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Stand Crytek kurz vor der Insolvenz?

Wirtschaft | HT4U.net
Den Gerüchten zufolge soll die deutsche Software-Schmiede Crytek im April dieses Jahres kurz vor der Insolvenz gestanden haben. Mittlerweile soll es jedoch wieder besser aussehen, und das Management blickt mit Zuversicht in die Zukunft.

Die Informationen stammen von GameStar, welche berichten, dass verspätete Gehaltszahlungen ein Zeichen der Finanzprobleme waren. Doch auch einige Führungskräfte waren offenbar gewillt, das Unternehmen zu verlassen. Managing-Director und Mitgründer Avni Yerli versucht jedoch die Wogen zu glätten und betont, dass Crytek in naher Zukunft neue finanzielle Mittel erwarte. Konkret wird Yerli nicht, aber laut GameStar fiel dabei wiederholt der Name Wargaming, welcher seit einiger Zeit mit Investitionen auf sich aufmerksam macht und folglich auch bei Crytek einsteigen könnte.

Die Ursachen für die Probleme sind vielfältig, wobei hier vor allem teure Produktionen genannt werden, welche letztlich aber hinter den Erwartungen blieben. Dies gilt insbesondere auch für Crysis 3 und Ryse: Son of Rome. Gerade der zuletzt genannte Titel hatte durch Designänderungen zusätzliche Kosten verursacht, welche so nicht mehr eingespielt werden konnten.

Weiterhin wird ausgeführt, dass Crytek mit der eigenen Social-Plattform GFace nicht die gewünschten Erfolge erzielt hat. Zudem lief auch der Einstieg in die Welt der Free-to-play-Spiele nicht ohne Stolpersteine.
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