Autor Thema: Lösungen bei Stabilitätsproblemen  (Gelesen 16848 mal)

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Offline scf2oo8

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Lösungen bei Stabilitätsproblemen
« am: 18. Februar 2004, 21:39:46 »
Dieser Artikel ist von DJDino

Lösungen bei Stabilitätsproblemen:
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ZUERST ÜBERPRÜFEN - TEMPERATUREN :

CPU-Temperaturen über 65Grad(siehe BIOS) führen zunehmend zu instabilen Systemverhalten, siehe : http://www.asuscom.de/support/FAQ/faq100_cooling.htm

LÖSUNG : Besseren Kühler (silberhaltige Wärmeleitpaste anstatt Wärmeleitpad) und/oder mehr Gehäuselüfter
(Siehe auch die Kühl-Tipps weiter unten im dortigen Link)

ACHTUNG - Temperaturwerte nicht immer "real" : Athlon64/FX und Intel-CPU´s verfügen standartmässig über einen internen Temperatursensor im CPU-Kern wodurch die hier ausgelesenen Werte als sehr realtitäsnah gelten, Athlon-XP-CPU´s haben diesen zwar, jedoch wird dieser nicht von allen Motherboards zur Temperaturauslese "angezapft" sondern stattdessen über einen externen Sensor (am Motherboard unterhalb der CPU) ausgelesen, das kann vorallem auf ältere Sockel-A-Boards zutreffen.

Zuzüglich einer hier je nach Hersteller aufgeschlagenen "Sicherheitsspanne" werden dadurch meist zwischen 10-15 Grad mehr angezeigt als real im CPU-Kern der Fall. Ausserdem können hier auch nachträgliche BIOS-Updates das Temperaturanzeigeverhalten noch leicht ändern. Leider sind hier aber auch modernere Systeme nicht von diesen angeblichen "Hersteller-Geschmacksrichtungen" höherer Temperaturwerte gefeit.

So kann es z.b. trotz CPU-intern ausgelesenen Temperatursensor durchaus sein das unter Windows eine mit dem Asus,MSI,etc.-Herstellertool ausgelesene CPU-Temperatur ein par Grad höher angezeigt wird als mit anderen Monitoring-Tools wie z.b. per "AIDA32". Einige vermuten das hier die Hersteller per ihren eigenen Monitoring-Tools den User wohl durch solch kleine "Temepraturübertreibungen" dazu bewegen wollen mit übertakten&Co nicht zu weit zu gehen(?) oder aber es ist ein BUG und eine Update des jeweiligen Tools oder des BIOS behebt dies.

Besser auch mal unter Windows bei "Vollast" testen : Da im Gegensatz zum "BIOS-Leerlauf"unter Windows-Systemvollast vorallem CPU-intensiven Anwendungen die Verlustleistung der CPU und damit deren Temperatur erhöhen sollte man deren Temperatur auch unter Windows messen - z.b. mit der bekannten Freeware "Motherboardmonitor" : http://mbm.livewiredev.com/

Um nun die tatsächlich maximal-möglichen CPU-Temperaturen ausfindig zu machen lohnen sich hier zusätzlich auch noch "CPU Burn in"-Tools um die CPU durch aufwendige Rechnungsschleifen möglichst "aufzuheizen".
Gut hier z.b. "Prime95"  oder eine dafür in "SiSoftSandra" vorhandene Option (SETI@Home ist dafür weniger geeignet da es die Caches weniger "füllt").

Northbridge-Temperatur : Nicht nur die CPU-Temperatur - schuld kann auch manchmal eine zu heisse Northbridge sein, vorallem bei übertakteten Frontsidebus, schlechter Gehäusedurchlüftung (weil z.b. zuwenig Gehäuselüfter) oder zusätzlich einfach unzureichender Kühlvorichtung darauf. (z.b. zu kleiner, passiver Kühlkörper)

Im Handel erhältliche,aktiv gekühlte Northbridge-Kühler schaffen hier meist Abhilfe
( www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-8&q=northbridge-k%C3%BChler+&btnG=Google+Suche&meta=lr%3Dlang_de ) oder alternativ die Montage eines darauf meist formpassenden 486er-CPU-Lüfters.

Bei einem nichtübertakteten und halbwegs gut durchlüfteten PC-Gehäuse sollte man diese Ursache aber vorerst eher zu den letzten,möglichen Fehlerquellen listen weil bei ordnungsgemässen Betrieb des Motherboards (ohne Überschreitung einer seiner Spezifikationen + gut durchlüfteten PC) ein stabiler Northbridge-Betrieb vom Hersteller eigentlich gewährleistet sein sollte.

Schnelltest-Tipp : Testhalber einmal das PC-Gehäuse offen lassen, verschwinden dann Instabilitäten liegt zu 100% ein Temperaturproblem vor da ohne Gehäuseabdeckung kein Hitzestau mehr im inneren stattfindet.


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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - NETZTEIL STARK GENUG ? :

Zu wenig Saft, (Marken!)-Netzteil sollte mind. 300Watt und gute "Combined-Power" haben!
Vorallem eine gute "Combined-Power" also gemeinsame Watt-Leistung der 3,3Volt sowie 5Volt-Leitung des Netzteiles sind hier wichtig, mit 30Ampere auf der 3,3 und 5Volt-Leitung ist man hier schon auf der recht sicheren Seite. (siehe Angaben am Aufkleber des Netzteiles )

Sind noch zusätzlich viele Komponenten und eine sehr hoch getaktete CPU im PC sollte es dann unter Umständen schon ein 350Watt-Markennetzteil sein den zu sehr an der Belastungsgrenze arbeitende Netzteile können Spannungen manchmal nicht mehr am korrekten Pegel halten :
"Schwache oder qualitativ minderwertige Netzteile können nicht schnell genug auf die sich ständig ändernden Bedingungen reagieren. Es kann zu Systemabstürzen ("Freezes"), SOUND-VERZERRUNGEN (!) oder sogar zu spontanen Neustarts ("Reboots") kommen." war auf einer der ASUS-FAQ-Webseiten mal zu lesen. Siehe dazu auch im BIOS unter"Hardwaremonitor" oder "Power" die jeweiligen Spannungspegel der einzelnen Voltschienen :



Laut ATX-Spezifikation 2.01 sind hier maximal folgende Abweichungen/Toleranzen erlaubt :
+5 V ±5 % (4,75 - 5,25V)
-5 V ±5 % (4,75 - 5,25V)
+12 V ±5 % (11,4 - 12,6V)
-12 V ±5 % (11,4 - 12,6V)
+3,3 V ±4 % (3,168 - 3,432V)
+5 Vsb ±5 % (4,75 - 5,25V)

Wichtig auch hierbei : Da anstatt im "BIOS-Leerlauf" unter Windows-Systemvollast, also z.b. beim spielen,Video-Bearbeitung/Decoding oder anderen CPU/GPU-intensiven Anwendungen die Verlustleistung vorallem der CPU und Grafikarte noch um einiges steigt sollte man diese Werte besser auch mal unter Windows messen was mit Tools wie z.b. "Motherboardmonitor" gut realisierbar ist ( http://mbm.livewiredev.com/ ) - meist zuverlässigere Angaben liefern hier (neben dem BIOS) allerdings eher herstellerspezifische Tools da dadurch meist perfekter auf den jeweiligen Sensor-Typ am SMBus abgestimmt wie z.b. die "Asus-PcProbe" für ASUS-Motherboards wobei diese Angaben hier eher stimmen sollten als bei "herstellerfremden" Tools welche vorallem beim anzapfen der SMBIOS/DMI-Informationen dann oft nicht so genau arbeiten.

In jedem Fall hier auch auf aktuellste Versionen entsprechender Tools achten und prüfen das hier in den Programm-Optionen immer das richtige Motherboard b.z.w. der richtige Sensor-Typ (Winbond W83782D,etc. je nach Motherboard) ausgewählt ist, diesbezügliche Angaben im Motherboard-Handbuch können hier im Zweifelsfall weiterhelfen.


