Zeepin Soundbar

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Praxiserfahrungen



Bild: Zeepin Soundbar

Zeepins Soundbar lässt sich sehr gut als Standvariation verwenden, denn die gummierten Standfüße wirken einem permanenten Rutschen der Soundbar entgegen. Gleichzeitig hat Zeepin aber auch Montagematerial mitgeliefert, um die Soundbar an der Wand zu fixieren. Beide Optionen funktionieren in der Praxis tadellos – die Optik ist sehr gefällig und die äußere Umsetzung wirkt durchaus wertig und nicht billig.

Bild: Zeepin Soundbar
Im ersten Schritt wollten wir uns erst einmal von der Kopplungsfähigkeit und der Klangwiedergabe überzeugen. Dazu haben wir ein Dell-Tablet, ein LG-Smartphone und ein Apple-iPhone mit der Anlage über Bluetooth verbunden. Die Kopplung klappte reibungslos und wurde auch nach den Wechseln immer wieder gefunden. Überrascht waren wir von der Klarheit der Wiedergabe – das gilt nicht für alle Bluetooth-Anlagen / -Lautsrprecher, wie uns die Erfahrung gelehrt hat. Auch laut ging reibungslos – es knarrte und ranzte nichts. Nach dieser Erfahrung fragte die bessere Hälfte gleich danach an, ob man dieses Gerät wohl auch für eine Gartenparty verwenden könnte. Zähneknirschend bejahte ich diese Option.

Der Anschluss an das geplante TV-Gerät mittels optischem Eingang zeigte sich dann aber im ersten Schritt komplizierter, als der Laie das erwartet hätte. Die Verkabelung stellt niemand vor Probleme, doch nachdem die Soundausgabe eben stattfinden sollte, gab es ausschließlich nur lautes Krachen in den Lautsprechern der Zeepin Soundbar. Geschuldet war dieser Umstellung allerdings den Einstellungen im Smart-TV. Die Audioausgabe war auf automatisch gestellt. Die reine Umstellung der Ausgabe von TV-Lautsprechern auf externe Quelle brachte keine Abhilfe. Erst der Wechsel von "Auto" auf "PCM" (Puls-Code-Modulation) führte dann zu der gewünschten Ausgabe auf die Soundbar. Das Krachen war weg, die Wiedergabe – mehrfach im Wechsel zwischen TV-Lautsprecher und Soundbar geprüft – war um Welten besser. Perfektion pur?

Bild: Zeepin Soundbar

Nicht ganz, denn im nächsten Schritt der Praxis traten wir auf Probleme. Der geplante Einsatzzweck, das Smart-TV im Gästezimmer mit besserer Audioquelle auszustatten hatte erst einmal funktioniert, doch muss sich diese Besserung auch steuern lassen und so kommen wir zum Punkt Fernbedienung. Diese scheint ein klarer Schwachpunkt der Zeepin-Lösung zu sein. TV-Gerät und Couch befinden sich gerade einmal 3,5 Meter auseinander. Die Fernbedienung der Soundbar benötigt zum einen offenbar unmittelbaren, freien Kontakt zum Empfänger, zum anderen scheint diese Strecke, die es dann zu überbrücken galt, schon relativ groß. Wir ertappten uns nicht selten dabei, die Fernbedienung in diversen Haltungen zum Gerät auszurichten. Mal klappte das gut, mal eben überhaupt nicht. Damit scheint nach zwei Monaten Praxiseinsatz das größte Manko die Fernbedienung – besser gesagt die Empfangsqualität zwischen Sender und Empfänger.

Aus nächster Nähe (1 Meter Abstand) klappten die Übertragungen reibungslos, aus der gewünschten Distanz zum Smart-TV aber weniger gut – ein ausgestreckter Arm zur Verkürzung der Distanz war unser ständiger Begleiter, welcher dann diesem Problem Abhilfe schaffen konnte.

Während wir den koaxialen Eingang in der Praxis nicht getestet haben, haben wir dann noch einen letzten Blick auf den USB-Anschluss geworfen und mehrere USB-Sticks mit Musikdaten angeschlossen. Die Erkennung klappte in allen Fällen. Sobald man auf den USB-Eingang mittels Fernbedienung schaltet, wird automatisch die Audiowiedergabe gestartet. Im Vergleich zur Lautstärke des otisch angeschlossenen SmartTV, kam die Musikwiedergabe dann deutlich lauter aus den Lautsprechern. Während die Abstimmung der Audiowiedergabe des TV sehr ausgeglichen wirkte, hatten wir bei einzelnen Musikstücken den Eindruck, dass die Bässe etwas knapp ausfielen.