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Autor Thema: Userbericht zum Thermaltake Mozart (Home Theater Gehäuse)  (Gelesen 6236 mal)

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Offline Fabian

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Userbericht zum Thermaltake Mozart (Home Theater Gehäuse)
« am: 23. Februar 2006, 15:21:19 »
Ein Artikel von Pimok

Bilder anklicken zum Maximieren

Außen Hui, Innen Pfui ?



An der Frontklappe findet sich eine Art Öffnung, durch welche offensichtlich ein CD-Laufwerk fahren kann, wie dies gelöst wurde ist aus meiner Sicht allerdings etwas seltsam, da die schwarze "Abdeckung" mithilfe eines im Lieferumfang enthaltenen Klebepads auf das Laufwerk geklebt werden muss. Was dabei auffällt, ist, dass sie bei geschlossener Klappe etwas vom Gehäuserand absteht.

   

Abschließend wären noch die goldfarbenen Standfüße zu nennen, die das Gesamtbild sehr schön abrunden.



Zum Material sei gesagt, dass das Gehäuse gänzlich aus Metall gefertigt ist, die Front ist aus gebürstetem Aluminium und das Chassis besteht laut Hersteller aus SECC. Plastikteile sucht man vergeblich.


Die Inneren Werte:

Zur Öffnung des Gehäuses müssen 3 Schrauben (Thumb-Screws) gelöst werden, welche extra zur werkzeuglosen Öffnung konzipiert wurden.

 

Ebenfalls auffällig ist das etwas farblose I/O Shield, eine farbige Variante wäre aber eher Luxus. Die I/O Blende ist allerdings übersichtlich mit Symbolen versehen, welche die Funktionen der Anschluss-Öffnungen erklären.



Nach dem Öffnen offenbart sich einem dieser Anblick:



Wozu die Verstrebung mit dem runden Loch wird nicht klar, zur Lüftermontage ist es aber offensichtlich aufgrund fehlender Montagebohrungen NICHT gedacht. Eine Erklärung konnte ich im Handbuch ebenfalls nicht entdecken, vermute aber, dass die Möglichkeit besteht, einen FAN-Duct dort aufzusetzen, um die CPU Wärme direkt nach draußen zu leiten.

Montiert sind im Gehäuse bereits 3 Lüfter, ein 80er vorne und 2 60er hinten. Entgegen meinen Erwartungen und Erfahrungen mit Thermaltake CPU-Kühlern waren die Lüfter auf 12V nahezu unhörbar. Was vielleicht noch auffällt ist ein kleiner Schalter am Heck des Gehäuses. Er dient als Case Open Alert Schalter, einige Mainbaords besitzen bekanntlich die Funktion einen Alarm auszugeben, wenn das Gehäuse geöffnet wird.



Leider entdeckte ich sehr viele scharfe Kanten im Gehäuse, kaum eine Kante war umgefalzt, daher gab es sehr viele Stellen, an denen man sich durchaus verletzen könnte.



Montage:

Kommen wir zur Montage der Komponenten. Ich habe folgendes verbaut:

 - 300W Noname Netzteil, umgebaut
 - Mainboard: Epox ep-8kha+
 - CPU: Athlon XP-M 1600+
 - 2x 256 MB Ram
 - ATI Radeon 7500 mit S-Video
 - Typhoon 5.1 Soundkarte
 - 3Com 10/100 Lan
 - 13,5 GB Festplatte von IBM
 - Sehr alter DVD Brenner
 - Thermaltake Hardcano 12 Lüftersteuerung



Ich begann mit dem Einbau des Netzteils, welcher ohne Probleme vonstatten ging. Allerdings könnte es Platzprobleme mit überdimensionalen Netzteilen geben.

Als nächstes stand der Einbau des Mainbaords an, welcher ebenfalls nahezu problemlos vonstatten ging.
Man schraubt die Abstandshalter in die vorgesehenen Löcher, wobei einem direkt die einzige, bereits standardgemäß eingedrehte Schraube auffällt:



Selbige hat ein Außengewinde, nicht wie die anderen vorhandenen Schrauben ein innenseitiges. Ich nehme an, dass diese Schraube zur Arretierung gedacht ist, damit das Mainboard nicht so leicht über die anderen Abstandshalter rutscht, wenn es noch nicht festgeschraubt ist.
Auf besagte Schraube kommt eine kleine Mutter, welche sich im Schraubentütchen finden lässt.



Zum Einbau der Steckkarten ist nicht viel zu sagen, einfach die Slotblenden mit leichtem Druck herausziehen, Karten einstecken und festschrauben, wie in den meisten anderen Gehäusen auch.
Beim Anschluss der Mainboardstecker und der Frontanschlüsse bemerkte ich Folgendes:



Ich kann mich nicht erinnern Spaghetti bestellt zu haben...