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« Letzte Änderung: 19. Februar 2004, 15:09:24 von Peter »

Offline scf2oo8

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Re:Lösungen bei Stabilitätsproblemen
« Antwort #1 am: 18. Februar 2004, 21:44:32 »
FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - WIEVIELE UND WELCHE SPEICHERMODULE IN DEN SLOTS ? :

Bei mehreren Speicher-Modulen aufeinmal ist es sicherer nur Module gleicher Marke und CAS-Typs einsetzen (CAS2= schneller als CAS2.5) Durch verschiedene Hersteller sind es auch meist unterschiedliche Modul-Leiterbahn-Layouts (insbesondere deren Bitleitungslängen) oder aber auch verschiedene Zugrifszeiten(CAS) führen sonst bei Mischbestückung oft zu Instabilitäten - weil es dann für den Speichercontroller schwerer ist dadurch verursachte, zu unterschiedliche Bitleitungslängen b.z.w. Signallaufzeiten ("SRT" - je nach Hersteller-Leiterbahn-Layout) oder Zugriffszeiten ("CAS-Latenz") wieder zu synchronisieren.

(Zudem kann das BIOS nur eine SPD auslessen und muss es dann aber auf alle Module anwenden)
Oder aber sie laufen dann nur auf im BIOS eingestellten, langsameren "CAS 2.5" stabil (wer will das schon).
Das Verhalten kann je nach Motherboard trotz identischer Module verschieden sein :
Vorallem bezüglich Signallaufzeitenprobleme, da auch die Bitleitungslängen am Motherboard zwischen Speichercontrolleranschlusspins bis zu deren "Gegen-Pins" der Speicherslots je nach Layout nicht bei jedem Motherboard identisch sind und somit wie auch beim diesbezüglich-unterschiedlichen Layout der Speichermodule mit eine Rolle spielen. (durch absichtliches "schlingeln" dieser Leitungswege wird auch am Motherboard versucht das ganze synchron zu halten was man in der Nähe der Speicherbänke auch optisch erkennen kann)

Da sich dadurch nun die Signallaufzeiten durch die Bitleitungslängen zwischen Speichercontroller und Speicherchips auf den Speichermodulen ergeben (Speicherchips-Pins über Speicherplatinenlayout -> Speicher-Datenbus am Board und Speichercontrolleranshlusspins) "harmonieren" Spechermodule nicht mit jedem Board gleich gut.
(da zusätzliche "Toleranz")

Zusätzlich kommt noch hinzu das DDR-SDRAM keine gute Termination hat.Wärend z.b. bei RAMBUS die Signalführung durch alle Chips und Module linear hinduch geht und dann sauber am BUS-Ende terminiert wird um vorallem Reflektionen am Ende einer "Stichleitung" zu vermeiden ist die Signalführung bei DDR-SRAM parallel und die Buse werden erst am Motherboard neben den Speicherbänken per Widerstandsnetzwerk terminiert.
Leider ist aber auch hier das Bitleitungslayout zu diesen Widerstand-Bauteilen je nach Boardhersteller leicht unterschiedlich und dadurch kann es auch hier je nach Speichermodulmarken<->Boardtyp-Kombination zu sauberer Termination kommen oder eben nicht.

Dieses möglichen Probleme steigen zudem bei zunehmenden Speichertakt weil hier sämtliche Datenbus und deren Terminationswege zunehmend kurz/kompakt gehalten werden müssen da sonst Busrauchen und Signalreflektionen die korrekte Interpretation der Bits (I/0) am Speichercontroller behindern können.



Beispielbild : Leider manchmal je nach Hersteller leicht unterschiedliche Bitleitungslängen und damit Signallaufzeiten ("SRT") am Platinenlayout des Ram-Bausteins (hellgrüne Leitungswege im linken Bild) - im rechten Bild ebenfalls rot markiert das Widerstandsnetzwerk:
 


----> deswegen am besten bei allen Modulen bei einer Marke sowie CAS-Typ bleiben ! Markenspeicher ist billigeren NoName-Modulen vorzuziehen !
TIPP :
Testhalber mal einen Speicherriegel rausnehmen sodas nur Riegel gleicher Marke und Typs drinnen sind, läuft es dann stabil ist der Übeltäter gefunden

Ein BIOS-Update kann nicht selten die Kompatibilität mit einigen Speichermodulen verbessern, ob sich das lohnt siehe die Infos in den aktuellen BIOS-Details / BIOS-Readme´s.

Einige Hersteller stellen aus solchen und/oder anderen Gründen empfohlene Speichermodul-Listen (je nach Motherboard) online. Man sollte diese Listen der Hersteller beachten da man ja so absolut auf Nummer sicher geht.
Empfohlene Speicher laut Boardhersteller beachten - Beispiele :

ASUS z.b. gibt für das "K8V Deluxe" hier folgende Module als getestet und qualifiziert an : http://www.asus.com/products/mb/soc...-d/overview.htm - siehe ganz unten die Tabelle

Andere ASUS-Boards :
http://www.asus.com/products/mb/mbindex.htm
Motherboard-Auswahl->siehe ganz unten die Tabelle.Tabelle manchmal erst unter Motherboard-Auswahl->"Specification" unten zu finden oder falls keine vorhanden ist dann unter "Overview " in der Mitte der hellblaue "DDR400 QVL-Download" - Button.

Abit KV8-MAX3 :
http://www.abit.com.tw/test_report/KV8-MAX3/index.php

Andere ABIT-Boards :
http://www.abit.com.tw/page/en/motherboard/motherboard.php
Motherboard-Auswahl->"Test Reports"->"MEMORY MODULES TEST"->"DDR400 Compatible List".

MSI-K8T Neo-FIS2R :
http://www.msi.com.tw/program/products/mainboard/mbd/pro_mbd_detail.php?UID=496 (siehe ganz unten die Tabelle)

Andere MSI-Boards :
http://www.msi.com.tw/program/products/pro_index.php
Motherboard-Auswahl->siehe ganz unten die Tabelle

EPOX-Boards :
http://www.epox.com/html/Products.asp?pl=motherboard
Motherboard-Auswahl->"FAQ"->"Recommended memory".

All das unkritischer bei DDR2-Speichermodulen : Da die Terminierung hier "on-die" stattfindet (in den Chips selber) - zu lange Stichleitungen und deren negativen Folgen sind damit endlich passe.
DDR2 ist auch nicht mehr so kritisch weil mit niedrigerem Takt betrieben aber da durch verdoppelt-breitem Interface angebunden trotzdem keinen geringerem Speicherdurchsatz und zudem werden sie weniger heis durch gesenkte Corespannung. Dazu kommt eine dynamischere "Data inversion"-Technologie welche hier erwähnte Probleme mit der Signalqaulität zusätzlich behebt.



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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - BIOS AKTUELL ? :
BIOS updaten auf neuesten Standt. Nicht selten haben einige Motherboard-Hersteller vielleicht inzwischen die BIOSe für betroffene Motherboards aktualliesert welche laut BIOS-Readme nachträglich z.b. Boot-Probleme oder Instabilitäten/Inkompatibilitäten beheben.

Ein Blick auf die Herstellerseite des Motherboards + deren neueste BIOS-Readme kann sich hier also lohnen.
Vorallem brandneu-eingesetzte Hardwarekomponenten benötigen manchmal ein BIOS-Update damit diese beim booten richtig initialisiert werden. Nebenbei kann ein BIOS-Update z.b. auch nachträglichen Support für neuere Prozessoren (CPU-ID´s) mitsichbringen oder bessere Erkennung und somit Kompatibilität - damit Stabilität mit gewissen Speichermodul-Marken und anderes mehr.

Vorallem Besitzer etwas ältere Motherboards mit VIA-KT133 bis KT133A-Chipsätzen sollten hier wachsam sein da der bekannte "VIA-Southbridge-BUG" (Tonausetzer&Datenfehler bei hoher PCI-BUS-Last) nicht nur durch neuere Chipsatztreiber sondern oft auch durch neuere BIOSe zusätzlich noch gefixt wird...


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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - MOTHERBOARD GEWECHSELT VOR KURZEM ? :
Motherboard-Wechsel = besser Betriebsystem neu installieren ! Auch wenn mann bevor man ein neues Board einsetzt die alten Chipsatztreiber des vorigen Motherboards via Setup-Routine deinstalliert oder deren Einträge (PCI-Bridge,CPU to AGP-Controller,etc...) manuell aus dem Gerätemanager entfernt bleiben doch immer "Restbestände" vorallem in der Windows-Registry über deren Werte/Einstellungen nicht mehr mit dem neuen Motherboard b.z.w. Chipsatz harmonieren.

