PureVPN: Ausführlicher Testbericht und Erfahrungen 2021

PureVPNPureVPN ist ein Premium VPN Service, welcher über 2000 Servern in über 140 Ländern verfügt. Der VPN Dienst bietet unlimitierte Bandbreite, P2P Kompatibilität sowie hochwertige Sicherheitsfeatures an. Unter anderem wirbt der Anbieter mit einer ausgezeichneten Verschlüsselung und der Option des Port Forwarding. Des Weiteren kann man dank PureVPN Streaming Dienste wie Netflix genießen.

Aber was ist PureVPN? Wie gut ist der Anbieter? Wie sieht es rund um die Sicherheit aus? All diese Fragen werden wir heute in diesem Artikel klären. Wir haben für dich PureVPN auf Herz und Nieren getestet und zeigen dir, welche Angebote es gibt und wie du den Dienst schnell und einfach einrichtest.

Inhalt

    Was ist VPN?

    Ein VPN, auch Virtual Private Network, ist eine Technologie die heutzutage für mehr Sicherheit und Privatsphäre im Internet sorgt. Dabei wird dein gesamter Datentransfer über eine verschlüsselte Verbindung zu einem Server zum Internet weitergeleitet. Dank eines VPNs wird deine IP-Adresse, die du von deinem Internetprovider (ISP) bekommen hast, verschleiert. Das bedeutet, dass deine wahre IP-Adresse für Unbefugte nicht einsehbar ist. Somit kannst du also anonym und sicher im Internet surfen.

    Wie funktioniert eine VPN Verbindung?

    Ein VPN erstellt einen „virtuellen Tunnel“, einen VPN Tunnel, welcher sich von deinem Gerät bis zum Internet erstreckt. Wie bei allen VPN Diensten wird auch bei PureVPN dein gesamter Datenverkehr verschlüsselt zu einem PureVPN Server verschlüsselt übertragen. Dieser Server verschleiert deine IP-Adresse und lässt sich so anonym im Internet surfen. Somit kannst du auch Ländersperren oder Zensur in manchen Ländern einfach umgehen.

    Was ist VPN

    Durch das Verschleiern deiner IP-Adresse ist es auch deinem Internetprovider nicht mehr möglich, deine Onlineaktivitäten anzusehen und nachzuverfolgen. Auch lästige Werbeseiten oder sogar Internetkriminelle sehen nur die IP-Adresse, die dir von PureVPN zugeteilt wird. Somit können diese nicht auf deine echte IP-Adresse zugreifen. Das bedeutet, dass dein Standort geheim bleibt und dein Netzwerk geschützt ist.

    Warum benötigt man ein VPN?

    Ein VPN sollte wie ein Antivirus zur Standardausrüstung eines jeden Endgerätes gehören. Dank eines VPN kannst du dich anonym und sicher im Internet aufhalten – auch unterwegs. Denn gerade mobile Hotspots sind oft ungeschützt und stellen eine Sicherheitslücke dar.

    Vorteile eines VPNs:

