Thermalright True Spirit 120 Direct im Test

Gehäuse & Kühlung | HT4U.net | Seite 6

Impressionen



Bild: Thermalright True Spirit 120 Direct im Test
Bild: Thermalright True Spirit 120 Direct im Test
Bild: Thermalright True Spirit 120 Direct im Test


Beim Thermalright-Hybrid-Kühler True Spirit 120 Direct gibt es wenig Besonderheiten festzuhalten. Die vier Heatpipes basieren auf dem kleinen 6-mm-Standard, bestehen aus Kupfer und sind vernickelt. Die Alulamellen des Kühlers sind nicht verlötet, sondern im simpleren Pressverfahren fixiert. All das stellt Standardkost dar.

Das Direct im Namen des Kühlers deutet an, dass die Heatpipes an der Bodenfläche direkten Kontakt zur Kühlfläche bieten – so ist dies hier auch anzutreffen. Die Pipes wurden in diesem Fall als Teil der Kühlerbodenfläche eingarbeitet und plan geschliffen, was zu einer besseren Wärmeableitung führen soll.

Bild: Thermalright True Spirit 120 Direct im Test
Bild: Thermalright True Spirit 120 Direct im Test
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Um die Optik etwas zu steigern, findet sich eine schwarz eloxierte Abschlussplatte auf der Kühler-Oberseite – sie stellt eine farbliche Anlehnung zum schwarzen Lüfter dar, bietet damit aber auch keine größere Besonderheit als Alleinstellungsmerkmal.

Um den Lüfter vom Kühlkörper zu entkoppeln, liegen kleine Gummiröhrchen dem Lieferumfang bei. Diese sind in die vorhandenen Aussparungen der Lamellen einzusetzen. Die Befestigung ist etwas kniffelig, und bei falscher Herangehensweise gehen diese Distanzröhrchen gern verloren. Aus unserer Sicht ein klares Minus bezüglich Montage und Verarbeitung. Das könnte/sollte man eleganter lösen.

Im Übrigen: Setzt man diese Röhrchen nicht ein, ergibt sich ein zu geringer Anpressdruck der Klammern, mit welchen der Kühler zu befestigen ist, und es stellt sich eine wackelige Lüfterbefestigung ein.