
[6C/12T@3,6-4,0 GHz]
107,21
Intel Core i7-4790K
[4C/8T@4,0-4,4 GHz]
107,20
Intel Core i7-5960X
[8C/16T@3,0-3,5 GHz]
106,91
Intel Core i7-7700K
[4C/8T@4,2-4,5 GHz]
106,89
Intel Core i7-6900K
[8C/16T@3,2-3,7 GHz]
106,77
Intel Core i7-6700K
[4C/8T@4,0-4,2 GHz]
103,96
Intel Core i7-4820K
[4C/4T@3,7-3,9 GHz]
103,92
Intel Core i7-3960X
[6C/12T@3,3-3,9 GHz]
100,52
Intel Core i5-5675C
[4C/4T@3,1-3,6 GHz]
100,38
AMD Ryzen 7 1800X
[8C/16T@DDR4-2400]
100,03
Intel Core i7-4770K
[4C/8T@3-5-3,9 GHz]
99,02
AMD Ryzen 7 1800X
[8C/16T@3,6-4,1 GHz]
98,88
AMD Ryzen 7 1800X
[8C/16T@3,6-4,1 GHz – BIOS126]
98,49
AMD Ryzen 5 1600X
[6C/12T@3,6-4,1 GHz]
98,40
AMD Ryzen 7 1800X
[8C/16T@3,6 GHz]
98,01
AMD Ryzen 7 1700X
[8C/16T@3,4-3,8 GHz]
96,61
Intel Core i7-3820
[4C/4T@3,6-3,8 GHz]
96,51
AMD Ryzen 7 1700
[8C/16T@3,0-3,7 GHz]
94,51
Intel Core i5-7600K
[4C/4T@3,8-4,2 GHz]
92,31
Intel Core i7-3770K
[4C/8T@3,5-3,9 GHz]
90,71
Intel Core i5-6600K
[4C/4T@3,5-3,9 GHz]
86,85
Intel Core i7-2600K
[4C/8T@3,4-3,8 GHz]
86,36
Intel Core i5-4690K
[4C/4T@ 3,5-3,9 GHz]
73,36
Intel Core i5-4670K
[4C/4T@3,4-3,8 GHz]
72,73
Intel Core i3-7350K
[2C/4T@4,2 GHz]
72,69
Intel Core i5-3570K
[4C/4T3,4-3,8 GHz]
71,28
AMD FX-9590
[4M/8T@4,7-5,0 GHz]
70,99
Intel Core i5-2500K
[4C/4T@3,3-3,7 GHz]
66,96
Intel Core i3-6100
[2C/4T@3,7 GHz]
65,72
AMD FX-8350
[4M/8T@4,0-4,2 GHz]
63,63
Intel Core i5-2300
[4C/4T@2,8-3,1 GHz]
61,22
Intel Core i3-3220
[2C/4T@3,3 GHz]
45,28
Intel Core i3-2120
[2C/4T@3,3 GHz]
44,23
Intel Pentium G4400
[2C/2T@3,3 GHz]
42,70
Frames per Second [mehr ist besser]


Batman: Arkham Knight



Bild: AMDs Comeback – Ryzen 7 1800X im Test
Wenn es ein Spiel gibt, welches Grafikkarten, Hauptspeicher und Prozessoren zum Frühstück frisst, ist es Batman: Arkham Knight. Geschuldet ist dies mitunter den technischen Umsetzungen, welche die Programmierer bei diesem Spiele-Fiasko an den Tag legten. Nichtsdestoweniger ist dieser Batman-Titel einer des besten und ein krönender Abschluss der Serie. Eine wirkliche finale Version des Spiels für PCs, erreicht durch diverse nachgelieferte Patches, fand sich erst Ende 2015 ein. Alle Fehler wurden damit aber noch immer nicht beseitigt.

Der Titel setzt auf die Unreal-Engine 3, und damit hat Warner Bros. wirklich ein Spiel kreiert, welches von den Anforderungen her seinesgleichen sucht. Ohne SSD ist man anhaltend mit Nachladerucklern konfrontiert, ohne hinreichenden Hauptspeicher (8 GByte sollten vorhanden sein) aber auch. Ist die Grafikkarte nicht schnell genug, ruckelt es ohne Ende, und sind nicht genügend CPU-Kerne vorhanden, ebenfalls.