Die Folge können dann Bluescreens oder Fehlermeldungen sein (wegen z.b. Chipsatzregisterfehlern, diesbezüglich ungültige Anweisungen der vom vorigen Motherboards mitgeschlepten "Treiberleichen", geänderter Resourcenverwaltung wie IRQ´s,E/A-Adressen und anderes mehr) Ausserdem erfordern auch die am neuen Motherboard geänderten/neuen OnBoard-Controller (S-ATA,USB,etc.) eine andere Ansteuerung.
Es kann zwar stabil klappen aber das ist wie Roulete spielen.Besser das OS neu aufsetzen bei einem Boardwechsel.



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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - RICHTIGE SPEICHER-TYP FÜR DAS SYSTEM ? :

Speicher überhaupt ausgelegt für den hohen FSB der CPU ? (falsch hier z.b. DDR333 bei 200MHzFSB oder DDR266 bei 166MhzFSB)

In solchen Fällen im BIOS die "FSB DRAM-Ratio" asynchron auf z.b. 5:4 / 4:3 runtersetzen b.z.w. die DDR-Frequenzy/DDR-Mode runtersetzen falls das Board asynchronen Betrieb hier ermöglicht und /oder die Speichertimings (CAS,RAS,etc.) höher setzen - ansonsten muss zwangsläufig neuer (schnellerer) gekauft werden.
Möglicherweise unterstützt das Motherboard generel auch gar nicht den hohen FSB der CPU was hierbei oft auch von der Boardrevisionsnummer und /oder BIOS-Version abhängt. Hier also auch mal bei der Motherboard-Hersteller-Support-Seite erkundigen. Viele Hersteller stellen diesbezüglich auch "CPU-Supportlisten" für ihre Motherboards online aus denen das ersichtlich ist.



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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - SPEICHER-CONFIG ARBEITET FEHLERFREI ?

Speicher prüfen mit "Memtest86" :
Mit diesem Tool kannst du testen ob deiner Speicherconfiguration fehlerlos arbeitet : "Memtest86" : Download auf Computerbase.de --> "Install"-Programm starten, leere Diskette einlegen und dann im sich öffnenden DOS-Fenster A: eingeben.
Das Programm wird dann auf der Diskette installiert, von dieser dann den PC booten und der Test beginnt (in den BOOT-Reihenfolge des PC-BIOS muss dafür das Diskettenlaufwerk an 1.Stelle/Device eingestellt sein)
--> Kommen dann beim Test solche Errors :



... hast du ein Problem und solltest die Speichersettings schrittweise erhöhen bis eben keine Errors mehr kommen oder eben auf Speichermarken-Mischmasch oder billige NoName-Module besser verzichten. Hier auch testhalber mal einen Riegel rausnehmen ob es dann geht oder aber die Speichertimings im BIOS sanfter einstellen : BIOS->Advanced/ChipSetup/ChipConfig->suchen nach der Option "by SPD" -> diese abstellen um die Speichertimings (CAS,RAS,etc....) manuell einstellen zu können :



- höhere Werte sind hier zuverlässiger, am besten angefangen bei einer schrittweisen Erhöhung der CAS-Latency.
Ebenso kritisch bei Speichermarkenmischbestückung kann das "Bank Interleaving" sein, falls Option vorhanden testhalber abstellen - siehe dazu auch diesbezügliche BIOS-Optionen weiter unten. ( CRC-Fehler bei Verwendung von Dekomprimierungstools sind oft auch ein Hinweis dafür das hier was nicht stimmt. )



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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - PC ÜBERTAKTET ? :

Übertaktungen :
Schuld kann auch Übertaktung sein (über den erhöhten FSB mitübertakteter Speichertakt) oder der Speicher ist nicht für den FSB der CPU ausgelegt (falsch hier z.b. DDR333 bei 200MHzFSB oder DDR266 bei 166MhzFSB wie schon erwähnt)
- in diesem Fall auch hier im BIOS die "FSB DRAM-Ratio" asynchron auf z.b. 5:4 / 4:3 runtersetzen b.z.w. die DDR-Frequenzy/DDR-Mode runtersetzen (falls dies das Board/BIOS beherscht) und "Memtest86" zu Rate ziehen.

WICHTIG HIERBEI AUCH : Beim erhöhen des FSB wird auch der PCI/AGP-Takt "mitübertaktet".
Einige Boards bieten im BIOS hier die Option "FIX-PCI" oder ähnlich benannt um den PCI-AGP-Takt auch bei höheren FSB auf den Standartwerten von 33/66MHz zu halten/fixieren, wenn möglich sollte dieser Wert im BIOS also so justiert sein. (Die entsprechende Option findet sich im BIOS unter BIOS->Advanced/ChipSetup/ChipConfig oder "Jumperfree Mode" in der Regel)

Ab etwa 40MhzPCI-Takt steigen ansonsten vorallem billige Netzwerkarten sonst aus und ziehen den PC in die Instabilität, aber auch der zu hohe AGP-Takt wird nicht von jeder Grafikkarte gleich gut verkraftet.
(Unter umständen muss diese Einstellung per Jumper auf dem Motherboard vorgenommen werden was vorallem ältere Motherboard betreffen kann, siehe dazu die Jumpertabellen bezüglich FSB:PCI:AGP im Motherboardhandbuch)

----> Eine zu geringe Vcore für die CPU kann hier ebenfalls der Grund für Instabilitäten hier sein, ein schrittweises erhöhen im BIOS schafft abhilfe damit die Transistoren trotz höheren Takt dadurch trotzdem noch zuverlässig (schneller) mitschalten können- hier ist aber Vorsicht geboten, besser nie mehr als 2-3 Volt-Werte über der dort vorgegebenen NORM erhöhen, denn nichts lässt die CPU schneller zum kochen bringen und altern als eine zu hohe Vcore, hierbei also in jedem Fall auch auf bessere CPU-Kühlung achten. ( All diese CPU/Speicher-Übertaktungsprobleme zeigen sich im übrigen auch durch häufige CRC-Fehler bei Verwendung von Dekomprimierungstools. )



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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - FESTPLATTE(N) UND DEREN IDE-KABEL-CONFIG OK ? :

Vorallem bei häufigen Datenfehlern kann neben Speicherproblemen auch die Festplatte mitunter schuld sein. Grundsätzlich ist das NTFS-Dateisystem hier datensicherer da es z.b. defekte Sektoren frühzeitig erkennen und g.g.f reparieren kann weswegen auch Windows2000/XP bei der Installation besser mit dem NTFS-Dateisystem aufgespielt werden sollte b.z.w. auf eine mit NTFS formatierte Partition. Leider hat Microsoft das bekannte Festplatten-Prüfprogamm "Scandisk" in WindowsXP etwas versteckt. (Im Gegensatz zu Windows98/ME)

Es ist nun erreichbar unter :
Arbeitsplatz->Mausrechtsklick auf das zu prüfende Laufwerk b.z.w. Partition->Eigenschaften->Extras->"Jetzt prüfen". Hier nie vergessen auch die automatische Dateisystem-Fehlerkorrektur zu aktivieren da diese standartmässig nie aktiviert ist (auch falls diese schon mal dort aktiviert wurde, warum weiss wohl nur Microsoft selber) :




(Bei der Systempartition kann die Überprüfung erst per/beim nächsten Neustart durchgeführt werden)
Die Option "Fehlerhafte Sektoren suchen/wiederherstellen" ist eine intensivere, physikalische Prüfung welche deswegen auch länger dauert aber trotzdem mind. 1mal jährlich durchgeführt werden sollte wärend die flottere,obere Dateisystemprüfung schon mal öfter gemacht werden sollte da ja auch zeitmässig nicht so aufwendig.
[ Es gibt zwar noch weitere Methoden der Festplattenüberprüfung wie z.b. per Chkdsk-Parameter unter MS-DOS (hier nur FAT/FAT32), unter der Cmd-Console, per Wiederherstellungskonsole oder entsprechenden externen Programmen/Tools.

