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Der richtige Monitor für Gaming und PC

Grafik | HT4U.net
Die Entwicklung der Computertechnik vollzieht sich rasend schnell. Vielnutzer müssen daher von Zeit zu Zeit ihr Equipment erneuern oder aufrüsten. Monitore sind ebenfalls in den letzten Jahren modifiziert und verändert worden – wir stellen Euch die wichtigsten Anforderungen der High-End-Geräte vor.

Anforderungen für Gaming-Monitore

Derzeit ist Nonplusultra für Zocker definitiv 4K und UHD. Ultra High Definition bietet eine herausragende Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln, die allerdings nur dann vollständig zur Geltung kommt, wenn die restliche Hardware wie Grafikkarte oder Prozessor auch darauf abgestimmt ist. Habt ihr bereits einen Gaming-PC, prüft vor dem Monitor eure Konfiguration, ob die hohe Auflösung bei euch darstellbar ist. Ist die Hardware unzureichend, skaliert der Monitor die Pixeldarstellung automatisch niedriger. Auch VR-fähige Monitore bieten beim Spielen immer realere Darstellungen.

Für Gamer ist es besonders wichtig, dass Spielsequenzen, Videos oder Animationen ruckelfrei ablaufen. Daher gehören neben dem Hochleistungsbildschirm auch eine leistungsstarke Grafikkarte und entsprechende Schnittstellen zu einem ultimativen Zockervergnügen. Wichtig für Gamer ist bei Monitoren die Reduzierung des blauen Lichtes. Da ihr beim Zocken sicher meist lange Zeit vor dem Bildschirm verbringt, bietet die Technologie ausreichend Erholung für die Augen.

Alles eine Frage der Größe?

Wenn ihr einen neuen Monitor kaufen möchtet, sind neben eine adäquaten Bildschirmdiagonale Eigenschaften wie Auflösung, Bildwiederholfrequenzen, Bilddarstellung sowie Anschlüsse interessant.

Bildschirmgröße und Reaktionszeit

Zwischen 24 und 27 Zoll sollte der Gaming Monitor mindestens haben, damit ihr beim Zocken nie den Überblick verliert. Die kleinen Modelle sind für Gaming-PCs nicht mehr zeitgemäß, entscheidet ihr euch für opulente Bildschirme, müsst ihr sie an euren Sitzabstand anpassen. Je größer die Bildschirmdiagonale ausfällt, desto geringer fällt allerdings die Reaktionszeit aus. Zum Vergleich: Der Samsung LC27F396FHUXEN 68,6 cm (27 Zoll) LED wird mit einer Reaktionszeit von 4 Millisekunden angegeben, der wesentlich kleinere ASUS Monitor VS248HR mit 24 Zoll punktet hingegen mit einer Reaktionszeit von nur einer Millisekunde.

Bildwiederholfrequenz

Ein neuer Trend ist bei den Gaming-Monitoren erkennbar: Die Bildwiederholfrequenz muss möglichst hoch sein, um schnelle Reaktionen im Spiel ausführen zu können. In der Regel sind für den alltäglichen Gebrauch 60 Hertz (Hz) vollkommen ausreichend – der Bildschirm updatet das Bild 60 Mal in der Sekunde. Greift ihr allerdings zu einem Monitor mit 120 oder sogar bis zu 240 Hz, erscheinen euch die Bilder mindestens doppelt so schnell. Zusätzlich erscheinen die neu dargestellten Bilder in einer ruhigeren Atmosphäre. Die neuesten Modelle verfügen mittlerweile über eine Technologie, bei der sich die Bildwiederholfrequenz dynamisch einstellen lässt.

Wenn der Kostenfaktor für euch kein ausschlagendes Kriterium ist, dann ist der Acer Predator XB272 das Nonplusultra. Deutlich preiswerter sind die Samsung-Monitore C24FG70 oder C24FG73.

V-Sync, Free-Sync oder G-Sync?

Um 144 Hz-Bilder optimal darstellen, müssen Grafikkarte und Bildschirme mit der V-Sync-Technologie arbeiten. Die Grafikkarte wird dabei an den Monitor angepasst, damit auch wirklich jedes Bild dargestellt wird.

Die neueren Monitore arbeiten derzeit bereits mit Free-Sync (AMD) oder G-Sync (NVIDIA), ein Standard, der nur von GeForce-Grafikkarten unterstützt wird. Dabei können die Bildwiederholfrequenzen individuell angepasst werden. Von 60 Hz bis 144 Hz stehen euch unterschiedliche Varianten zur Verfügung. Wenn ihr euch mit der Technik neu vertraut machen möchtet, ist der AOC C24G1 absolut empfehlenswert. Unter 250 Euro bekommt ihr einen 24 Zoll Monitor, der kontrastreich arbeitet, über eine hohe Bildwiederholungsfrequenz von 144 Hz verfügt und zugleich auch noch Free-Sync anbietet. Entscheidet ihr euch für eine höhere Frequenz, ist G-Sync, Free-Sync oder V-Sync absolut unerheblich.

