Thermalright True Spirit 120 Direct im Test

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Testumgebung


Hardware



    Testkandidaten:
  • Thermalright True Spirit 120 Direct



Hardware-Komponenten:


Die Lüfterregelkurve des MSI Mainboards – im BIOS voreingestellt – haben wir im Auslieferungszustand belassen. Dies gilt es bei den später aufgezeigten Drehzahlverhalten und der Lautstärke zu beachten.

Bild: CPU-Kühler-Reboot
Bild: CPU-Kühler Reboot
Bild: CPU-Kühler Reboot


Wir übertakten den eingesetzten Haswell-Prozessor über ein Maximum beim Turbotakt und erhöhen eben dort den Multiplikator. Damit hinreichend Temperatur-Entwicklung garantiert wird und die Taktraten stabil gehalten werden, erhöhen wir die reine Core-Spannung auf 1,3 Volt und setzen gleichzeitig die Powerlimits (Long Duration und Slow Duration) auf 155 bzw. 165 Watt hoch. Damit stellen wir sicher, dass bei hinreichender Kühlung der Turbotakt nicht absinkt, und gleichzeitig, dass er abgesenkt wird, wenn der Kühler nicht mehr leistungsfähig genug ist. Vielmehr aber gewährleisten wir mit diesem Vorgehen, dass wir eine Leistungsaufnahme jenseits von 125 Watt produzieren und damit natürlich entsprechende Temperaturregionen erreichen, in welchen sich die Testkühler beweisen können.

Weitere Hardware:
  • Netzteil: be quiet! Straight Power 680 Watt
  • Festplatte: Seagate Barracuda 7200.10 SATA 500 GB
  • Laufwerk: Samsung USB-DVD-Brenner Modell SE-S084
  • Gehäuse: Cooler Master LAB (Benchtable)


Bild: Phanteks PH-TC14PE im Test
Bild: Phanteks PH-TC14PE im Test
Bild: Phanteks PH-TC14PE im Test


Ein letztes Wort gilt unserem offenen Teststand. Da es praktisch kein PC-Gehäuse gibt, welches sich in irgendeiner Weise repräsentativ für den Anwender zu Hause zeigen könnte, setzen wir auf einen offenen Teststand. Dieser kann sich – je nach dem heimisch eingesetzten Gehäuse – von Vor- oder Nachteil zeigen. Bei gut durchdachten Gehäusebelüftungen dürfte sich so mancher Kühler besser im Geräuschverhalten zeigen, in durchschnittlichen Konzepten vermutlich auf dem Niveau des offenen Teststandes und in schlecht belüfteten Gehäusen mit deutlichen Nachteilen. Aber auch das wiederum ist alles abhängig von sehr vielen Faktoren, und da dies so ist, sehen wir mit unserem Teststand einen vernünftigen und reproduzierbaren Weg für diese Tests.

Wir können aktuell jedoch attestieren, dass mit der eingesetzten Hardware die Temperaturen meist in jene Bereiche getrieben werden, wo die Lüfter an ihre Grenzen gehen müssen. Nur gezielt belüftete Gehäuse könnten das Kühlverhalten hier noch optimieren.