Corsair Flash Voyager GTX Version B - High-Performance-USB-Stick im Test

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Impressionen und praktische Erfahrungen



Bild: Corsair Flash Voyager GTX Version B – High-Performance-USB-Stick im Test
Wie bereits erwähnt, kommt dieser Flash Voyager GTX nicht mehr mit einer gummierten Schutzummantelung daher, sondern steckt in einem vollständigen Metallgehäuse (Alu). Auch von den farblichen Akzenten der Revision A hat man sich überwiegend getrennt. Lediglich der GTX-Schriftzug ist noch in Rot gehalten, darüber hinaus ist der Stick schlicht schwarz.

Die Verschlusskappe besitzt einen pressgefertigten Gummi-Einsatz, welcher verhindert, dass man die Kappe versehentlich verliert. Das Öffnen und Verschließen benötigen aber nur wenig Krafteinsatz. Am Ende des Sticks befindet sich die Statusleuchte. Diese ist durch das Metallgehäuse durchgeführt und damit beidseitig vorhanden. Es ist also gleich, wie der USB-Port ausgeführt ist, in jedem Fall ist die Statusleuchte sichtbar.

Bild: Corsair Flash Voyager GTX Version B – High-Performance-USB-Stick im Test
Unmittelbar hinter der Statusleuchte hat Corsair eine Öse angebracht, an welcher eine optional zu kaufende Befestigung erfolgen kann, etwa ein Halstrageband oder eine Befestigung für den Schlüsselbund. Sein Gewicht von 52 Gramm macht sich sofort bemerkbar – ein moderner Autoschlüssel ist deutlich leichter. Am Schlüsselbund dürfte der Anwender diesen USB-Stick kaum transportieren.

Darüber hinaus gibt es bei den optischen ersten Eindrücken wenig zu erwähnen. Corsairs Design weiß durchaus zu gefallen, ist eben aufgrund der darin verborgenen Technik ausladend und recht schwer gebaut.

Kompatibilitätstests und Allgemeines



Wie in unseren großen Roundups testen wir die Kandidaten mindestens an zwei USB-3.0- und zwei USB-2.0-Systemen auf ihre Einsatztauglichkeit. Das gilt auch für den heutigen Probanden, welcher allerdings an fünf verschiedenen Rechnern mit USB-3.0-Anschluss und zwei zusätzlichen Geräten mit USB 2.0 geprüft wurde. Auf Probleme sind wir dabei nicht gestoßen.

Bild: Corsair Flash Voyager GTX Version B – High-Performance-USB-Stick im Test
Formatiert ist der Stick von Hause aus mit FAT32 (File Allocation Table), einem Microsoft-Standard, welcher allerdings auch unter den erwähnten Linux- und Mac-Systemen funktionstüchtig ist. Die Anmeldung in Windows erfolgt als "Lokaler Datenträger", was darauf hindeutet, dass der Stick sich somit auch bootfähig machen lassen sollte. Bei manchen Sticks kann es immer wieder zu Problemen kommen, je nachdem, wie diese sich im System anmelden.

Bild: Corsair Flash Voyager GTX Version B – High-Performance-USB-Stick im Test
Da wir mit der Performance im Test nicht so recht glücklich werden wollten, probierten wir andere Formatierungen aus und kamen letzten Endes mit der Formatierung auf NTFS besser zurecht.

Dabei wollen wir vorab ein Wort zur Performance verlieren. Die Angaben der Hersteller basieren meist auf einem bevorzugten Programm, Corsair setzt überwiegend und seit Jahren bereits auf ATTO Disk Benchmark und nennt die sequenziellen Lese- und Schreibraten bei großen Dateigrößen. Wir sind im Test kaum auf solche Werte gestoßen, allenfalls ein probeweise gestarteter AS-SSD-Benchmark bescheinigte annhähernd die Leseleistung, nicht aber die Schreibleistung.