AMD Ryzen 7 Reloaded: R7 1700 bis 1800X erneut im Test

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Weitere Hardware



Grafikkarte:
  • NVIDIA GeForce GTX 1080 8GB @ 1.493 MHz

  • Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
    Im Zuge der Umstellung unserer Teststation haben wir auch auf eine aktuelle Grafikkarte in Form der NVIDIA GeForce GTX 1080 gewechselt. Da wir hier aber mit massiven Taktwechseln unter Last konfrontiert wurden, welche die Messergebnisse verfälschten, haben wir den Boost-Takt der Grafikkarte manuell auf 1.493 MHz reduziert, da wir sonst gerade in Spielen zu heftige Ausreißer gesehen hätten. Diese Reduzierung haben wir über den MSI Afterburner vorgenommen und dazu das Powerlimit hochgefahren, um sicherzustellen, dass der Takt in den Benchmarks gehalten wird.

    Die GTX 1080 von NVIDIA stellt aktuell noch die "Rundum-sorglos-Grafikkarte" für Spiele mit vollen Qualitätseinstellungen bei WQHD-Auflösung und teils auch unter Ultra-HD-Auflösung dar. Sie passt damit natürlich nur bedingt in eine breite Betrachtung von Prozessoren, bei welchen auch billigere Modelle zum Einsatz kommen. Das wirkt sich bei den Applikationen in der Betrachtung praktisch überhaupt nicht aus, bei Spielen aber eben doch stärker, da schwächere CPUs der Grafikkarte hier nicht genügend beiarbeiten können.


Speicher:


Netzteil:
  • be quiet! Dark Power 550W


  • Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
    Beim Netzteil setzen wir auf ein – augenscheinlich – kleines be-quiet!-Modell. Allerdings muss man sich hier vor Augen halten, dass wir es mit CPUs mit einer TDP von maximal 140 Watt zu tun haben, und Grafikkarten, welche ebenfalls nicht mehr als 180 Watt aufnehmen sollten. Damit zeigt sich auf den ersten Blick eine "Leichtigkeit des Seins". Für Enthusiasten-Systeme, welche dazu noch massiv übertaktet werden und auf denen Leistungsaufnahme-Begrenzungen mittels Tool- oder BIOS-Eingriffen ausgehebelt werden, wäre ein solches Netzteil unter Umständen dann zu schwach. In unserem Falle passt es.

    Dazu ergibt sich aber auch der Umstand, dass die Effizienz der Netzteile mit in die Betrachtung der Gesamt-Leistungsaufnahme spielt. Bei einer guten Auslastung zeigt sich der Stromlieferant effizienter als bei klar weniger Last, was zu Schwankungen in den Aufzeichnungen der Gesamt-Leistungsaufnahme führt.

Festplatte:
  • Seagate ST2000VX000 & Crucial MX300, 525-GB-SSD


  • Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
    Im Zuge der Umstellung des aktuellen Testparcours haben wir einige Hürden nehmen müssen. Dazu gesellte sich der Umstand, dass manche der Testsuites auch eklatant von Ladezeiten der Festplatte abhängig waren. Während das bei Applikationen durch zwei- oder dreifache Durchläufe noch zu kompensieren wäre, stießen wir dann bei den Spielen absolut an die Grenzen der Ungenauigkeit. Das "Nicht-Vorzeige-Spiel" Batman: Arkham Knight machte uns bei der Evaluierung beispielsweise fast wahnsinnig, bis wir eben bemerkten, dass die angezeigten Lasten deutlich von den Festplatten-Ladezeiten abhängig waren. Den Umstand konnten wir durch den Einsatz einer SSD eben schlicht beseitigen – andere angetroffene Probleme eben auch.

    Damit dient die Seagate-Festplatte hier mehr oder minder nur noch als Datengrab, die eigentlichen Benchmarks und Programme, welche wir für den Test benötigen, sind auf der Crucial-MX300-SSD abgelegt. Es bleibt leider der Punkt, dass SSDs 2017 praktisch in jedes moderne PC-System gehören, ebenso aber der Umstand, dass sie im Hinblick auf ihre Kapazitäten verhältnismäßig teuer gegenüber üblichen Festplatten sind. Insbesondere Gamer müssen hier immer wieder auf Speicherplatzprobleme blicken, gerade auch, weil die Spiele in den letzten Jahren immer mehr Speicherplatz belegen, vorrangig bedingt durch hochauflösende Videoszenarien.

Kühler:
  • Noctua NH-U12S


  • Bild: 30 Intel-Prozessoren von Sandy Bridge bis Kaby Lake im Test
    Als Kühler kommt auf allen Mainboards bei uns der Noctua NH-U12S zum Einsatz, als Wärmeleitpaste setzen wir in allen Fällen auf Noctuas NT-H1. Das ist mitunter der vorbildlichen Montagemöglichkeit des Kühlers, der breiten Sockelkompatibilität (auch für neu aufkommende Sockel) und dem Umstand, dass es Noctua bei Dingen wie dem Anpressdruck nicht übertreibt, geschuldet.

    Und da wir bei den Hauptplatinen überwiegend auf MSI setzen, kommt en gros die gleiche Regeltechnik für den gepulsten 4-Pin-Lüfter zum Einsatz, so dass wir auch ein Gefühl für die vorherrschende Geräuschkulisse erhalten, falls es einmal einen Ausreißer in den Tests geben sollte.

    Von den kleinen bis zu den High-End-CPUs ist der Noctua-Tower-Kühler problemlos in der Lage, diese in Schach zu halten. Durch die Verwendung der gleichen Kühler und Wärmeleitpaste können wir ein gutes Vergleichsbild bei den Temperaturen und damit auch bei der Entwicklung der Leistungsaufnahme zeichnen.


Messtechnik:


 



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