All das waren gewisse Hürden, um die beste Benchmark-Szene zu finden. Wir sind auch im letzten Batman-Titel mit dem dunklen Ritter aktiv unterwegs. In Blake Islands rennt Batman im Detektivmodus auf eine Brücke zu, auf der sich Massen an Gangstern tummeln. Vor einem Angriff der Gegner rettet sich Batman auf einen Brückenpfosten und sondiert die Lage – der Benchmark endet hier nach ca. 40 Sekunden. Deutliche Abweichungen durch Kollisionen sind hier absolut zu vermeiden, die KI kann aber durch die Menge der anwesenden Personen stark beeinflussen. Auch hier haben uns die Mehrfachdurchläufe gezeigt, dass die Abweichungen in den Resultaten marginal waren.

Batman: Arkham Knight
1920 x 1080 [Kein AA/16xAF]
Intel Core i7-6950X
[10C/20T@3,0-3,5 GHz]
126,23
Intel Core i7-6900K
[8C/16T@3,2-3,7 GHz]
124,67
Intel Core i7-7700K
[4C/8T@4,2-4,5 GHz]
122,95
Intel Core i7-5960X
[8C/16T@3,0-3,5 GHz]
116,22
Intel Core i7-5930K
[6C/12T@3,5-3,7 GHz]
114,02
Intel Core i7-5775C
[4C/8T@3,3-3,7 GHz]
113,76
Intel Core i7-4960X
[6C/12T@3,6-4,0 GHz]
111,91
Intel Core i7-6700K
[4C/8T@4,0-4,2 GHz]
111,43
Intel Core i7-4790K
[4C/8T@4,0-4,4 GHz]
105,89
Intel Core i5-5675C
[4C/4T@3,1-3,6 GHz]
102,19
Intel Core i7-3960X
[6C/12T@3,3-3,9 GHz]
100,42
AMD Ryzen 7 1800X
[8C/16T@DDR4-2400]
98,75
AMD Ryzen 7 1800X
[8C/16T@3,6-4,1 GHz – BIOS126]
95,76
Intel Core i5-7600K
[4C/4T@3,8-4,2 GHz]
95,38
Intel Core i7-4770K
[4C/8T@3-5-3,9 GHz]
95,29
AMD Ryzen 7 1800X
[8C/16T@3,6-4,1 GHz]
94,68
Intel Core i5-6600K
[4C/4T@3,5-3,9 GHz]
93,95
AMD Ryzen 7 1800X
[8C/16T@3,6 GHz]
93,84
Intel Core i7-4820K
[4C/4T@3,7-3,9 GHz]
92,54
AMD Ryzen 7 1700X
[8C/16T@3,4-3,8 GHz]
91,13
AMD Ryzen 7 1700
[8C/16T@3,0-3,7 GHz]
89,23
AMD Ryzen 5 1600X
[6C/12T@3,6-4,1 GHz]
89,03
Intel Core i5-4690K
[4C/4T@ 3,5-3,9 GHz]
88,98
Intel Core i5-4670K
[4C/4T@3,4-3,8 GHz]
86,11
Intel Core i7-3770K
[4C/8T@3,5-3,9 GHz]
84,75
Intel Core i7-3820
[4C/4T@3,6-3,8 GHz]
84,34
Intel Core i3-7350K
[2C/4T@4,2 GHz]
77,51
Intel Core i7-2600K
[4C/8T@3,4-3,8 GHz]
76,18
Intel Core i5-3570K
[4C/4T3,4-3,8 GHz]
74,46
Intel Core i3-6100
[2C/4T@3,7 GHz]
68,99
Intel Core i5-2500K
[4C/4T@3,3-3,7 GHz]
67,86
AMD FX-9590
[4M/8T@4,7-5,0 GHz]
67,55
AMD FX-8350
[4M/8T@4,0-4,2 GHz]
60,70
Intel Core i5-2300
[4C/4T@2,8-3,1 GHz]
59,32
Intel Core i3-3220
[2C/4T@3,3 GHz]
53,41
Intel Pentium G4400
[2C/2T@3,3 GHz]
52,65
Intel Core i3-2120
[2C/4T@3,3 GHz]
48,50
Frames per Second [mehr ist besser]


 



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