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Keine Sandy-Bridge-Xeons in diesem Jahr?

Prozessoren | HT4U.net
Während man allgemein von einem Start der Desktop-Prozessoren des Sockels 2011 in den nächsten Wochen ausgeht, scheint sich die Server-Ableger der Sandy Bridge-E zu verspäten. Jüngsten Gerüchten zur Folge ist mit einem Start in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen.

Schon im Juli war zu lesen, das Intel Probleme mit der Plattform für die Sandy Bridge-E hat, dem folgten kürzlich Berichte über ein fehlerhaftes C1-Stepping. Für die Enthusiasten-Plattform des Desktop-Segments ist der Fehler der Virtualisierungsfunktion VT-d (Virtualization Technology for Directed I/O) eher belanglos, doch im Server-Segment ist er dafür um so schwerwiegender. Deshalb, so heißt, arbeitet Intel auch bereits fieberhaft an einem C2-Stepping.

Fraglich ist nun, wann die neuen Xeon-Modelle vorgestellt werden. Für das erste Quartal 2012 ist der E5-1600 und der E5-2600 geplant, im April soll jedoch bereits der Ivy Bridge-Xeon in Form eines E3-1200 v2 zusammen mit dem Chipsatz C216 (Panter Point) vorgestellt werden. Im zweiten Quartal 2012 sollen Modelle wie der E5-2400 und der E5-4600 vorgestellt werden.

Fraglich bleibt, was die Ursache für die erneute Verschiebung ist. Die Probleme hinsichtlich des Steppings dürften alleine, so die Spekulationen, nicht ausreichen um eine solche Verschiebung zu begründen. Dies lässt vermuten, dass es noch weitere Probleme mit der Sandy Bridge-E gibt, wie beispielsweise im Bereich der Anbindung von PCI Express 3.0
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