Mit all solch erweiterten Möglichkeiten kann z.b. auch der MBR (Master-Boot-Code) überprüft, eine LOW-LEWEL-Formatierung durchgeführt werden und anderes, detailierteres mehr.
Solch intensivere Methoden werden aber wohl erst nötig wenn schon sehr schwerwiegende Festplattenprobleme vorliegen welche sich dann aber nicht mehr nur blos durch Instabilitäten durch vereinzelt-kleine System/Treiberdateifehler äussern sondern schon eindeutig erkennbarere Ursachen NUR in der Festplatte offensichtlich machen wie z.b. ständige Dateiladungs- und Registrierungs-Fehler, oft beschädigte Archive, seltsamerweise oft notwendige Treiber oder Anwendungs-Neuinstalliationen (da bestehende durch diesbezügliche beschädigte Datein oft wieder defekt mit der Zeit) ... ]

- hier sollte dem Anwender also offensichtlicher klar werden das hier die Ursache wohl tatsächlich in der Festplatte begraben liegt und sollte dann - falls das Windows-Scandisk nicht hilft - schon mit proffessioneleren Tools b.z.w. Methoden Hand anlegen welche sich hier finden :

Nützliche Festplattenüberprüfungs-Tools im Downloadarchiv von www.Computerbase.de

CHKDSK-Parameter nutzen per CMD (Dos-BoX) : Start->Ausführen>cmd.exe eingeben) - Informationen per dortiger Eingabe von "chksdsk /?" (ohne Anführungszeichen)

Fixboot (=Startsektor auf der Systempartition neu schreiben) oder Fixmbr (=Master Boot Code der Startpartition reparieren) per Installieren und Verwenden der Wiederherstellungskonsole in Windows XP Probleme durch zu hohe Festplattentemperaturen :

Vorallem heutzutage schnellere Festplatten mit 7200rpm und sogar teilweise mehr drehen werden oft bedenklick heis. Das kann dazu führen das vorallem deren Lese/Schreibkopf durch den ständig-internen Hitzestau auf Dauer an struktureller Integrität/Genauichkeit gegenüber den Magnetscheiben verliert und so Datenfehler entstehen können.
Im Handel gibt es aber hierfür inzwischen Festplattenkühler aller Art, jedoch sollte dabei auch auf ein gut durchlüftetes PC-Gehäuse geachtet werden und ausserdem, das im Festplattenkäfig/Schacht oberhalb der schnellen Festplatten besser kein Gerät eingebaut ist damit die von der Festplatte aufsteigende Hitze sich nicht unötig staut und besser abgeführt werden kann - diesen Bereich also nach Möglichkeit freilassen.

Festplatten mit nur 5400rpm und/oder weniger,intern zusammengefassten Magnetscheiben laufen grundsätzlich kühler.(sind dabei aber natürlich langsamer)Probleme durch Signalübertragungsfehler am IDE-BUS/Kabel : Primär zu beachten die maximale Kabellänge bei 80poligen IDE-Kabeln(abATA66) von 60cm da sich sonst Probleme mit der zuverlässigen Signalführung ergeben können.

Als "Master" gejumperte Geräte sollten möglichst am Anschluss-Ende des IDE-Strangs verwendet werden da sie dessen Datenbus so sauberer abschliessen/terminieren und keinesfalls sollte das Anschluss-Ende des IDE-Strangs unbenutzt bleiben wärend gleichzeitig dessen mittlerer Anschluss in Verwendung ist da sonst ebenfalls die Terminierung des IDE-BUS unsauber/unvollständig ist (also falls nur ein Gerät verwendet wird, dieses in jedem Fall am Kabelende betreiben) Besser auch die IDE-Kabel NIE zu viel knicken,"verwurschteln" oder mit anderen Kabeln - welcher Art auch immer - zu eng zusammenbinden da es sonst zu Signalreflektionen und dadurch ebenfalls zu korrupter Datenintegrität kommen kann.

Achtung bei Air-Flow/Rund-Kabeln : Die vorallem beim Case-Moding beliebten Rund-Kabel können problematisch sein denn vorallem billige oder NoName-Rundkabel haben hier keine korrekte Abschirmung um die bei Rundkabeln einzeln-aufgetrenten Strom/Datenleitungen herum. (Abschirmung = hier silbernfarbenes ummantelndes Metallgeflecht)

TIPP : Bei besonders hochwertigen Rundkabeln wird dieser Abschirmungsmantel sogar noch per mit dieser verbundener Metallklemme am Gehäuse befestigt um so zusätzlich den Wirkungsgrad der Abschirmung zu erhöhen.(Ableitung nach Masse) - diese kosten zwar in der Regel mehr, bieten aber dafür eben was das betrifft das zur Zeit bei IDE-Rundkabeln höchstmögliche Mass an Signalübertragungsqualität.

Viel unkritischer bei S-ATA : Zum einen entfällt bei S-ATA die Notwendigkeit einer u.Umst. kritischeren Master/Slave-Konfiguration und die oben genannten Datenkorruptions-Gefahren können nahezu ausgeschlossen werden durch bei S-ATA unempfindlichere "Point to Point"-Verbindung und dadurch nicht mehr nötiger Datenbus-Terminierung (b.z.w. automatisch)

---> WICHTIGER HINWEIS ZU ALLDEM ! : Datenfehler können hier vorallem auch durch nicht korrekt arbeitenden Arbeitsspeicher oder Übertaktung verursacht werden, auch ein Virus kann hier u.Umst. schuld sein.Deswegen sollte das vorher durch entsprechende Überprüfungen zuerst einmal als Ursache ausgeschlossen werden ! Daher auch vorsichtshalber die Festplatte nicht zu voreilig mit Programmen/Tools,Wiederherstellungskonsolen-Befehlen oder Chkdsk-Parametern bearbeiten über deren Funktion man nicht bescheid weis da man sich sonst möglicherweise alles noch schlimmer machen kann als es schon ist.

« Letzte Änderung: 19. Februar 2004, 15:27:12 von Peter »

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Re:Lösungen bei Stabilitätsproblemen
« Antwort #2 am: 18. Februar 2004, 21:48:56 »
FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - DER "INFINITE LOOP ERROR" :

Andere mögliche Ursache : "Infinite Loop Error" :
Sehr guter Link dazu : http://www.hardtecs4u.com/?id=1015974177,74880,ht4u.php
Zitat aus dem Link : "Das System bleibt bei 2D- oder 3D-Anwendungen stehen und führt einen Neustart durch"

Abhilfe :
Probieren im BIOS mal auf AGP4x oder gar 2x runterzuschalten.("AGP-Mode" meist unter dem Menüpunkt "Chipset Setup" zu finden) Ausserdem : DIE AKTUELLSTEN CHIPSATZTREIBER ( z.b. VIA 4in1 ) SIND PFLICHT!
Neuestes BIOS aufspielen da Boardhersteller auch so versuchen durch neue BIOSe allemöglichen kritische Parameter noch nachträglich zu beseitigen b.z.w. zu verbessern
---> mit Glück funzt es dann sogar doch auch mit AGP8x stabil ?!
( Hinweis :Ein BIOS-Update geschieht auf eigene Verantwortung ),

alternativ empfiehlt es sich hier auch einmal einen anderen Detonatortreiber verwenden (Bei Geforce2,3-Karten der Detonator 30.82 ein guter Tipp, höhere Treiberversionen zahlen sich perfomancemässig eher nur bei Geforce4Ti-Karten oder höher wirklich aus da quasi nur noch für diese optimiert)

[ANMERKUNG : Bei manchen Detonator-Treiberversionen werden z.B. unter Umständen einzelne Chipsatzregister zu scharf angesprochen (z.b. da einzelne Register dann durch zu scharfen oder unverträglichen Zugriff angesprochen) was zwar nicht nur aber eher bei VIA-Chipsets zu Problemen führen kann - deswegen kann sich (auch) ein Treiberwechsel lohnen]

Achtung : Dabei sollte aber bezüglich Grafikkartentreiber zusätzlich bedacht werden das in aktuelleren Treibern oft wichtige Fehlerbehebungen - insbesondere in Spielen - hinzugefügt werden oder neue Funktionen im Treibermenü.
Auch höhere DirectX-Kompatibilitäten oder Anpassungen an die jeweils neueste OpenGL-Spezifikationen kann das mitsichbringen, so ist beispielsweise erst der Detonator 42.01 DirectX9-kompatibel und daher für Spiele die DirectX9 voraussetzen Pflicht.
Auch wenn der gerade aktuelleste Treiber bei älteren Grafikarten keine Geschwindigkeitsvorteile mehr bringt kann er sich deswegen trotzdem als zwingend notwendig erweisen.
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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - BESITZER EINER RADEON-GRAFIKARTE ? :

finden in diesem "Artikel" von mir grafikartenseitig-mögliche Ursachen da diese möglicherweise hier verwurzelt ist :
"Richtiger Grafikarten-Wechsel auf ATI + Stabilitäts-Tipps und anderes mehr bei Problemen" : www.forumbase.de/showthread.php?s=&threadid=46376
(Manchmal hier Probleme durch die hohe Stromaufnahme der Radeon-Top-Modelle und/oder manchmal nötigen BIOS-Udpates/Settings oder Treiberesteprobleme,etc.)
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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - BIOS-EINSTELLUNGEN OK ? :

BIOS : PCI + Speichersettings :
Zu scharfe PCI-BIOS-Settings - oder zu scharfe Speichersettings(CAS,RAS,...)


