Autor Thema: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter  (Gelesen 12632 mal)

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Offline T061

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Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« am: 04. Dezember 2013, 00:45:39 »
Hallo,

wollte an Erfahrungsberichten mal folgendes beitragen:

Ich habe mir von Zotac den Barebone ID88 geholt:

http://www.zotacusa.com/zbox-id88.html

Key Features:

Abmessungen: 18,8cm * 18,8 cm, Höhe 5,1 cm

CPU: Core i3-3220T
+Grafik Intel HD 2500
Chipsatz: H61 Express

Schnittstellen und AnschlĂŒsse:

Grafik: 1x HDMI, 1x DVI-I (inkl. VGA)
Peripherie: 2x USB 3.0, 2x USB 2.0
LAN: 2x Gigabit-LAN RJ45
Audio: Mikrofon, Line-Out, Optischer TOS-Link Out
Fernbedienung: IR-EmpfÀnger integriert
Laufwerk: 1x SDXC Kartenleser
Wireless: W-LAN/Bluetooth 4.0 (dĂŒrfte Intel N135 sein) - zwei abschraubbare Antennen

Zubehör:
-2x W-LAN-Antennen
-Fernbedienung mit ZusatzempfÀnger und Batterien
-Laptop-Netzteil 19 V 4,74 A
-DVI-I->VGA-Adapter
-Montagekit fĂŒr Vesabefestigung hinterm TV
-Bookshelf-Standsockel
-CD, Zwei HandbĂŒcher


In diesen Barebone wurde eingebaut:

-SSD (Samsung 840 EVO 256 GB)
-8 GB S0-DDR3-RAM 204 Pin (Crucial)

Der Einbau dieser Komponenten ist Problemlos: Zwei RÀdelschrauben lösen, Boden abschieben, Speicher rein. SSD in den Rahmen und diesen mit einer weiteren RÀdelschraube an der vorgesehenen Stelle montieren, fertig. :)

Da der Einsatz unter Linux und als AP von vornherein vorgesehen war, habe ich sicherheitshalber noch eine andere Mini-PCIe-WLAN-Karte mit Atheros 9820-Chipsatz bestellt. Allerdings muss zum Wechseln der W-LAN/Bluetooth-Karte der ganze CPU-KĂŒhler abgebaut werden, daher habe ich vorerst darauf verzichtet. ::)



Mittels USB-Stick wurde dann OpenElec in der letzten Version 3.2.4 fĂŒr Intel x64 aufgespielt.
Bei OpenElec handelt es sich um eine Linux-Distribution, welche um das freie XBMC-Mediencenter gebaut wurde. Sie ist ausschließlich als Plattform fĂŒr XBMC fĂŒr HTPCs gedacht und auf schnelles Booten optimiert.

=====

Stand heute:

Es lĂ€uft alles wie am SchnĂŒrchen. Alles bisher von mir getestete wurde erkannt, WLAN, Bluetooth, auch die integrierte Fernbedienung... :)


(Wenn Linux doch immer so einfach wÀre....)



Jetzt habe ich viele Möglichkeiten mit dem GerÀt:

GrundsÀtzlich:

-Medien abspielen (Musik, Film)
-XBMC-Erweiterungen nutzen
-Üblichen HTPC-Kram halt, komfortabel mit der mitgelieferten Fernbedienung :)

Interessant ist auch die NetzwerkkonnektivitÀt dieser kleinen Kiste:

-Ich kann mich in ein WLAN einklinken
-Ich kann auch mein eigenes W-LAN erstellen.


In diesem W-LAN habe ich dann:

-Die Festplatte des Barebones im Zugriff ĂŒber SMB (Windows-Freigabe) oder SFTP

-XBMC als UPnP-Software: Ich höre gerade ĂŒber den Zotac MP3s, gesteuert ĂŒber UPnP vom Ă€lteren Symbian-Handy, kann aber auch aufs Handy streamen

-Gewisse Fernwartungsmöglichkeiten ĂŒber SSH (Dateien kopieren, Runterfahren, Neustarten)

-Ein Webinterface-Player mit verschiedenen Skins zur Kontrolle ĂŒber Browser  8)




Ich habe OpenELEC einfach per Quickinstall draufgespielt (was ratzfatz ging) und habe diese ganzen Features einfach im Interface von XBMC einstellen können. Bisher habe ich noch keine Konfigurationsdatei editiert...


