ASUS ROG GLADIUS II Gaming Mouse im Test

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Input-Lag/Eingabeverzögerung



Natürlich besitzt ein Eingabegerät auch gewisse Verzögerungen bei der Eingabe. Insbesondere bei schnurlosen Mäusen kann man einen solchen Umstand sehr schnell antreffen, wobei das natürlich nicht für alle Vertreter dieser Zunft gilt. Aber eben insbesondere typische Funkmäuse, welche für den Office-Einsatz konzipiert sind, leiden darunter.

Reaktionsverzögerungen können auch durch die Bildwiederholfrequenz bei Monitoren resultieren. Darum sind unter anderem 120- und 144-Hz-Geräte bei Spielern so beliebt, denn in der Tat tragen sie zu einer schnelleren Reaktion bei. Eine Möglichkeit, diesen Input-Lag im Ansatz zu prüfen, ist der Reaktionszeittest, welchen man online auf Humanbenchmark findet.

Exakt diesen Test verwenden wir mit dem Gaming-Monitor ASUS PB278Q auf 144 Hz und einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Unser Ziel dabei ist es nicht, die bestmögliche Reaktionszeit zu erzielen, indem wir versuchen, den Farbwechsel von Rot auf Grün zeitlich am besten zu "erraten". Wir führen den Test dazu auch zehn Mal durch, statt der vorgesehenen fünf Durchgänge, um ein Mittel zu erreichen. Denn ein etwas unglücklich früher Klick (ein erratener Klick) verfälscht das Mittel doch sehr schnell.

Bild: Lasermaus EpicGear Gekkota im Test
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Bild: Lasermaus EpicGear Gekkota im Test
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Bild: Lasermaus EpicGear Gekkota im Test
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ASUS Gladius Sharkoon Fireglider Zowie FK2


Ein gutes Beispiel für unsere Schilderungen bezüglich des erratenen Klicks stellt der Durchschnitt auf der Sharkoon Fireglider dar. Es befanden sich zwei Durchgänge darunter, welche klar vom Tester nicht nach Auge, sondern nach Gefühl geklickt wurden und massiv unter 200 ms lagen, somit das Resultat also leider verfälschten. Wir haben hier drei Bilder zum Vergleich. Zum einen von der Sharkoon Fireglider, zum anderen von der Zowie FK2 und der ASUS Gladius.

Jetzt muss auch der Nachfolger ran und erzielt in unserem Test ein Ergebnis von 259 ms. Was auf Anhieb schlecht wirken mag, ist aber wie geschildert tagesabhängig und kann immer ein wenig abweichen. Letztendlich bewegen wir uns hier in einem Bereich, in welchem Änderungen von 50 ms allerhöchstens von Profis erkannt würden. Wir können auf jeden Fall keinen Nachteil in der Reaktionsgeschwindigkeit des Nagers im Vergleich zur Konkurrenz feststellen.

Bild: ASUS ROG GLADIUS II Gaming Mouse im Test


Gaming



Die von uns zum Test herausgepickten Spiele versuchen den breiten Testbedarf auf diesem Sektor abzudecken und dabei eben unterschiedliche Dinge zu berücksichtigen. Der Action-Titel Devil May Cry ist in sich derart komplex in seinen Eingaben, dass man auf Makros nicht verzichten kann. Soll es wirklich schnell zur Sache gehen, ist Titanfall unsere Wahl. Schnell muss man nicht selten ebenfalls in BioShock Infinite sein, dort wird eben auch hier und dort das Mausrad benötigt. Im beliebten RPG Skyrim geht es eher langsam zur Sache, dafür ist das Mausrad oft ein häufiger Begleiter, und Szenen, in welchen Präzision gefordert wird, gibt es natürlich ebenfalls. High-Sense-Gamer dürften dann normalerweise mehr in Richtung des Genres von Quake Live abdriften – schneller geht es wohl nicht mehr.

Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
Bild: ASUS RoG Gladius – Perfektion für Spieler
Shooter: Schnell mit Mausrad Shooter: Sehr schnell Action: Schnell und Makros Online-Shooter: Rasant RPG: Mausrad und Präzision


Wieder einmal ein Punkt, der an die Gladius II geht. Auch nach Wochen Spielen mit dem Nager verrichtet dieser in allen Situationen zuverlässig seinen Job und reagiert auf unsere Eingaben und Makros, wie er soll. Lediglich der Sniper-Button ist in unseren Augen zwar eine nette Ergänzung – die auch ganz nach Beschreibung funktioniert –, aber für uns eher überflüssig.

Enotus Mouse Tester



Der Enotus Mouse Tester ist eine in der Szene häufig anzutreffende Software, welche über einige Bereiche des Einsatzes Aufschluss geben möchte. Sie bedarf im Handling sicherlich etwas Übung, danach gibt sie allerdings relativ korrekte Informationen zur eingestellten dpi-Stufe und USB-Polling-Rate.

Da die Software bereits ein paar Jahre auf dem Buckel hat, nicht weitergepflegt wird und es zudem keinerlei Dokumentationen seitens des Autors gibt, bleiben die weiteren Testszenarien ein gewisses schwarzes Loch, über das man spekulieren kann. Welche Faktoren also im Precision- oder im Smoothness-Test einfließen (letzterer funktioniert nicht immer, und insbesondere bei sehr hohen dpi-Stufen gibt es gerne eine schlechte Wertung), ist uns nicht bekannt. Die relativ gute Verlässlichkeit bei den beiden ersten Tests schafft ein gewisses Vertrauen in der Szene, weshalb wir die Resultate aufnehmen und nachfolgend zeigen.

Hier konnten wir sogar einen guten Precision-Wert für die Gladius erzielen, auch wenn uns schleierhaft ist, wieso dies mit der Gladius II funktioniert und mit vielen anderen Testkandidaten nicht.

Bild: ASUS ROG GLADIUS II Gaming Mouse im Test
Bild: ASUS ROG GLADIUS II Gaming Mouse im Test
1.600 dpi/1.000 Hz PR 6.000 dpi/1.000 Hz PR