ABHILFE - AB INS BIOS :
...Advanced und/oder Chipset-Setup anwählen - dortige Optionen :


AGP Fast Writes : Unbedingt auf disabled ! (Zusätzliche Kommunikation zwischen AGP und CPU mit bis zu 1Gbyte/sec. jedoch ohne Umweg über den Hauptspeicher, jedoch anscheinend mehr Papiertieger - ist jedoch nicht wirklich nenneswert schneller und verursacht speziell bei VIA gern Freezes)

AGP Master 1WS Write und AGP Master 1WS Read : ENABLED ermöglicht wenigere(1WS) Wartezyklen beim BUS-Master-Zugriff, ist jedoch nicht wirklich nenneswert schneller und da ebenfalls Stabilitäts-Kritisch besser auf disabled

AGP Mode : disabled b.z.w. 4x (8x derzeit onehin kaum ausgereizt, viel Stabilitätsgewinn bei vielleicht max. 5% Perfomanceverlust)

-> Die hier unterhalb stehenden Speicheroptionen sind nur verfügbar wenn im BIOS bei ChipsetSetup/ChipConfig die Option "by SPD" abgeschaltet ist wodurch nicht mehr die vom Speicherhersteller im SPD vorgesehenen Optionen übernommen werden sondern so nun manuell gewählt werden können.

DRAM Idle Timer :
Ruhezyklus bevor eine offene DRAM-Page(=Speicherseite) geschlossen wird wenn von der CPU b.z.w. Speichercontroller Abrufe auf diese nicht mehr erfolgt.Besser auf "AUTO" lassen weil :
Ein zu geringer Wert kann dazu führen das sie zu schnell verschlossen wird wodurch Daten nicht vollständig entladen werden und jene im nächsten Zyklus korumpieren, ein zu langsames schliessen das sie mit dem nächsten offenhalten kolidieren.
In Bezug auf Leistung auch kaum sinnvoll da rumzumachen


DRAM Refresh Rate : Ein Speicher besitzt mehrere Speicherzellen.
Diese Zellen müssen in einem bestimmten Zyklus wieder "aufgeladen" werden da DRAM ein flüchtiger Speicher ist können Daten nur gehalten/ausgelessen werden wenn diese unter Strom stehen, das geschieht nicht gleichzeitig bei allen auf einmal sondern nur gewissen Reihen, den Zyklus innerhalb dessen kann man hier angeben.
Bringt nicht wirklich mehr Leistung, die Einstellungen "Auto" oder 64T ist meist optimal.
Zu spätes wiederaufladen der Speicherzellen kann dazu führen das Daten verloren gehen und somit nicht mehr oder korrupt ausgellessen werden-weswegen man das besser lässt.("Auto" oder Vorgabe)

CAS Latenzy : Bei Speicherproblemen 2.5T anstatt 2T oder wenn möglich noch höher.
Grade bei billigen NoName-Speicher oder verschiedenen Speichermarken/Typen oder mehr als 2 Riegeln und Riegeln welche nur "CAS 2,5" - tauglich sind - siehe Aufdruck der Speicherriegel(Takzyklus zwischen nun endgültigen Adressierung und deren Gültigkeit b.z.w. Bereitstellung der Daten aus dieser Adresse.
"Gültig" sind nur Daten die diese ganze Prozedur komplett durch sind, eine künstlich-erzwungene zu geringe CAS kann also ebenfalls Fehler verursachen wenn dann "unfertige" (zu früh als fertig) - Daten eben ungültigerweise entstehen.)

Ras To Cas : Eine Speicherzelle besteht aus Zeilen und Spalten in denen adressiert wird.
Ras To Cas = Taktzykluse zwischen Adressierung in der Zeile=RAS und der Spalte=CAS bis gültig ausgelessen werden darf.
Primär lassen / höher jedoch zuverlässiger + etwas langsamer da später erst durch hier lämgeres Interval ausgellesen wird

AGP-Aperture-Size : : Im BIOS unter Advanced->ChipsetSetup/Config ist die AGP-ApertureSize bei dem Board standartmässig meist auf "nur" 64MB gestellt. Einige Benchmarks beweisen das hier aber meist 128MB bisi optimaler sind was aber auch von der eingesetzten Arbeistspeichermenge,deren Geschwindigkeit und der Menge des OnBoard-Grafikarten-Ram abhängt. (AGP-ApertureSize = Texturen die im Grafikartenram keinen Platz mehr finden können ausgelagert werden in den Systemspeicher)

Da aber so oder so AGP-Texturing langsamer ist als Zugriffe auf den viel schnelleren onBoard-Grafikarten-Ram und zudem heutige Grafikarten meist genug OnBoard-Ram haben wodurch ein Auslagern der Texturen kaum noch stattfindet bringt es nicht viel hier zu endlos rumzuexperimentieren.

(RAS)-Precharge Time : Erholungs/Ladezeit der Bitleitungen,diese müssen in den Speicherzellen geladen sein damit überhaupt eine Datenverarbeitung stattfinden kann- besser lassen auch wenn da geringere Werte hier durch künstlich erzwungenes Refrehsen ein wenig mehr bringen weil sie andere Vorgänge so "mitreisen" jedoch nicht so viel bringt wie z.b. weniger Ras To Cas.

Bank Aktive Time : Vorallem bei mehr als 2 Modulen stabiler einen Wert höher.

Fast Read to Write/Turnaround : (= Weniger Wartezyklen), Disabled = Zuverlässiger.

Bank Interleaving : disabled Bringt aber "leider" aktiviert einiges an Speed aber grade bei mehreren Modulen nicht immer stabil da durch diese Option Speicherbänke abwechselnd gelessen/beschrieben werden was z.b. die Synchronisation von Signallaufzeiten erschwert - Grade bei billigen NoName-Speicher oder verschiedenen Speichermarken/Typen oder mehr als 2 Riegeln zunehmend kritscher (landet eher am Desktop)

SDRam Command Rate : 1T läuft meistens nur wirklich nur bei "glücklich" erwischten Boards+Speicher stabil - sehr kritisch. 2T in dem Sinne fast "Pflicht"

Queue Depth+Burst Lengh : lassen

Active to Command : 3T b.z.w. daselbe wie "Command Rate" / höher = zuverlässiger

Continous DRam Request : Disabled = sicherer, bringt auch kaum Speed.

MPS Table Version : Bezüglich HyperThreading-CPU´s im BIOS die "MPS Table Version"(Multi-Processor Specification) auf 1.4 anstatt 1.1 stellen da WindowsXP diese erweiterte bereits unterstützt

APIC (Support Yes/No) : Erweiterung des PIC-Controllers, ermöglicht unter Multiprozessoring-Betriebsystemen (Win2000/WinXP) mehr virtuelle-verfügbare IRQ´s von 23, aktivieren da so mehr IRQ-Resourcen ausser manche Boards haben damit Probleme - hier hilft aber meist ein BIOS-Update.

ACPI-TABLE (oder ähnlich benannt) : : Im BIOS findet sich dann noch bei den ACPI-Option die ACPI-Tabelenverarbeitung, aktiviere diese,bewirkt eine bessere Integration in das OS.Ausserdem kannst du ohne ACPI kein Hyperthreading nutzen.
(da kein APIC dann geht) !!! Diese ganzen ACPI/APIC/MPS-Optionen dort sollten aber VOR !!!!! der Betriebsysteminstallation erfolgen !!!