Ein paar MerkwĂŒrdigkeiten wĂ€ren allerdings noch zu klĂ€ren: Im Upnp-betreib kann ich mit dem Handy nicht nach Genres sortiert hören, nach Interpret geht aber schon. nach ner Viertelstunde UPnP-Steuerung ĂŒbers Handy reisst die Verbindung immer ab. Der XBMC-Server ist dann vom Handy aus nicht mehr zu sehen, erst wieder nach einem Neustart des Barebones...

Positiv ist der Blitzstart von XBMC: Das Mediacenter ist dank SSD tatsĂ€chlich innerhalb von wenigen Sekunden einsatzbereit! Ich kenne Fernseher und AV-Receiver, die lĂ€nger brauchen dĂŒrften, bis sie betriebsbereit sind.

Die LautstĂ€rke des GerĂ€tes ist mit einem Laptop vergleichbar. Nach einiger Zeit wird es schon deutlich lauter, sogar im MP3-Betrieb. Allerdings noch so, dass man nebendran arbeiten kann. Es ist eher ein mittellautes Surren, als ein FöhnturbinengelĂ€se. Empfindliche GemĂŒter könnte es beim Fernsehgucken stören, weniger empfindliche werden es ĂŒberhören... Es gibt im Internet noch Tips, wie man bzgl. LĂŒfter ĂŒbers BIOS eingreifen kann. Werde ich auch mal testen....

======

Viele Leute verwenden ja den Raspberry Pi als Mediacenter. Ich werde aber nun den Zotac erstmal dafĂŒr nutzen, auch wenn es ein gewisser Overkill ist. Vielleicht kommt irgendwann ja noch eine richtige Linux-Distribution mit XBMC drauf.

Im Gegensatz zum Raspberry ist eben der Vorteil, dass die Kiste sowohl mit vielfĂ€ltigen Anschlussmöglichkeiten als auch mit viel Rechenpower daherkommt. Mit dem Dual-LAN und W-LAN in einem GehĂ€use lĂ€sst sich fĂŒr das GerĂ€t sicher noch eine Verwendung finden, wenn es fĂŒr Mediacenter irgendwann nicht mehr reichen sollte. Es gibt bei Zotac und anderen Firmen natĂŒrlich auch Barebones mit kleineren CPUs.

Ich bin jedenfalls mit dem ID88 bisher sehr zufrieden. :)
« Letzte Änderung: 04. Dezember 2013, 00:54:23 von T061 »

Offline harry07

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Re: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« Antwort #1 am: 04. Dezember 2013, 18:00:42 »
SSH wirst du brauchen wenn doch mal etwas zu konfigurieren ist, was mit dem OpenELEC GUI nicht geht!
Ansonsten sind 8 GB RAM und SSD ziemlicher Overkill fĂŒr OpenELEC; ich starte das von irgendeinem alten USB-Stick  ;D

Offline T061

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Re: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« Antwort #2 am: 04. Dezember 2013, 19:11:24 »
SSH wirst du brauchen wenn doch mal etwas zu konfigurieren ist, was mit dem OpenELEC GUI nicht geht!
Ansonsten sind 8 GB RAM und SSD ziemlicher Overkill fĂŒr OpenELEC; ich starte das von irgendeinem alten USB-Stick  ;D

Das ist mir durchaus bewusst... ;) Allerdings wollte ich auch etwas fĂŒr die Zukunft gewappnet sein, mit 3D, Ultra-Definition und was da noch so kommt. Im Prinzip hĂ€tte wohl auch ein Celeron 847 (Zotac Barebone ID 42) fĂŒr Blueray 3D gereicht, wobei der offenbar an seine Grenzen kommt, wenn er Material umwandeln muss z.B. 1080i 50 Hz in 1080p 60 Hz...

