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Speicherpreise fallen weiter

Wirtschaft | HT4U.net
Schon seit geraumer Zeit kann man der Verfall der Preise für Arbeitsspeicher beobachten, dabei haben wir noch gar nicht den Tiefpunkt erreicht, denn Experten sehen einen Trendwechsel nicht vor Mitte 2011 und revidieren damit auch bisherige Annahmen, die von einem Trendwechsel im neuen Jahr sprachen.

So berichten die Experten von iSuppli, dass ein zwei Gigabyte großes Modul DDR3-Speicher Mitte Dezember einen Einkaufspreis von 21 US-Dollar hatte, während das Modul ein halbes Jahr zuvor noch bei etwa 44,40 US-Dollar lag. Auch für DDR2-Module ist dieser Trend zu beobachten. Hier lag das 2-GB-Modul im Sommer noch bei 38,80 US-Dollar während es im Dezember bereits für 21,50 US-Dollar im Einkauf zu haben war.

Die Gründe für den Preisverfall sieht man vor allem in der verbesserten Fertigung, was eine höhere Ausbeute als früher verursacht, sowie die relativ geringe Nachfrage. Und das Ende ist noch nicht erreicht. Die Experten erwarten die Tiefstand erst im zweiten Quartal des laufenden Jahres. Dann soll das 2-GB-Modul DDR3-Speicher im Einkauf nur noch 15 US-Dollar kosten.

Die Prognosen werfen auch die Frage auf, wie lange die Speicher-Hersteller noch mithalten können. Es ist durchaus denkbar, dass einige Unternehmen die Produktion zeitweilig aussetzen müssen um Katastrophen wie die um Qimonda zu vermeiden.
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