    • Umgehen von Ländersperren
      Dank eines VPNs kannst du auf Webseiten zugreifen, die womöglich in deinem Land gesperrt sind. Oder Seiten, die für uns gesperrt sind. Damit erhältst du deine Freiheit zurück, in dem du dir jede Webseite im Internet ansehen kannst – und das ganz ohne Zensure.
    • Schutz deiner Privatsphäre
      Unbefugte, Drittanbieter oder selbst dein Internetprovider können dich nicht mehr ausspionieren. Mit einem VPN bist du anonym im Internet unterwegs. Deine Aktivitäten werden nicht aufgezeichnet und können somit nicht nachverfolgt werden.
    • Verschlüsselter Datenverkehr
      Dank AES-Verschlüsselung kannst du unbesorgt deine Daten verschicken oder herunterladen. Des Weiteren können unbefugte auch nicht auf deine Endgeräte zugreifen und deine Daten stehlen. Auch deine Identität ist geschützt. Da deine wahre IP-Adresse verborgen bleibt, weiß somit niemand, wer du bist. Somit kann deine Identität auch nicht gestohlen werden.
    • Streaming Services
      Viele Streaming Anbieter, wie zum Beispiel Netflix oder Hulu, haben Titel für gewisse Länder gesperrt. Das liegt in erster Linie an Lizenzvereinbarungen, ist aber ein lästiges Übel. Dank eines VPNs kannst du dies umgehen und selbst Netflix aus anderen Ländern ansehen. Und das ganz bequem von zuhause aus. Wenn du mehr über VPNs und Streamingdienste lesen möchtest, kannst du das hier tun.
    • Sicheres Online-Banking
      Dank eines VPNs sind deine Bankdetails, Kontos und Karten vor Diebstahl und Einsicht geschützt. Das gilt auch für diene Transaktionen

    PureVPN: Ein Blick auf das Unternehmen

    Das Unternehmen mit Sitz in Hong Kong, China, wurde bereits 2006 gegründet. Es ist also nicht überraschend, dass der VPN Dienst sehr viele Features anbietet. Darunter fallen über 2000 Server in über 140 Ländern und 180 Standorten. Des Weiteren gibt es Apps, eine große Auswahl an Protokollen, Unterstützung von Torrent, DNS und IPv6 Leak Protection, Kill-Switch-Technologie, Split-Tunneling und sogar eine sichere Bezahlung mit Kryptowährung (Bitcoin).

    PureVPN Sicherheitstest: Nutzerdaten und Datenpakete

    PureVPN NoLogCertifiedPureVPN selbst hat eine No-Log-Policy, sprich, das Unternehmen zeichnet deine Onlineaktivitäten nicht auf. Dabei haben wir jedoch im Kleingedruckten etwas gefunden:

    Bei manchen Verbindungen werden Daten aufgezeichnet. Das inkludiert den Zeitpunkt, mit dem du dich mit dem Server verbunden hast, deine IP-Adresse und das Datenvolumen, welches du genutzt hast.

    Somit hat PureVPN bereits in der Vergangenheit einen etwas schlechteren Ruf erhalten. Durch mehrere Auffälligkeiten reagierte das Unternehmen jedoch in einem Blog Post. In diesem Post schrieb PureVPN, dass sie keine kompletten Logs aufzeichnen. Das inkludiert den Internetverlauf. Des Weiteren gab PureVPN an, dass die limitierten Aufzeichnungen in der Datenschutzerklärung ersichtlich sind.

    Das erklärt jedoch nicht, warum sich PureVPN mit einer Zero-Log-Policy schmückt, wenn sie in Wahrheit limitierte Verbindungen aufzeichnen. Und gerade bei einem VPN, wo es um Vertrauen und Sicherheit geht, sollte man dem Nutzer von vornherein klar zeigen, dass man hin und wieder eben doch Aufzeichnungen durchführt.

    Hinweis: In der Zwischenzeit hat PureVPN seine Datenschutzerklärung jedoch verbessert. Durch einen unabhängigen Prüfer, Altiuis IT, wurde die Zero-Log-Policy von PureVPN zertifiziert.

    Wenn es also nun um Sachen Sicherheit geht, hat PureVPN eindeutig aufgeholt:

    • Keine Log der Browsing-Aktivitäten
    • Keine Verbindungslogs
    • Keine Aufzeichnungen der IP-Adresse
    • Keine Zeitaufzeichnungen
    • Keine Aufzeichnungen über den Browserverlauf
    • Keine Aufzeichnungen von DNS-Abfragen

    PureVPN: Verschlüsselung

    Der Verschlüsselungsstandard bei PureVPN ist, wie bei NordVPN, AES-256. Dies steht für Advanced Encryption Standard (zu Deutsch: Fortgeschrittener Verschlüsselungsstandard) und garantiert maximale Sicherheit. Diese Verschlüsselung gilt als einer der sichersten der Welt. Des Weiteren gibt es auch andere Protokolle, die vom Nutzer eingestellt werden können, unter anderem auch weniger sichere Standards wie PPTP.