Und eine SSD ist ja nicht nur leise, sondern auch unempfindlich gegen ErschĂŒtterungen. Die Geschwindigkeit ist ein Zusatz-Plus. Bei der Wahl der SSD hatte ich auch einen gewissen MobilitĂ€tsgedanken im Hinterkopf, und wollte auch vermeiden, ZusatzgerĂ€te wie Kartenleser, W-LAN-Adapter oder einen Extrastick mitzuschleppen, wenn sich das integrieren lĂ€sst. FĂŒr SD-Fime gucken und Mp3 hĂ€tte es auch ein Raspberry getan, mit einem großen USB-Hub, an dem das ganze WLAN/IR-Receiver/LAN-Geraffel hĂ€ngt... :)
« Letzte Änderung: 04. Dezember 2013, 19:21:24 von T061 »

Offline Rick

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Re: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« Antwort #3 am: 05. Dezember 2013, 17:06:33 »
SSH wirst du brauchen wenn doch mal etwas zu konfigurieren ist, was mit dem OpenELEC GUI nicht geht!
Ansonsten sind 8 GB RAM und SSD ziemlicher Overkill fĂŒr OpenELEC; ich starte das von irgendeinem alten USB-Stick  ;D

Zum Beispiel den LĂŒfter. Vielleicht wird der Fancontroller ja von der Linux fancontrol (Teil von lm_sensors) software unterstĂŒtzt, dann kannst du dynamisch steuern, und sogar in Funktion von Temperatursensoren.

Offline Fortiond

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Re: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« Antwort #4 am: 20. Januar 2014, 07:57:51 »
Zitat
Vielleicht wird der Fancontroller ja von der Linux fancontrol (Teil von lm_sensors) software unterstĂŒtzt

Aber Obacht: Ich habe jetzt auf zwei Rechnern versucht Fancontrol zum Laufen zu bekommen. Weder auf meinem ThinkPad Sl510 noch auf meinem alten Desktop-Rechner AMD64 3200+ lĂ€uft das Programm stabil. Und das sollte bei einem LĂŒftersteuerungsprogramm ja schon gegeben sein.

Offline Rick

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Re: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« Antwort #5 am: 20. Januar 2014, 15:20:19 »
Hmm, welche Distribution hast du denn benutzt?
Ein bug report sollte helfen, ich hatte damit keine grĂ¶ĂŸeren Probleme. Beim GerĂ€tepolling kommt 'ne Warnung, meine ich, dass es Probleme geben könnte, aber nach der Einrichtung lief es bei mir einwandfrei.

Offline Fortiond

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Re: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« Antwort #6 am: 21. Januar 2014, 08:53:04 »
@Rick: Da fragst du mich aber was. ;-) Ich habe es mit Linux Mint und Ubuntu versucht, aber ich weiß nicht mehr welche Versionen es waren. Auf meinem Desktop Rechner hat sich das eh gerade erledigt, weil ich hier wieder Windows drauf laufen haben. Beim ThinkPad muss ich mal schauen bei Gelegenheit.

Offline Byron

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Re: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« Antwort #7 am: 18. Februar 2014, 10:54:14 »
Eigentlich wollte ich vor LĂ€ngerem schon mal hier was beitragen, aber lieber spĂ€t als nie.  :P

Ich nutze schon seit langer Zeit XBMC und bin hell auf begeistert. FĂŒr mich gibt es keine bessere Lösung. Vor knapp einem 3/4 Jahr habe ich mir dann einen HTPC gebastelt und bin auf OpenElec gewechselt. LĂ€uft alles super und ist unendlich schnell. Aber leider bin ich mittlerweile an die Grenzen von OpenElec gestoßen, was aber auf das Linux dahinter zurĂŒck zu fĂŒhren ist.