Weiter geht's mit den Festplatten. Beim Einbau selbiger fällt zuerst auf, dass man zur Montage der Festplatten den HDD-Käfig entfernen muss,
da man sonst nicht an alle Schrauben rankommt. Bei der Montage der 5,25" Laufwerke ist es ähnlich, man muss den Festplattenkäfig entfernen,
um an die Schrauben zur Befestigung besagter Laufwerke zu kommen. Ebenfalls fällt auf, dass offensichtlich ein Floppy Laufwerk vorgesehen war,
welches man hinter der Frontklappe verbergen kann. Warum dies nicht verwirklicht wurde ist mir schleierhaft.

   

Das Handbuch empfiehlt übrigens, nicht den Festplattenkäfig zur Montage zur verwenden, sondern die Deckenverstrebung rechts davon. Diese werden zum einen von einem Lüfter angeblasen, zum anderen hat man bei einigen Mainbaords unter umständen Probleme mit den Speicherbänken, da meine Festplatte diesen schon sehr nahe kommt.

Es folgt die Montage der 5,25" Laufwerke. Um diese zu montieren muss man erst einmal die mit je 4 Schrauben fixierten Blenden entfernen. Um dies bewerkstelligen zu können ist es notwendig erst den Festplattenkäfig zu entfernen. Nachdem dies geschafft ist, kann man seine Laufwerke
montieren. Wie die ausfahrbare Blende funktioniert wurde ja bereits oben beschrieben.

 


Fazit:

Das Thermaltake Mozart HTPC Gehäuse ist ein durchaus schickes und gelungenes Gehäuse, mit einigen kleinen Macken und Ungereimtheiten, welche allerdings nur von innen stören, und wer fummelt schon häufig in einem Media PC rum? ;)


Impressionen:

               

Diskussion und Umfrage zu diesem Userartikel

Edit: Ich habe mal die schlimmsten stilistischen Fehler korrigiert, ebenso Massen von Rechtschreibfehlern. [tm]
Und ich die Bilderlinks zu den "Impressionen" ;) [sse]
« Letzte Änderung: 24. Februar 2006, 18:34:24 von Sserpyc »

Offline Fabian

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« Letzte Änderung: 23. Februar 2006, 15:24:16 von Sserpyc »

Offline Thomas

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Re:Diskussion zu: Userbericht zum Thermaltake Mozart
« Antwort #2 am: 23. Februar 2006, 15:53:14 »
Wie stehts denn mit der Lautstärke der Lüfter?
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Offline Pimok

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Re:Diskussion zu: Userbericht zum Thermaltake Mozart
« Antwort #3 am: 23. Februar 2006, 16:09:10 »
wie gesagt ich fand sie, entgegen meinen erwarrtungen und erfahrungen mit lüftern von thermaltake extrem ruhig. auf 12 V kaum hörbar.

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Offline Byron

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Re:Diskussion zu: Userbericht zum Thermaltake Mozart
« Antwort #4 am: 23. Februar 2006, 16:38:47 »
Solider Bericht.    [thumbup]
Aber eines habe ich mich beim Lesen gefragt. Wenn doch die durchaus plasusible Art der Montierung der HDD vor dem 80er angeraten ist, warum machst du das dann anders?

Offline Pimok

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Re:Diskussion zu: Userbericht zum Thermaltake Mozart
« Antwort #5 am: 23. Februar 2006, 16:53:12 »
gute frage  ;D

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Offline highlander

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Re:Diskussion zu: Userbericht zum Thermaltake Mozart
« Antwort #6 am: 24. Februar 2006, 14:52:00 »
Die Bilder unter "Impressionen" sind falsch verlinkt, man kriegt nur die kleinen Bilder angezeigt  ;D

Offline Fabian

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Re:Diskussion zu: Userbericht zum Thermaltake Mozart
« Antwort #7 am: 24. Februar 2006, 18:34:56 »
Hab´s korrigiert.

Offline Pimok

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Re:Diskussion zu: Userbericht zum Thermaltake Mozart
« Antwort #8 am: 27. Februar 2006, 09:55:57 »
@whigga übrigends : ich hab jetz noch 2 8,5 GB hdds im stripeset dahin montiert wo es empfohlen wurde, jetz kommt es aber zu folgender problematik: ich MUSS die 13,5 GB HDD dort lassen, wo sollte ich sie sonst hinpacken ?^^

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Offline Pimok

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Re:Diskussion zu: Userbericht zum Thermaltake Mozart
« Antwort #9 am: 22. April 2006, 09:36:27 »
und jetz mal ein kleiner langzeitbericht zur "ausfahrbaren frontblende für CD laufwerke"

dieses Klebepad ist fürn ar***, es hält die massive alukonstruktion nicht an der Laufwerksbledne fest, ca alle 10 minuten würde sie abfallen wenn die klappe geöffnet wäre. wozu das runde loch über dem cpu kühler dient ist mir immernochnicht so ganz kler, vorallem weil ich bemerkt habe, das man offensichtlich noch eine HDD unter dem loch montieren KÖNNTE. Bohrungen und platz ist vorhanden.

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