Bezüglich IRQ-Optionen im BIOS : : Um unötige IRQ-Verschwender einzusparen ist es gut im BIOS unter "OnBoardDevices" unötige Komponenten die du eh nicht brauchst zu deaktivieren
-auf DISABLED stellen wie "SerialPort I",Serial Port II" (=alte Ports die meist keiner mehr braucht seitdem es USB gibt) ,
ParallelPort (=für Drucker aber inzwischen über USB sinnvoller weil flotter)
AC97-OnBoardsound (ebenfalls deaktivieren falls externe PCI-Soundkarte) ,
Firewire,S-ATA-Controller (deaktivieren falls nur normale IDE-Festplatte genutzt) :
 


Bezüglich BIOS + "OnBoard-USB-Controller" :
Im BIOS finden sich woanders unter den "OnBoardDevices" auch die Optionen für den USB.
Dort solltest du nur eine Nutzung von nur 2 USB-Controllern anstatt 4-8 einstellen weil das ebenfalls sonst nur einen IRQ pro USB-Controller frisst und wer zum Teufel braucht 8 USB-Ports?
All das sorgt für insgesammt weniger Gefahr auf unter Umständen unverträgliches IRQ-Sharing/Nutzung.
(USB 2.0 wird erst ab dem ServicePack 1 für WinXP besser unterstützt! oder ab dem ServicePack 4 für Win2000.Bei Win98 / ME lass das lieber deaktivert/Disabled im BIOS)

(PCI)Delayed Transaction : (Zusätzlich 32Bitiger Schreibpuffer/PCI, für Spiele-Perfomance jedoch praktisch unwichtig) Bei Problemen mit PCI-Bus-Lastigen Karten wie z.b. TV,Raid-Controller,SB Live!/Audigy und/oder hoher PCI-Bestückung deaktivieren (disabled) - ansonsten jedoch für mehr Bus-Perfomance aktiviert lassen / "enabled" hierbei kritischer bei vorallem älteren VIA-Chipsätzen.

PCI Master Read Caching :
(In den Hauptspeicher zwischengepuffert = nur etwas schneller, für Spiele-Perfomance jedoch praktisch unwichtig) Bei PCI-Bus-Lastigen Karten wie z.b. TV, Raid-Controller, SB Live!/Audigy und/oder hoher PCI-Bestückung
deaktvieren (disabled)
- ansonsten jedoch für mehr Bus-Perfomance aktiviert lassen / "enabled" hierbei kritischer bei vorallem älteren VIA-Chipsätzen.
Hinweis : bei manchen TV-Karten dann jedoch kein Teletext mehr möglich

---> ZUR ERKLÄRUNG DIESER BEIDEN "BIOS-PCI-FUNKTIONEN" :
Vorallem der PCI-Bus ist hier bei VIA wegen undynamischerer PCI-Auslastung vorallem bei etwas älteren Southbridges und/ oder weniger Interrupt-Leitungen (IRQ-Managment) etwas kritischer.
Unter anderem auch ein wenig deshalb weil hier bei VIA "Sicherheitsfuktionen" wie Intels "Bus Parking" für den PCI-Lastausgleich oder das Signalrauschvermindernte "Data BUS Inversion" für höhere Datenintegrität fehlen...
- die BIOS-Option "PCI Master Read Caching* und *Delay Transaction* stellt mann deshalb besser auf disabled da dies dem "PCI-Verkehr" mehr Wartezyklen bietet und somit stabilitär entlastet- Leistung verlust quasi 0 aber oft viel Stabilitätsgewinn.

« Letzte Änderung: 19. Februar 2004, 15:44:31 von Peter »

Offline scf2oo8

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Re:Lösungen bei Stabilitätsproblemen
« Antwort #3 am: 18. Februar 2004, 21:52:18 »
FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - IST AUCH DIE IRQ-CONFIG OK ?

OFT VERGESSEN, die korrekte IRQ-Belegung :
Unter Systeminformationen/Gerätemanager/IRQ´s Prüfen ob das mit den IRQ´s passt !

 


AUF JEDEN FALL AUCH WAS DAS BETRIFFT GLEICH MAL 3 IRQ´s FREIGEBEN
- Indem man im BIOS den unötigen
*Serial Port I* ,
*Serial Port II* und
*PARALLEL Port* auf disabled/none stellt ! (Die veralteten Ports braucht eh keiner da meist alles schon über den schnelleren USB-Port läuft)

--> Bei Windows2000 und WindowsXP im BIOS die Option "PIC" auf "APIC" stellen da dadurch ebenfalls mehr verfügbare IRQ´s !
Das muss jedoch schon vor der Betriebsystem-Installation erfolgen !
"APIC" ist eine Erweiterung des "PIC-Controllers", einsetzbar unter Windows2000/XP und ermöglicht so zusätzliche, virtuelle INT´s so das man dann insgesammt satte 23 IRQ´s hat was die Chance auf unverträgliche IRQ-Überbelegungen schon mal enorm schmälert.
Sehr gute IRQ-Hilfe-Links dazu :

http://www.teccentral.de/artikel/artikel_123.html

"APIC" unter WindowsXP : http://www.zdnet.de/techexpert/artikel/tuning/200203/hwxp_04-wc.html

http://www.hardtecs4u.de/reviews/2002/irq/index6.php <--- Dortige Tabbelle beachten !

Im dortigen Beispiel teilen sich AGP, PCI-Slot1 und PCI-Slot5 den INT(Interrupt) A#.
PCI-Slots welche sich also in senkrechter Linie einen gemeinsamen Interrupt teilen (A#,B#,etc.) sollten vorsichtshalber besser frei bleiben weil je nach "BIOS&IRQ-Sharing-Treiberfähigkeit" oder Hardware-Kombination eine gemeinsame IRQ-Nutzung zwar klappen aber "mit etwas Pech" genauso auch schief gehn kann

- Vorallem bei VIA-Chipsätzen unterhalb der KT400-Serie wichtig da deren Southbridges weniger, nämlich nur 4 Interrupt´s für OnBoard/PCI überhaben. Erst ab dem VIA-KT333CF/KT400 bietet deren VT8235-Southbridge 8, also mehr verfügbare Interrupt´s an was die Chance auf IRQ-Doppel/Überbelegungs-Probleme logischerweise vermindert, ebenso 8 Interrupt´s gibt es bei Intel-Chipsätzen. Tabelle nicht bei jedem Motherboard gleich, siehe dazu im Motherboard-Handbuch unter deiner speziellen "Interrupt-Request-Tabelle" !

Der PCI-Slot 1, manchmal aber auch PCI-Slot 2 verwenden den selben Interrupt´s wie der AGP-Slot und sollten deshalb besser frei bleiben

WICHTIG : Da allerdings nicht bei jedem Motherboard die physikalischen INT-Leitungen auf gleiche Art "querverdrahtet" werden - diese Tabelle also je nach Board anders ist - siehe dazu auch im Motherboard-Handbuch unter "Interrupt´s-Request-Tabelle" :



In diesem Beispiel-Bild (Epox 8RDA+) verwenden der PCI-Slot 2 und PCI-Slot 6 einen gemeinsammen IRQ(INT-D) mit dem AGP.  Weil vorallem die Grafikarte immer besser einen IRQ für sich alleine haben sollte, sollte man in diesem Beispiel diese 2 PCI-Slots also besser frei lassen denn sobald man dort im 2er und 6er was reinsteckt nutzen diese PCI-Karten den selben IRQ wie die Grafikarte im AGP(weil eben alle über INT-D verdrahtet,senkrecht).
Genauso verhällt es sich mit allen weiteren INT´s.

--> Durch z.b. ein umstecken von PCI-Karten in einen entsprechend anderen Slot kann man so einer ungünstigen IRQ-Merhfachbelegung aus dem Weg gehen.

TIPP : Alternativ kann man auch unter Windows Hardwarekomponenten deaktivieren um deren IRQ freizugeben/deren IRQ-Nutzung zu verhindern. Dazu gehe per Mausrechtsklick auf Arbeitsplatz->Eigenschaften->Hardware->Gerätemanager. Willst du dort z.b. einen USB-Port (dessen Controller) deaktivieren um dessen IRQ freizugeben klicke doppelt auf den USB-Controller und wähle dann unten bei "Geräteverwendung" -> "Gerät nicht verwenden" :




IRQ-Tipp für Besitzer von Audigy-Serie-Karten : Der benötigte IRQ des Firewire-Controllers auf fast allen Audigykarten (= rotes Kreut im Bild bei "IEEE 1394") lässt sich so auch loswerden was sonst nicht mal geht im BIOS (da keine OnBoardkomponente).


Welche Komponenten sollten dann besser nicht miteinander "sharen" ? :
Prinzipiell ist eine gemeinsame IRQ-Nutzung/Belegung von PCI-lastigen Geräten, also jene welche durch hohen PCI-Transfers den BUS stark belasten besser zu vermeiden, dazu zählen in jedem Fall :
TV-Karten,SB Audigy-Karten,Raid-Controller und natürlich die Grafikkarte.