Ich habe etwas mÀchtigere Hardware verbaut. Im genauen handelt es sich um:

Pentium G2020
4 GB Ram
GeForce 610
2x3 TB WD Green
1x2 TB WD Green
Vertex 2 60 GB
Blu ray Brenner

Folgende EinschrÀnkungen zwingen mich nun jedoch zum Umstieg auf ein Windows basiertes XBMC zu wechseln:

- OpenElec hat einen Samba Share und die reine Ordnerfreigabe von Linux reicht mir nicht. Ich muss meinen Brenner als physikalische Laufwerk im Netzwerk einbinden.
- Um SkyGo zu nutzen braucht man nicht nur einen Browser, sondern auch das SilverLight Plugin und zwar mit der DRM-Funktion. Das alles im OpenElec zu simulieren ist große große Bastelei mit einem nicht garantieren Erfolg
- XBMC kann aus Lizenz GrĂŒnden leider keine kopiergeschĂŒtzten Blu rays abspielen. Es gibt mehrere Möglichkeiten XBMC dazu zu bringen, jedoch favorisiere ich die schönste Lösung per Einbindung eines externen Players und das sollte unter Windows am besten gehen.

Einziger Nachteil wird das Hochfahren sein, wenn ich zu Windows wechsel. OpenElec ist einfach so unglaublich schnell. Das macht schon Spaß. Insgesamt nutze ich meinen HTPC per Smartphone RemoteApp von XBMC ausgiebig.

Gruß

P.S: Ich suche mal ein Bild raus...

Offline Rick

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Re: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« Antwort #8 am: 18. Februar 2014, 15:18:05 »
Ein standalone BD-Player sollte gĂŒnstiger sein als eine Windowslizenz ;)
Das mit dem Brenner kann ich nicht genau nachvollziehen - aber du kannst unter Linux nicht nur samba shares exportieren, sondern auch block devices, und wer weiß was noch, mit iSCSI und ATAoE - ob das fĂŒr Brenner auch funktioniert weiß ich nicht, aber eigentlich sollte es da keinen Unterschied machen. Erfordert aber möglicherweise, dass du deinen Kernel umkonfigurierst, wenn das nicht unterstĂŒtzt wird, von dem der mitgeliefert wird, oder du die notwendige userland software installierst.

SkyGo wird sicherlich nicht unter Linux gehen - DRM und Linux passen nicht zusammen.
Ansonsten sollte mit VLC als externemn Spieler das lesen von BDs vielleicht möglich sein, unter Linux.
Ich wĂŒrde die Scheiben allerdings nach dem Kauf direkt rippen und auf's NAS schieben, und gar nicht den Ă€rger machen, mit den Scheiben am TV rumzuhantieren sondern die MKVs ĂŒbers Netzwerk streamen. KOmmerzielle BD-Ripper Software ist sogar gĂŒnstiger als ein BD-Player.

Offline Byron

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Re: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« Antwort #9 am: 18. Februar 2014, 16:56:12 »
Die Windows Lizenz bekomme ich ĂŒber Studieneinrichtungen umsonst. Ich kann sogar wĂ€hlen ob Windows 7 oder 8. Daran scheitert es nicht.

Es gibt wohl Leute die ĂŒber wine und einen Browser (entweder Firefox oder Chrome) auch DRM-Inhalte zum Laufen bekommen haben. Ist aber wie gesagt eine riesen Fummelei. Jetzt auch noch was mit ATAoE basteln wĂ€re der pure Wahnsinn. Ein Kollege von mir, der Ă€ußerst Linux affin ist, meinte eh, dass all diese Protokolle mehr oder weniger tot sind und es unter Linux keine Möglichkeit gibt ein Laufwerk physikalisch ins Netzwerk zu bringen. Linux ist eben keine Basis fĂŒr Multimedia Inhalten.

Ich brauche das physikalische Laufwerk zum einen, um eventuell mal Brennen zu können, im Wensentlichen aber um BDs einlesen zu können. Es gibt nĂ€mlich kein Tool, dass eine Ordnerfreigabe als Quelle akzeptiert, um die nötigen Schritte anzuwenden.  :P

BDs kann man per makemkv in xbmc "streamen", aber das ganze ist auch wieder eine Bastellösung. Die Funktion bzw. die Eigenschaften des HTPC wie LautstĂ€rke und Verbrauch sollen natĂŒrlich nicht ad absurdum gefĂŒhrt werden. Sprich, CPU-Last und Laufwerksgeschwindigkeit sollen so gering wie möglich gehalten werden.