    OpenVPN, der Gold-Standard unter den Protokollen, ist natürlich auch vertreten. Unter Windows ist  IKEv und bei einem Mac IPSec voreingestellt.

    Erfahrungen zur Sicherheit bei PureVPN

    Trotz zahlreicher Rückschläge in der Vergangenheit hat sich PureVPN in Sachen Sicherheit eindeutig verbessert. Dank der aktualisierten Datenschutzrichtlinie werden keine Sessions mehr aufgezeichnet. Deine IP-Adresse bleibt auch für das Unternehmen unkenntlich, sowie auch deine Internetaktivitäten.

    PureVPN DNS Leak Schutz

    Aber auch unsere Tests in Sachen DNS-Leak, IPv6-Leak und WebRTC-Leak wurden mit Bravour bestanden. Für maximale Sicherheit sollte man jedoch von einem PPTP Protokoll Abstand halten. Aber PureVPN bietet, wie bereits erwähnt, alle gängigen Sicherheitsprotokolle an.

    Des Weiteren bietet PureVPN einen eigenen Internet-Kill-Switch an, der bei Abbruch eines VPN Dienstes die Verbindung zum Internet automatisch trennt. Dieser Kill-Switch schließt gegebenenfalls auch Programme. Somit bleibt die Privatsphäre, Sicherheit und Anonymität geschützt, auch wenn keine VPN Verbindung besteht. Ein weiterer Bonus ist das sogenannte Split-Tunneling. Bei diesem Verfahren kann man selbst entscheiden, welche Daten du über deinen normalen ISP übertragen möchtest, und welche über die VPN-Verbindung gesendet werden sollen.

    Weitere Sicherheits-Features von PureVPN:

    • Blockieren von Anzeigen
      Diese integrierte Funktion blockiert Werbung, die auf Webseiten angezeigt wird. Somit spart man auch bei der Bandbreite.
    • Sicheres WLAN
      Wenn du diese Funktion einschaltest, wird sich PureVPN sofort verbinden, wenn du dich mit einem ungesicherten WLAN verbinden möchtest.
    • Port-Forwarding (als Add-On)
      Port-Forwarding ist ein Add-On, welches eine zusätzliche Sicherheitsebene verspricht. Dies hält Unbefugte davon ab, Sicherheitslücken und Schlupflöcher auszunutzen
    • Dedizierte IP-Adresse (als Add-On)
      PureVPN bietet für jeden Kunden eine eigens dedizierte IP-Adresse an.
    • DDoS Schutz (als Add-On)
      Auch wenn die meisten Antiviren bereits einen DDoS Schutz vorweisen, kann man bei PureVPN als Add-On dies auch aktivieren. Bei einem DDoS-Angriff wird dein Server Ziel eines Angriffes, was zu hohen Datenverbrauch und Beeinträchtigung der Leistung führt.

    PureVPN Kompatibilität

    PureVPN kompatibelPureVPN kann man auf bis zu 10 verschiedenen Endgeräten mit nur einer Lizenz gleichzeitig benutzen. Gerade in einem größeren Haushalt kann dies ein großer Vorteil sein. Unter anderem unterstützt PureVPN die gängigsten Betriebssysteme wie:

    • PC: Ab Windows 7
    • Mac: Aktuelle Version von macOS
    • Linux: Fedora, Debian, Ubuntu, CentOS
    • Android: Ab Android 4.1 (Jelly Bean)
    • iPhone: iOS 10.3 oder höher

    Des Weiteren bietet der Hersteller auch eine Unterstützung für DD-WRT Router an (mit der App selbst, ohne ein VPN manuell einrichten zu müssen. Mehr über Router und VPN findest du hier). PureVPN schützt auch deinen Kindle, Amazon Fire TV und Amazon Fire TV Stick.