Diese Komponenten sollten besser einen exklusiven IRQ - also einen für sich alleine haben.
Das ist aber mehr ein "Anhaltspunkt" - nicht zwingend die Regel. Es hängt auch davon ab wie sauber die Firmware(BIOS) oder die Treiber der jeweiligen OnBoard/PCI-Komponenten/Karten programmiert wurden bezüglich ihrer stabilen "IRQ-Sharing-Fähigkeit" - es kann so also auch bei gemeinsamer IRQ-Nutzung pci-lastiger Geräte durchaus stabil klappen, grundsätzlich ist das aber mehr Glücksspiel und sollte vorsorglich besser vermieden werden.

FAZIT - Am besten also :
1)Falls das BIOS APIC-Fähig ist diese Option für mehr IRQ´s vor OS-Installation aktivieren.

2)ACPI-Modus ist zwar etwas "IRQ-Dumm", erfüllt aber wichtige Energie-Funktionen, besser ebenfalls im BIOS an lassen.

3)Deaktivieren unötiger oder nicht benötigter Komponenten im BIOS ( Serial Port I,Serial Port II,PARALLEL Port,OnBoard-LAN,OnBoard-Sound...)

4)Bezüglich korrekt arbeitendes aktives ACPI und APIC besser auf aktuelles BIOS und sämtliche Treiber für PCI-Karten achten.

5)PCI-Karten laut "Interrupt-Tabelle" im Motherboardhandbuch möglichst konfliktfrei in die entsprechenden Slots stecken :
http://www.teccentral.de/artikel/artikel_123.html
um eine optimale Ausgangsbasis zu haben was auch immer danach durch ACPI-IRQ-Umweisungen passiert.

6)Windows aufsetzen.




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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - DIE "EREIGNISANZEIGE" KANN HELFEN :

Die Ereignisanzeige unter Windows2000/XP gibt manchmal hilfreiche Auskunft über die Art der systemverursachten Fehler :
Start->Einstellungen->Systemsteuerung->Verwaltung->Eriegnisanzeige->System->Doppelklick auf eines der Fehler dort :




Dadurch lässt sich möglicherweise die Ursache eingrenzen.
Werden dort beispielsweise in der genaueren Beschreibung Speicheradressierungs-Fehler angezeigt sollte der Arbeitsspeicher im PC und deren Configuration überprüft werden oder z.b. ein nicht korrekt arbeitender "Dienst" oder Treiberkomponente (deren Datein) werden dort als Problem angegeben wodurch man den jeweiligen Dienst mal testhalber deaktivieren sollte b.z.w deren Abhängigkeiten überprüfen.
Oder bei Treiberproblemen dieser sich über die angegebene Datei und deren
Eigenschaften->Version->Firma ausfindig machen lässt (siehe Bild oben) und hier vermutlich nicht voll kompatibel zum Betriebsystem ist oder einfach buglustig ist und aktualisiert werden sollte.
HINWEIS : Bezüglich Treiberdatein ausfindig machen muss hierbei in der Dateisuche "Systemordner" und "Unterordner" durchsuchen markiert sein sowie unter den Windows-Ordneroptionen ebenfalls etwas geändert werden
- siehe : alles_durchsuchen & alle_datein_sichtbar_machen



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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - ALLES AKTUELL ? SYSTEM-UPDATES & CO :

Vorallem bei WindowsXP und Windows2000 ist das aktuellste "Service Pack" mit seinen unzähligen Fehler-Bereinigungen ebenfalls "Pflicht" und darf auf keinem System fehlen. Download unter http://windowsupdate.microsoft.com/  (dort auf "Produktupdates" klicken und den Anweisungen folgen...)

Auch die aktuellesten Treiber für den Motherboard-Chipsatz,Grafikarte,Soundkarte,etc. können helfen da möglicherweise das Problem nicht in der Hardware ansich, sondern diesbezüglich noch zu jungen, daher unausgereiften und noch buglastigen Treiberversionen liegt :
Treiberarchiv für Motherboards,Grafikarten,Soundkarten,etc. auf www.computerase.de und aktuellste Spiele-Patches sollten heirbei bei Gamern nahezu Pflicht sein.

Es gibt viele Ursachen, Schritt für Schritt durchgehen, ANGEFANGEN aber bei einem CPU-Temperatur-Check.



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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - BLUESCREEN (STOP-MELDUNG) ERHALTEN ? HIER ANALYSIEREN :[/
b]
Auf z.b. diesem Link von http://freenet.meome.de finden sich dazu je nach Stop-Meldung Lösungsvorschläge.

WICHTIG : Damit ein Bluescreen überhaupt sichtbar wird muss die automatische Neustartfunktion von Windows2000/XP deaktiviert werden damit dieser Fehlerbericht angezeigt wird, sprich unter

Start->Einstellungen->Systemsteuerung->System->Erweitert->"Einstellungen" bei "Starten und wiederherstellen"-> dort "automatisch Neustart durchführen" deaktivieren. (Standartmässig aktiviert!)
 
TIPP : Wobei hierbei oft auch die Eingabe der genauen STOP-Meldung bei einer Suchmaschine wie z.b. www.Google.de zu brauchbaren Lösungen führen kann was übrigens auch bei anderen Fehlermeldungen aller Art am Windows-Desktop oft hilfreich ist
- Beispiel : Gefundene Webseiten zur Fehlermeldung "IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL" bei www.Google.de



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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - BETRIEBSYSTEM PER UPDATE ODER VOLL INSTALLIERT ? :

Wurde ein Update von WindowsXX auf WindowsXP gemacht oder beim Setup die Systempartition formatiert und dann WindowsXP voll installiert ?
Bei der reinen Updateversion soll es manchmal einige Probleme geben können wegen mitgeschlepten Konfigurationsresten und "Treiberleichen" vom schon vorher bestehenden Betriebsystem, dann mach besser eine volle Installation, also vorher alle relevanten/persönlichen Datein sichern und dann WindowsXP bei der Installation voll installieren (formatieren lassen.)
Scheiden alle nur erdenklichen b.z.w. hier gelisteten Hardwareursachen aus könnte durchaus auch hier die Ursache begraben liegen.

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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - STARTET DEIN PC MANCHMAL VON ALLEINE EINFACH NEU ?

Normalerweise sollte stattdessen ein Bluescreen mit der Stop-Meldung und darin enthaltenen Fehlerbericht zwecks Ursachenanalyse auftauchen. Damit aber hier der Bluescreen überhaupt sichtbar wird muss die automatische Neustartfunktion von Windows2000/XP erstmal deaktiviert werden, sprich unter

Start->Einstellungen->Systemsteuerung->System->Erweitert->"Einstellungen" bei "Starten und wiederherstellen"-> dort "automatisch Neustart durchführen" deaktivieren. (Standartmässig aktiviert!)


Hilfe zu der dann im Bluescreen enthaltenen Fehlerbericht siehe auf dieser Seite unter der roten Überschrift "BLUESCREEN (STOP-MELDUNG) ? HIER ANALYSIEREN" ...
Schuld daran können aber manchmal auch zu hohe CPU-Temperaturen, zu hohe/falsche Übertaktung oder ein zu schwaches Netzteil und dadurch Spannungsabfall unter Systemvollast sein, ob der Fall siehe dazu unter "FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - NETZTEIL STARK GENUG ?" oder entsprechent weitere Hinweise auf dieser Seite.


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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - VIRUS ! IST DEIN SYSTEM AUF VIREN GEPRÜFT ? :
Einige Viren und Würmer können beim Windows-Start eigene Prozesse starten oder jene von Windows manipulieren wodurch die betriebsystemseitige Stabilität von Windows ebenfalls in Gefahr geraten kann.
Eine gute AntiVirenSoftware und vorallem bei häufiger Nutzung von P2P-Programmen zusätzliche Firewall sollte nicht dur deswegen eigentlich Pflicht sein.
Unter z.b. www.free-av.de findet sich eine bei privaten (nicht kommerziellen) Gebrauch kostenlose Antivirensoftware mit welcher man sein System nach Viren scannen kann.