P.S: Zur Not habe ich auch immer noch meine PS3, mit der ich BDs abspielen kann. Aber die Konsole ist einfach mega laut...

Offline Rick

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Re: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« Antwort #10 am: 18. Februar 2014, 17:20:44 »
Deshalb wĂŒrde ich den HTPC wirklich auf ne streaming box reduzieren, und eine NAS-box mit dem BD-Rom ausstatten, und darauf den kram rippen. Mit den Beschleunigungsfunktionen der Intel-CPU/GPUs sollte da mit halbwegs modernern hardware (die man fĂŒr die VerschlĂŒsselung sowieso benötigt) das Rippen recht schnell von statten gehen, ohne dass man völlig absurde Hardware installieren muss. Ein Haswell i3 oder *-Bridge i5 sollte reichen.

Das mit dem BD-einlesen ist klar, da will die Software meist rohe Sektoren haben, und nicht das was das Dateisystem ausspuckt.
iSCSI ist allerdings alles andere als tot, die ganze Idee des SAN baut auf iSCSI, und im enterprise Bereich ist das gang und gĂ€be. Wird auch von Windows unterstĂŒtzt - vielleicht allerdings erst ab den Serverversionen.... Hier was zum Thema: http://www.sandeploy.com/Help/Create-CD-Device.php

Wenn die Windowlizens aber eh gratis ist, ist das vermutlich kurzfrustig eine bessere Lösung, auch wenn langfristig nicht so elegant - und das Problem mit dem nicht ohne iSCSI exportierbaren BD-Rom-Laufwerk bleibt bestehen.

FĂŒr SkyGo wĂ€re es vielleicht interessant zu schaun ob jemand ein Smart Phone mit MHL und sterbender Batterie ĂŒbrig hat - die 2-3 Jahre alten GerĂ€te sollte in der Lage sein den Mindestanfoderungen einer Mobilapplikation zu genĂŒgen, und es gibt auch ein paar Möglichkeiten so ein Android fernzusteuern. Das basiert natĂŒrlich auf der Annahme, dass es eine vernĂŒnftige Mobilapplikation gibt, die die FunktionalitĂ€t der Webapplikation hat.

Offline Byron

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Re: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« Antwort #11 am: 18. Februar 2014, 17:56:43 »
Ich habe frĂŒher einen Fileserver gehabt, den ich aber aufgelöst habe. Mein Ziel war es nur noch zwei PCs im Haushalt zu haben. Zum einen meinen Desktop PC, der nur noch SSD-Speicher hat, kein Laufwerk mehr etc. und flĂŒsterleise und schnell arbeitet. Dazu dann den HTPC, der alle Multimedia Aufgaben erledigt und gleichzeitig die Festplatten beherbergt. Jetzt wieder auf drei GerĂ€te splitten will ich nicht, zumal der HTPC von der Hardware her perfekt aufgestellt ist und langfristig betrieben werden soll.

Das Rippen wird eh nur sehr selten mal geschehen. Es geht mehr darum, die Möglichkeit zu haben. Und wenn die Rohdaten ĂŒbertragen werden, steckt im Desktop PC ein i7 mit 8GB ram, der schnell encoden kann. ;)

FĂŒr SkyGo möchte ich keine mobile Devices verwenden und auch keine großartigen Basteleien anfangen. Das Angebot ist alles andere als toll von Sky und von daher gehe ich da auf Nummer sicher und will eine schnell und einfach zu bedienende Lösung haben, die so direkt wie möglich arbeitet. SkyGo ist auch das einzige, was regelmĂ€ĂŸig genutzt wird. Normale Videodateien abzuspielen ist ja ohnehin keine Herausforderung fĂŒr XBMC in jeglicher Form.

Offline Byron

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Re: Zotac ZBOX ID88 Barebone + OpenElec Linux Mediacenter
« Antwort #12 am: 19. Februar 2014, 19:28:53 »
So, ich habs mal geschafft zwei Fotos zu schießen. So siehts bei mir aus...