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Microsoft sperrt alte Skype-Versionen

Internet | HT4U.net
Der Software-Gigant Microsoft will in den kommenden Monaten den Zugang für alte Skype-Versionen sperren. Damit werden die Nutzer zum Umstieg auf eine aktuellere Version gezwungen, doch für Mac-Nutzer könnte dies sogar in Zukunft das Ende der Nutzung bedeuten.

Auf der eigenen Seite gibt Microsoft bekannt, dass in den kommenden Monaten die älteren Versionen von Skype blockiert werden und somit der Login in Zukunft nicht mehr möglich ist. Unter Windows bezieht sich dies auf die Versionen 6.13 und darunter, unter Mac OS X sind alle Versionen bis einschließlich 6.14 betroffen. Für die mobilen Geräte in Form von Smartphones und Tablet-PCs gibt es bislang keine Einschränkungen.

Die Version 6.14 war allerdings für Mac erst im Februar dieses Jahres veröffentlicht worden, und seit der Version 6.16 wird mindestens Mavericks vorausgesetzt. Am 17. Juni stellte man bereits Version 6.18 vor, und sollte Microsoft die Strategie beibehalten, dann könnte in Zukunft auch Version 6.15 rausfallen, womit Mac-Nutzer älterer Versionen nicht mehr mit Skype arbeiten könnten.

Microsoft begründet das Vorhaben nicht, und so stellt sich die Frage, was die Redmonder mit der Strategie bezwecken. Diese erscheint auch deshalb fraglich, weil seit der im Februar veröffentlichten Version sich nicht viel an dem Programm geändert hat. Lediglich das Verschicken von Nachrichten an Offline-Kontakte sowie die History-Funktion und die Statusmeldungen sind hinzugekommen.

Grundsätzlich wird aber auch immer wieder betont, dass man seine Programme stets aktuell halten sollte, damit etwaige Sicherheitslücken geschlossen werden, so dass Schadprogramme und Hacker möglichst wenig Chancen für einen erfolgreichen Angriff haben. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet ist die Grundidee nicht zwingend verkehrt.
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