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Anti-Viren-Programme können nicht überzeugen

Software | HT4U.net
Zur eigenen Sicherheit sollte jeder Anwender ein Anti-Viren-Programm nutzen, denn im Zweifel kann andernfalls bereits ein Mitverschulden begründet werden. Allerdings bringen die teilweise kostenpflichtigen Programme längst nicht den Schutz, welchen man eigentlich erwarten würde. Das zeigt nun ein Test der Stiftung Warentest.

Im Test wurden 17 Programme, wobei 13 kostenpflichtig waren und vier kostenlos, geprüft und auf 1800 Viren und Trojaner losgelassen. Selbst das beste Programm konnte dabei nur rund 96 Prozent der Schädlinge identifizieren und entfernen. Das schlechteste Ergebnis lag bei 36 Prozent. Auch bei den Arbeitszeiten gibt es deutliche Unterschiede. So benötigte ein Programm zweieinhalb Tage um vor neuen Viren zu schützen, während ein anderes Programm nach drei Wochen den Computer lediglich vor 2 von 25 neuen Schädlingen geschützt hatte.

Neben der eher schwachen Leistung kommt dann noch die Auslastung des Computers hinzu. So benötigte das Programm mit dem besten Virenschutz viel Arbeitsspeicher und schränkt die Rechenleistung des Computers deutlich spürbar ein. Damit wird auch deutlich, dass ein solches Programm auf Netbooks oder schwache Computern zu Problemen führt.

Welches Programm bei dem Test am besten Abschnitt und welches am schlechtesten gibt die Stiftung Warentest in ihrer Ausgabe 04/2012 bekannt. Als Alternative kann der Artikel auch Online erworben werden.
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