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Intels Haswell-Prozessoren werden vielseitig aufgestellt sein

Prozessoren | HT4U.net
Im kommenden Jahr erwartet die Szene den Start der Haswell-Prozessoren, welche im 22 nm gefertigt werden und vor allem im mobilen Bereich für Aufsehen sorgen sollen. Dabei scheint Intel die Modelle sehr unterschiedlich aufstellen zu wollen, um so möglichst viele Bereiche abdecken zu können.

So berichten die Kollegen von VR-Zone, dass Intel einige Modelle in Planung hat, welche mit einer TDP (Thermal Design Power) von 15 Watt gekennzeichnet sind. Aus diesem Segment sollen sogar einige Dual-Cores als SoCs (System on Chip) ihren Weg in die Klasse der Ultrabooks schaffen. Neben Einsparungen im Bereich der Energie und des Platzes könnten Haswell-SoCs auch den Preis der Ultrabooks nach unten drücken, was wiederum den Absatz verbessern könnte.

Für die etwas leistungsstärkeren Notebooks hält Intel Modelle mit einer TDP von 37 und 47 Watt bereit, den Abschluss bilden Varianten mit einer TDP von 57 Watt. Letztere sollen, den jüngsten Gerüchten zur Folge, auch über einen Level-4-Cache verfügen, welcher der Grafikeinheit zur Verfügung steht.

Dabei steht die Grafikeinheit wieder einmal im Mittelpunkt der Entwicklung bei Intel, denn diese soll sich erneut verbessern. Während die aktuelle HD 4000, welche bei den Ivy-Bridge-Prozessoren zum Einsatz kommt, über 16 Execution Units verfügt, sollen die Haswell-Ableger mit 24 Executions Units ausgestattet sein. Die Top-Modelle, welche auch mit einem L4-Cache ausgestattet sind, sollen sogar 40 Einheiten bieten.

Bisher sind diese Daten reine Spekulation, welche von Intel auch nicht bestätigt worden sind. Sollte sich die Angaben jedoch bestätigen, so könnte Intel die Grafikleistung mit den Haswell-CPUs deutlich verbessern und dem Kontrahenten AMD in diesem Punkt deutlich unter Druck setzen.
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