    Ein weiterer Pluspunkt: Für all jene, die Kodi benutzen, sind auch hier mit PureVPN abgesichert. Kodi ist eine Software zum Abspielen und Verwalten von Videos, Filmen, Musik und Online-Streams, wie zum Beispiel Spotify. Kodi ist für Windows, Mac, Android, iOS, Amazon Fire TV, Android TV, Raspberry Pi und Linux erhältlich.

    Geschwindigkeit und Serverauswahl

    In unserem Test haben wir natürlich auch die Geschwindigkeit und auch die Serverauswahl getestet. Mit rund 2000 Servern in 140 Ländern bewegt sich PureVPN im oberen Durchschnitt. Zum Vergleich bietet NordVPN 5300 Server in über 60 Länder an. Somit hat man bei PureVPN zwar weniger Server, jedoch mehrere Standorte, von denen man wählen kann.

    PureVPN wirbt mit dem Slogan „Erleben Sie die schnellste VPN-Verbindung aller Zeiten“. Natürlich mussten wir dies auch selbst testen.

    Auf folgende Werte sollte man bei einem Speedtest Wert legen:

    • Download-Geschwindigkeit
      Diese gibt an, wie schnell der Datentransfer vom Server zu dir ist. Die meisten Tätigkeiten im Internet bestehen aus Downloads. Ob das nun das Aufrufen von Webseiten ist, Herunterladen von Dateien oder Streamen. Die Geschwindigkeit wird in Megabits pro Sekunde gemessen (Mbps/s) und je höher diese Zahl ist, desto schneller ist das Internet.
    • Upload-Geschwindigkeit
      Diese gibt an, wie schnell du Daten an andere überträgst. Die Upload-Geschwindigkeit ist immer geringer als die Download-Geschwindigkeit, da man diese weniger gebraucht wird. Sie ist jedoch genauso wichtig, vor allem wenn man zum Beispiel Dateien verschicken oder über Skype & Co telefonieren möchte. Auch Youtuber, Twitch-Streamer, Gamer und all jene, die Live-Übertragungen machen, benötigen eine gute Upload-Geschwindigkeit. Auch diese wird in Mbps/s gemessen.
    • Ping
      Der Ping misst die Zeit, die dein Computer zum Senden eines Datenpaketes an einen Server und dem Empfang der Antwort braucht. Umso geringer diese Zahl ist, umso besser. Diese Zeit wird in Millisekunden (ms) gemessen. Der Ping, technisch korrekt auch als Latenz bezeichnet, ist vor allem für Gamer wichtig.

    In unserem Speedtest haben wir jedoch zunächst ohne VPN auf einem Windows PC getestet. Dabei haben wir folgende Werte erhalten:

    PureVPN ohne VPN

    Mit PureVPN haben wir uns mit einem Server in London verbunden und haben dabei folgende Werte erhalten:

    PureVPN Speedtest mit VPN

    Wie man sieht, haben wir zwar eine geringere Downloadgeschwindigkeit feststellen können, die Upload Geschwindigkeit blieb aber relativ gleich. Der Ping erhöhte sich aufgrund der Distanz, für Gaming wäre dies aber noch angemessen.

    Generell konnten wir jedoch spürbar keine Verlangsamung feststellen, ob nun beim Browsen, Streamen, oder Herunterladen von Dateien. Dies kann sich natürlich ändern, je weiter entfernt der Server von deinem Standort ist.

    • Hinweis: Solltest du einmal einen Server erwischen, der dir sehr schlechte Werte gibt, versuche einen Server in der Nähe zu wählen. Manchmal muss man sich etwas durchprobieren, bevor man an einen guten Server mit guten Geschwindigkeiten kommt.