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FALLS ES DAS NICHT SEIN KANN - BESITZER EINES MOTHERBAORDS MIT nForce2/3-CHIPSATZ ? "APIC" :

Zusammen mit Motherboard welche einen nForce2/3-Chipsatz haben kann es zu Problemen mit der implementierung des APIC-Modus kommen. (Erklärung zu "APIC" siehe weiter unten auf dieser Seite)
Das kann zu Problemen führen wie das z.b. einige Motherboard-Komponenten nicht funktionieren, sich Soundverzerrungen und "Mausruckler" zeigen - vorallem bei höherer CPU und/oder IDE-Last.

Es scheint das hier der APIC-Controller irgendwie nicht ganz sauber auf entsprechenden nForce2 - teilweise auch nForce3-Motherboards integriert wurde und die Motherboardhersteller Probleme haben hier auch BIOS-seitig eine korrekte Unterstützung und Funktion sicherzustellen

- aus dem Grund kann hier aber ein BIOS-Update trotzdem manchmal Wunder wirken.Ist man von den genannten Symtomen betroffen sollte man unter WindowsXP den APIC-Modus abstellen :

Start->Einstellungen->Systemsteuerung->System->Hardware->Geräte-Manager.

Dort unter dem "+" bei "Computer" auf den "ACPI Uniprozessor PC" doppelklicken und dessen Treiber aktualisieren und dadurch stattdessen den "ACPI-PC / Advanced Configuration And Power Interface" wählen und installieren.
Dann der Neustart-Aufforderung folgen und in das BIOS gehen (in der Regel per Taste "entf" gleich nach dem ersten Boot-Screen).

Dort dann unter "ChipSetup/ChipConfig" oder "advanced bios features" nach der Option "APIC"/"APIC-Mode" suchen und deaktivieren(none/disabled).
Wie gesagt kann aber auch ein BIOS-Udpate das Problem beheben (siehe aktuellste BIOSe->deren Details/Readme des Herstellers) wodurch ein Verzicht auf APIC doch nicht zwingend nötig wird.
Achtung : Ohne APIC stehen nur noch 15IRQ´s zur Verfügung wodurch es durch IRQ-Resourcenmangel unter Umständen zu grösseren IRQ-Mehrfachbelegungen kommt welche Probleme machen können. (mehr zu IRQ´s findet sich auf dieser Seite unter "OFT VERGESSEN, die korrekte IRQ-Belegung"



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------> NACHTRAG zu "APIC" --> APIC ist nicht gleich ACPI ! , wozu dann ACPI ? :

Der ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) ist hauptsächlich eine Spezifikation die sich um die effiziente Verwendung von Strom kümmert.
(WakeOnLAN,Suspend to Disk,Suspend to RAM...)
Nicht unwichtig weil z.b. per "Suspend to RAM" man den PC noch stromsparender vom StandBy-Modus wieder aufwecken kann und dabei die Daten im RAM erhalten bleiben.
Der im Gerätemanager dadurch auftauchende "ACPI IRQ-Holder für PCI-Steuerung" sagt nur aus das hier ein IRQ für den PCI reserviert ist und ist kein Gerät sondern ein disbezüglicher "Treiber-Hinweis" des ACPI.
Das ware Problem bei ACPI und IRQ´s ist das bei Windows 2000 und XP alle Interrupts plötzlich über den ACPI Controller signal-gesteuert werden müssen
(unter anderem damit die ganzen "Energiesparfunktionen" Daten über die Geräte-IRQ´s erhalten)
und dadurch Geräte leider oft mehrfach auf dem gleichen IRQ landen der sich zudem nicht mehr anders zuweisen lässt - am besten man dreht hier den Spies um und steckt zwecks anderer IRQ-Geräte-Nutzung z.b. die betroffene PCI-Karte in einen anderen Slot was aber aufwendiger ist.
("ACPI ist hier bisi dümmer", berühmtes Beispiel : Unzählige Geräte am IRQ9) - trotzdem aber bleibt der Vorteil der 23 anstatt 16IRQ´s durch APIC erhalten. Hat man das Problem nutzen natürlich die 23 IRQ´s (durch APIC) dann nicht mehr ganz so viel und man sollte aus dem ACPI-System einen Standart-PC machen und kann dann erst IRQ´s z.b. im BIOS manuell zuweisen.

(VORGANGSWEISE HIERFÜR : OS : Gerätemanager -> Computer -> ACPI-PC -> Eigenschaften -> Treiberliste : "Standard PC" auswählen + BIOS-Option : "Plug & Play by OS" auf "disabled")
Klappt allerdings nicht immer reibungslos ein schon auf ACPI "eingewöhntes Windows" so nachträglich das ACPI wieder wegzunehmen, ratsamer ist hier eine Neuinstallation von Windows ohne ACPI :

http://www.asuscom.de/support/techmain/FAQ/sw_drv/faq010_acpi_win98.htm

ACPI hat mit APIC jedenfalls nichts am Hut wenn auch namensähnlich.
APIC (Advanced Programmable Interrupt Controller) dient der besseren IRQ-Resourcenverwaltung und wird nur von Dual-Prozessor-fähigen Systemen wie Windows2000/XP unterstützt.
PIC(Programmable Interrupt Controller) war früher mal und ermöglichte nur 16IRQ´s während APIC eine Controller-Erweiterung per BIOS ist mit der bis zu 23 IRQs zur Verfügung gestellt werden können, die Möglichkeit zusätzlich IRQ 16-23 zu nutzen, anscheinend kam man irgendwan drauf das 16 IRQ´s oft nicht reichen bei immer mehr OnBoard-Komponenten,etc...

ACPI kann Probleme machen, APIC aber mit seinen mehr verfügbar machenden IRQ´s ist aber unter Windows2000/XP eine nützliche Eigenschaft auf die man - sofern im BIOS vorhanden - nicht verzichten sollte und eine korrekte Bestückung laut Interrupt-Tabelle das grundlegenste A&O für eine saubere IRQ-Verteilung, denn : durch physikalische verdrahtete INT´s verursachte Doppel/Überbelegungen können nicht mehr durch BIOS oder OS-IRQ-Zuweisungen "getrennt" werden.

« Letzte Änderung: 19. Februar 2004, 16:01:53 von Peter »

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Diskussion zu: Lösungen bei Stabilitätsproblemen
« Antwort #4 am: 18. Februar 2004, 21:53:29 »

Offline Peacemaker0815

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Re:Diskussion zu: Lösungen bei Stabilitätsproblemen
« Antwort #5 am: 18. Februar 2004, 22:30:56 »
SUPERARTIKEL !!!RESPEKT
« Letzte Änderung: 18. Februar 2004, 22:31:46 von Peacemaker0815 »
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Offline scf2oo8

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Re:Diskussion zu: Lösungen bei Stabilitätsproblemen
« Antwort #6 am: 19. Februar 2004, 14:14:42 »
Ich habs etwas lesbarer gemacht.

Ich denke so ist es besser. Es ist allerdings schwer diesen Artikel ordentlich online zu stellen, da er eine grausame Formatierung hatte als ich ihn bekam...

Butter

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Re:Diskussion zu: Lösungen bei Stabilitätsproblemen
« Antwort #7 am: 19. Februar 2004, 19:48:13 »
Wer ist der DJDino überhaupt?

Offline Peter

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Re:Diskussion zu: Lösungen bei Stabilitätsproblemen
« Antwort #8 am: 19. Februar 2004, 23:42:33 »
Ein Anwender, welcher sehr viel surft und dabei Informationen zusammenträgt, diese versucht, der Community zuliebe, beizusteuern.
Gruß

Peter

sledgehammer

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Re:Diskussion zu: Lösungen bei Stabilitätsproblemen
« Antwort #9 am: 21. Februar 2004, 13:57:52 »
Ein Anwender, welcher sehr viel surft und dabei Informationen zusammenträgt, diese versucht, der Community zuliebe, beizusteuern.

ist er überhaupt registriert hier? surft er nich sogar nur als gast rum?!
wäre es nicht möglich, ihn irgendwie dauerhaft für das forum zu gewinnen?
« Letzte Änderung: 21. Februar 2004, 13:58:56 von Sledge »

Offline scf2oo8

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Re:Diskussion zu: Lösungen bei Stabilitätsproblemen
« Antwort #10 am: 21. Februar 2004, 14:15:08 »
Der ist, glaub ich, in jedem Hardware Forum Deutschlands unterwegs.
Ich habe ihn schonmal auf eine Registrierung angesprochen, aber er meinte er wäre jetzt schon in zu vielen Boards angemeldet