PCIe-SSD im roten Design: günstig und schnell?

ADATA GAMMIX S10 im Test

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SSDs in der kompakten M.2-Bauform können in Spiele-PCs eine wachsende Verbreitung vorweisen. Da aktuelle Mainboards meist mit den notwendigen Slots ausgestattet sind, wollen immer mehr Nutzer von den höheren Übertragungsraten profitieren. Für manchen muss es aber dennoch günstig sein, daher sehen wir uns heute eine günstige Einstiegs-SSD von ADATA in der M.2-Bauform an: die XPG GAMMIX S10.

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SSDs in der kompakten M.2-Bauform werden immer beliebter. Das liegt nicht unbedingt daran, dass sie weniger Platz wegnehmen und sich dadurch besser in kompakten Notebooks und Rechnern verbauen lassen. Viel ausschlaggebender ist der Umstand, dass auf M.2-Modulen verschiedene logische Schnittstellen eingesetzt werden können. Beispielsweise die altbekannte SATA-Spezifikationen mit Geschwindigkeiten bis 600 MB/s oder das für PC-Enthusiasten viel interessantere PCI Express auf Basis von NVM Express. Hiermit sind Geschwindigkeiten von über 3.200 MB/s möglich, was einen deutlichen Leistungssprung darstellt.

Bild: ADATA GAMMIX S10 im Test

Wir sehen uns heute ein Modell des taiwanesischen Speicherherstellers ADATA an: die XPG GAMMIX S10. Diese SSD wurde letzten Herbst im Einstiegsbereich des ADATA-Portfolios platziert, und ihre Aufgabe ist es, zu einem günstigen Preis hohe Leseraten zu bieten und damit herkömmliche SATA-Modelle Performance-mäßig abzuhängen. In diesem Preissegment ist aber auch der Einsatz von kosteneffizientem TLC-NAND unumgänglich, mit welchem hohe Schreibraten meist nicht zu erwarten sind. Üblicherweise verwenden die meisten Hersteller SLC-Caches, um diesen Umstand möglichst weit zu kompensieren. In diesem Test werden wir sehen, wie ADATA dieses Problem angegangen ist.