ADATA GAMMIX S10 im Test

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Impressionen


Auffälligstes Merkmal ist der aufgeklebte Heatspreader. Er ist relativ flach und mit roten, dynamisch wirkenden Formen auf schwarzem Untergrund designt. Grundsätzlich kann ein Heatspreader dabei helfen, Abwärme des SSD-Controllers leichter abzuführen, ist dabei aber auch darauf angewiesen, von der Gehäuselüftung unterstützt zu werden – besonders in sehr kompakten Gehäusen.

Bild: ADATA GAMMIX S10 im Test

Der 32-lagige 3D-NAND kann bei TLC-Ansteuerung 384 Gbit pro Die speichern und stammt von IM Flash Technologies, einem Joint Venture zwischen Intel und Micron, welches auch am High-Performance-Speicher 3D-XPoint feilt. Intels/Microns 3D-NAND hatten wir hier kurz vorgestellt. Als Controller kommt wie beschrieben der bekannte Silicon Motion SM2260 zum Einsatz.

Bild: ADATA GAMMIX S10 im Test

Der Kühler ist mittels zweier wärmeleitender Klebepads auf der Platine befestigt. Schaut man jedoch von der Seite unter den Kühler, sieht man, dass der größte Teil des Controllers nicht von den Klebepads bedeckt ist und damit die Wärmeabgabe von der metallenen Controller-Oberfläche zumindest etwas eingeschränkt ist. Aufgrund der geringen Wärmeentwicklung ist dies aber nicht als Problem zu sehen.

Bild: ADATA GAMMIX S10 im Test

Die Klebepads und der Kühler selbst sind insgesamt 2 mm hoch.

Ausstattung


ADATA stellt keinen NVMe-Treiber für diese SSD bereit, sie wird daher mit dem nativen Treiber des Betriebssystems angesprochen. Für alle sonstigen Aufgaben gibt es die ADATA-Toolbox. Diese unterstützt fast alle ADATA-Modelle und ermöglicht die Anzeige der Betriebsparameter und Lebensdauer, das Optimieren von Betriebssystemeinstellungen bezüglich der SSD (z. B. TRIM), Firmware-Updates sowie eine Schnell- oder Volldiagnose des Laufwerkes. Dabei wird ein Lesetest über den gesamten Speicherbereich durchgeführt. Fünf Jahre Garantie runden das Paket ab.