Mal gebremst und mal ungebremst:

Watt vs. Frames: AMD R9 290X und NVIDIA GTX 980 im Effizienztest

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Die Energieeffizienz der neuen GeForce-GTX-900-Karten wird seit Vorstellung der GTX 980 auf Maxwell-Basis überall gelobt. Doch in der Realität greifen hier Drosseln, welche dafür Sorge tragen, dass der Maxwell-Chip nicht mehr Energie benötigt. Trotzdem ist er rasant schnell. Was geschieht, wenn man bei NVIDIA diese Drosseln löst und sie bei AMD setzt? Beide Hersteller haben Techniken, die das ermöglichen. Unser Test versucht diese Fragen zu klären.

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Bild: Watt vs. Frames: AMD R9 290X und NVIDIA GTX 980 im Effizienztest

Keine Frage: Nach der Vorstellung der GeForce GTX 980 und GeForce GTX 970 wird die Leistungsaufnahme dieser beiden rasant schnellen Grafikkarten in aller Munde gelobt. Dagegen stößt in allgemeinen Diskussionen die Leistungsaufnahme der schnellsten AMD-Grafikkarten auf harsche Kritik. Grund genug, um uns das Ganze einmal im Detail anzusehen.

Dabei haben wir uns allerdings auch die Frage gestellt, inwiefern die beiden Techniken PowerTune (AMD) und Power-Target (NVIDIA) hier eine gewichtige Rolle spielen. Die meisten Grafikkarten der Board-Partner kommen hier mit gelockerten Settings daher, was in aller Regel eine höhere Leistungsaufnahme, aber auch eine höhere 3D-Performance mit sich bringen sollte. Aber inwieweit profitiert man überhaupt von solch gelockerten Einstellungen oder gar durch eigene Eingriffe?

Auch diese Frage wollen wir im heutigen Artikel klären und greifen dabei auf hochwertige Messtechnik zurück, um die ermittelte Leistungsaufnahme über 18 Spieletitel unseres Benchmark-Parcours in Relation zur Performance zu setzen. Als Basis für die Vergleiche dienen uns eine GeForce GTX 980 in Form der EVGA GTX 980 Superclocked ACX 2.0 und eine Radeon R9 290X in Form der MSI R9 290X Gaming – ebenfalls werkseitig übertaktet.