    PureVPN: Installation und Einrichtung

    Das Installieren von PureVPN auf deinem Endgerät ist spielend leicht. Bei der Konfiguration und der Programmoberfläche gibt es jedoch durchaus noch Nachholbedarf.

    Schritt 1: Konto erstellen und Download

    Bei PureVPN bekommt man nach erfolgreichem Kauf einen Benutzernamen und ein Passwort zugewiesen. Das hat folgenden Vorteil: Man kann sich mit einer Einweg-E-Mail Adresse anmelden, die man später nicht mehr benötigt (z.B. wegwerfemail.de). Hier hat das Programm auch auf Puncto Sicherheit Wert gelegt. Deine E-Mail-Adresse ist also bei der Anmeldung nicht wesentlich. Bedenke jedoch, dass du dir deine Benutzerdaten notieren solltest!

    Das Programm lässt sich über die Herstellerseite für alle gängigen Betriebssysteme herunterladen. Die mobilen Apps findet man dementsprechend im Google Play Store für Android oder im AppStore für iOS. Nach dem Herunterladen des Programmes installiert man es an den gewünschten Ort und schon hat man es geschafft. Danach einfach das Programm öffnen.

    • Hinweis: Das Programm wird zunächst in Englisch heruntergeladen und kann nach erfolgreicher Installation auf Deutsch eingestellt werden. Die Übersetzungen sind zum Teil aber noch holprig. Wenn du treffsicher im Englischen bist, empfehlen wir dir, bei der englischen Version zu bleiben.

    Schritt 2: Einrichtung

    In Sachen Einrichtung wird es etwas komplizierter. Während andere VPN Anbieter im Startfenster meist erst einmal nur einen „Verbinden“-Button zur Verfügung stellen, werden bei PureVPN verschiedene Modi angezeigt. Das hat seine Vor- und Nachteile.

    PureVPN Modi

    Man kann sich hier für folgende Modi entscheiden: Stream, Internetfreiheit, Sicherheit und Privatsphäre, Datenaustausch und dedizierte IP-Adresse. Beim Klick auf Einzelheiten erhält man einen Überblick über die Eigenschaften der einzelnen Modi. Das mag zwar im ersten Blick recht übersichtlich erscheinen, ist aber im Großen und Ganzen überflüssig.

    PureVPN Modi Features

    Schritt 3: Nutzung

    Andere VPN-Anbieter stellen Server, die z.B. für das Streamen oder File-Sharing geeignet sind, in einer eigenen Liste zusammen. Dies ist viel übersichtlicher als das Dashboard von PureVPN.

    Nach Auswahl der Modi sieht man direkt, welche Features aktiviert und deaktiviert sind. Unter dem Reiter „Präferenzen“ kann man jedoch seinen Modus so konfigurieren, wie man es möchte.

    PureVPN Einstellungen

    Dementsprechend ist die Modi-Auswahl am Anfang zwar hübsch anzusehen und für Anfänger gut geeignet. Da man jedoch jeden Modus so konfigurieren kann, wie man möchte, ist das Dashboard unnütz.

    Nach der Konfiguration kann man sich endlich mit einem Server seiner Wahl verbinden und loslegen.

    PureVPN: Preis

    PureVPN gab es zu unserem Testzeitpunkt in drei Varianten:

    PureVPN Kosten

    Wenn man sich unschlüssig ist, ob man sich für PureVPN entscheiden sollte, kann man das Programm in vollem Leistungsumfang erst einmal 7 Tage für € 0.99 testen. Hier erhält man dann auch einen Rabatt von 40% auf den monatlichen Preis. Da sich die Angebote ständig ändern, lohnt es sich, immer mal wieder danach Ausschau zu halten. Zusätzlich gibt es eine 31-Tage-Geld-Zurück-Garantie.