Bildschirmauflösung

Ohne Full-HD kommt mittlerweile kein Monitor mehr aus. Doch den 1920 x 1080 Pixeln gehört nicht die Zukunft. WQHD und 4K sind immer stärker im Kommen. Für das menschliche Auge ist bei den hohen Auflösungen nahezu unmöglich, auch nur einen Pixel zu erkennen. Vor allem beim Gaming lohnt sich die hochpreisige Anschaffung, da die Spielsequenzen höchst realistisch dargestellt werden.

Der Acer PE270K ist ein 27-Zoll- Monitor mit einer 4K-Auflösung, der gestochen scharfe Bilder liefert und zugleich mit einem moderaten Preis von unter 600 Euro noch im Rahmen liegt – zumindest, wenn ihr die restliche Ausstattung betrachtet. Er verfügt über einen zusätzlichen Blendrahmen und eine Vielzahl von Schnittstellen. Deutlich günstiger geht es mit einem WQHD-Monitor wie dem Dell S2716DG. 144 HZ, 27 Zoll und der Adaptive-Sync-Standard liefern ruckelfreie Bilder, glasklare Farben und eine schnelle Reaktionszeit.

Monitore für jeden Zweck

Gelegenheitsspieler und Office-Anwender sind mit einem Full-HD-Monitor bereits bestens ausgestattet. Damit treten so gut wie keine Kompatibilitätsprobleme mit der Hardware auf. Alle Bilder, Videos und Dokumente werden gestochen scharf mit 1920 x 1080 Pixeln dargestellt. Sowohl für die Videobearbeitung als auch als TV-Monitor reicht die Qualitätsstufe vollkommen aus.

Wer seinen PC zum Streamen oder Filme schauen benutzt, der sollte mindestens auf WQHD zurückgreifen, eine brillante Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln verwandelt euer Zimmer in einen Kinosaal. Moderne Monitore sind mit den meisten Rechnern kompatibel und verfügen über die richtigen Schnittstellen wie HDMI, DisplayPort oder DVI, wobei letzterer Anschluss immer mehr aus der Mode kommt.

Flüssiges PC-Gaming mit der richtigen Hardware

Hardcore-Gamer schwören auf 4K-Monitore, müssen dabei aber in den sauren Apfel beißen und sich eine 4K-fähige-Grafikkarte zu kaufen. Die Rechner sind heute meist mit Quad-Core-CPU (oder höher) und einem üppigem Arbeitsspeicher ausgerüstet und lassen euren Zockertraum wahr werden. Mit der High-End-Ausrüstung spielt ihr komplett störungsfrei. Ruckler und Verzögerungen gehören damit der Vergangenheit an.

Zusätzlich bieten 4K-Monitore die Option, eure Konsole anzuschließen und damit hervorragend zu spielen.

Schnittstellen für hochauflösende Monitore

4K-Monitore wie die Modelle von iiyama, die Mindfactory derzeit zu einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis anbietet, werden idealerweise über den DisplayPort ab Version 1.2 oder HDMI 2.0 angeschlossen.

Kaufempfehlungen für starke Gaming-Monitore

Mindfactory bietet euch Monitore, die mit hervorragenden Technologien ausgestattet sind, zu fairen Preisen. Das Zusammenspiel zwischen Farbdarstellung, Bildschirmdiagonale sowie Stromverbrauch muss stimmen, um keine Kompromisse eingehen zu müssen.
Zu den Topsellern der Gaming-Monitore 2019 gehören:
    Acer Nitro XV3 XV273KP: Der Bildschirm wartet in erstklassiger UHD-Qualität mit 144 Hz auf, bietet den Free-Sync-Standard und zeigt eine glasklare Farbabdeckung. Einziges Manko: Ihr müsst knapp 1000 Euro dafür investieren.

    Asus ROG Swift PG27UQ: Auch hier geht wieder ein Monitor über die bisher üblichen 60 Hz bei UHD hinaus. Mit 144 Hz liefert er schnelle Bilder. Allerdings ist er mit über 2000 Euro alles andere als ein Schnäppchen

    Samsung C24FG70 / C24FG73: Die beiden Modelle liegen mit „nur“ Full-HD im erschwinglichen Preisrahmen um die 400 Euro. Die sehr geringe Reaktionszeit von 1 Millisekunde, 144 Hz-Darstellung und der Free-Sync-Standard sollten überzeugende Argumente für den Gaming-Monitor sein.

    Acer Predator XB272: Stolze 27 Zoll und 240 Hz sollten als Kaufargumente bereits gelten. Der Gaming-Monitor liefert jedoch weit mehr Leistung: Free-Sync, HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse sowie ein matter Bildschirm sind absolut empfehlenswert. Für diese extrascharfen Bilder müsst ihr etwa 550 Euro investieren.

    Viewsonic XG2703-GS: Etwas teurer, aber technisch in der oberen Liga – dieser Bildschirm überzeugt mit variablen G-Sync zwischen 30 Hz bis 165 Hz. Hochauflösend und farbtreu lässt er in der Bilddarstellung keine Kompromisse zu.


Gastautor: Arne Chananewitz
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