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Kuriosität: Hacker-Angriff durch Katzen

Internet | HT4U.net
Im Rahmen der Hackerkonferenz Def Con in Las Vegas hat der US-Sicherheitsexperte Gene Bransfield einen ungewöhnlichen Weg aufgezeigt, um sich Zugriff auf heimische Netzwerke zu verschaffen. Dabei nutzt er das Revier der Hauskatze in Kombination mit einem kleinen Computer.

Der gemeine Stubentiger ist stetig in den Gärten rund um sein Zuhause unterwegs und damit ein gewohnter Anblick für die Nachbarn und Menschen in der Umgebung. Diesen Umstand nutzt Bransfield aus und stattet das Tier mit einem WarKitteh getauften Halsband aus. Dieses ist aber kein herkömmliches Halsband, sondern mit einem Raspberry Pi ausgestattet.

Der kleine Computer sucht dabei nach offenen Funknetzwerken oder spürt die Daten von Mobilfunkgeräten, Bluetooth- oder NFC-Verbindungen auf. Die gesammelten Daten können dann für einen gezielten Angriff benutzt werden. In einem ersten Versuch brachte die eigene Katze Coco die Daten von 23 WLAN-Netzen mit, wobei rund ein Drittel nicht verschlüsselt war.

Bild: Kuriosität: Hacker-Angriff durch Katzen
Bild: Kuriosität: Hacker-Angriff durch Katzen
Quelle: WIRED

Was auf den ersten Blick etwas absurd erscheint, ist auf den zweiten Blick durchaus interessant. Dabei spielen die Faktoren des gewohnten Bildes und die relativ geringen Kosten eine Rolle. So kann man das Halsband für unter 100 US-Dollar herstellen und die Katze in der gewohnten Umgebung nutzen. Durch die Nähe zu Nachbarn hat man zudem auch die Möglichkeit, weitere Informationen einzuholen und diese im Zweifel eigennützig zu verwenden.
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