Devolo GigaGate Starter-Kit im Test

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Fazit



Der Test des Devolo GigaGate stimmt etwas nachdenklich. Die gegebenen Werbeversprechen klingen toll, die Idee dahinter ist als sehr gut zu bezeichnen, aber ein Allheilmittel ist GigaGate leider nicht.

Dort, wo die Funkverbindung wirklich gut ankommt, gehen alle Prognosen des Herstellers mehr oder minder auch in der Praxis auf. Doch klemmt die Funkanbindung, streikt die WLAN-Bridge, weil sie eben keine Brücke mehr schlagen kann und kämpft. Dass man dann, selbst an weniger gut versorgten Stellen, noch weiterhin ein gutes Verbindungssignal über die LED signalisiert, dürfte der einzige Punkt sein, welchen man Devolo hier vorwerfen kann.

Bild: Devolo GigaGate Starter-Kit im Test

Man sollte also im Vorfeld klar abwägen, was genau man mit dieser Lösung zu erreichen versucht, denn Wunder im Funkbereich kann sie keine vollbringen. Bewegt man sich in typischen Regionen, dann leistet das GigaGate das, was es verspricht, und bringt sehr gute Performance mit sich. In kritischen Bereichen zeigen sich trotz vermeintlich guter Verbindungsqualität leider Verbindungsabbrüche und nur eine durchschnittliche Performance.

Preislich ist Devolos GigaGate mit rund 210 Euro in der Anschaffung kein Schnäppchen, vergleichbar zu anderen Lösungen aber auch nicht zu hoch angesetzt. Funktioniert das System heimisch gut, lässt es sich über optionale Satelliten gar noch erweitern. Etwas schade ist der Umstand, dass man als WLAN-Zelle im Satelliten ausschließlich ein 2,4-GHz-Netz verbaut hat. Ebenso hätte uns an der Basisstation ein LAN-Ausgang gefallen, um weitere Gigabit-Gerätschaften an den Start bringen zu können. Aber das sind natürlich spezielle Wunschgedanken.

[pg], 16. September 2017