    Neben dem Paket kann man zusätzlich eine dedizierte IP für € 0.99, Port-Forwarding für € 0.25 und einen DDoS Schutz für € 0.99 kaufen.

    Zahlungsarten

    Wie auch von anderen Anbietern gewohnt kann man bei PureVPN mit den gängigsten Kreditkarten sowie mit PayPal zahlen. Der Anbieter wird jedoch groß damit, dass man auch mit Kryptowährung zahlen kann. Wenn man jedoch auf die Preis Seite des Herstellers klickt, findet man nichts darüber. Deswegen haben wir uns an den Kundensupport gewandt.

    Wenn man mit Kryptowährung oder anderen Zahlungsweisen das Programm kaufen möchte, so ist dies nur in US Dollar möglich und man muss sich entweder 1 Monat, 1 Jahr oder 2 Jahre binden.

    PureVPN Zahlung Bitcoin

    • Hinweis: Die Bezahlung mit Bitcoin und anderen Zahlungsarten außer Kreditkarte und PayPal sind nicht erstattbar. Somit sollte man davon absehen.

    PureVPN Kundensupport

    Der Kundensupport hat sofort auf unser Anliegen reagiert. Der Support ist via Live Chat oder Kontaktformular erreichbar. Jedoch gibt es keinen deutschen Support – man muss sich also dem Englischen mächtig sein. Auch die Support Webseite des Herstellers bietet bis dato nur Artikel und Posts in Englischer Sprache an. Auch wenn unser Anliegen sofort gelöst wurde, so gibt es hier Aufholbedarf für den deutschen Markt.

    Fazit und Bewertung

    PureVPN hat sich trotz seines schlechten Rufes in der Vergangenheit und der schlechten Datenschutzerklärung eindeutig verbessert. Der VPN Dienst bietet eine große Anzahl an Servern und Standorten an, die gerade für das File-Sharing oder Streamen hervorragend geeignet sind. Wer also gerne Netflix aus den USA schaut oder Dateien über Torrenting herunterlädt, kann dies ohne Probleme mit PureVPN erledigen. In Sachen Geschwindigkeit und Sicherheit kann sich PureVPN definitiv nun mit den großen VPN-Anbietern auf dem Markt messen. Die Preisgestaltung finden wir auch in Ordnung – jedoch raten wir von der Bezahlung mit Kryptowährung ab, da diese nicht erstattbar ist. Die Webseite zum Bezahlen mit Bitcoin ist auch nur mithilfe des Kundensupportes erreichbar. Aufholbedarf gibt es aber definitiv bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche, der Bezahlung mit Kryptowährung und einem deutschen Support. Bis dato ist jegliche Hilfe nur in Englisch verfügbar.

     

    PureVPN: Solider VPN-Anbieter mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis
    PureVPN ist ein solider VPN Anbieter, der sich in den letzten Jahren eindeutig verbessert hat. Auch die Zero-Log-Policy wurde überarbeitet. Nun kann man anonym und sicher im Internet surfen. Aufholbedarf gibt es jedoch bei der Benutzeroberfläche, der Bezahlung und dem fehlenden, deutschen Kundensupport.
    Servernetzwerk
    8.5
    Streaming-Dienste
    8.5
    Sicherheit
    9
    No Log Richtlinien
    6
    Preis-Leistungs-Verhältnis
    9.8
    Zusatzfunktionen
    7
    Leserwertung0 Bewertungen
    0
    Pro
    Hochwertige Verschlüsselung und Sicherheit
    Umfangreiche Verfügbarkeit
    Mit 1 Lizenz bis zu 10 Geräte schützen
    Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
    Contra
    Unübersichtliches Dashboard
    Kein deutscher Support
    Bezahlung mit Kryptowährung nicht empfehlenswert
    8.1
    Empfehlenswert

    Über Jasmin Fuchs

    Jasmin Fuchs ist studierte Sprachwissenschaftlerin mit einer Ausbildung in Informationstechnologie und IT-Management.