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gamescom: Neuer Horrortitel The Evil Within angespielt

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Mit The Evil Within versucht Bethesda einen großen Erfolg im Horrorgenre zu landen und will, mit Hilfe des Resident-Evil-Schöpfers, das Horror-Survival-Genre wieder zum Leben erwecken. Nun präsentiert Bethesda auf der gamescom 2014 ein "Hands-on" seines neuesten Projektes. Wir haben für euch mal hereingeschaut, wie sich The Evil Within so spielt.

Nach der endlos riesigen Schlange ab in einen schwarzen Raum, nur beleuchtet durch das Licht der Monitore, auf einen Hocker gesetzt, Headset auf, kurz die Steuerung auf dem spärlich von einer unheimlichen Kerzenattrappe beleuchteten Schild gecheckt und los geht's! Von der Geschichte selbst bekommt man während des Spielens recht wenig mit, was daran liegt, dass der spielbare Part bereits Kapitel 9 ist. An die Steuerung muss man sich erst gewöhnen, zumal auch recht wenig erklärt wird. So stehen wir zum Beispiel vor einem großen Tor, wissen nicht, wie dies zu öffnen ist, und finden auch keinen anderen Weg. Die einfache Lösung: Das Betätigen des A-Knopfs auf dem Controller.

Die Spannung wird schon zu Beginn hochgedreht durch den permanenten Bass im Hintergrund, welcher durch die Kopfhörer besonders gut zur Geltung kommt. Der ganze Schauplatz, eine scheinbar verlassene, alte Villa, erzeugt zusammen mit der Musik eine unheimliche Kulisse und man ist automatisch auf der Hut. Selbst bei einem lauten Knacken des Spiegels kann man in The Evil Within auch mal vor Schreck zusammenzucken. Das erste Mal sterben wir dann auch gleich bei der Begegnung mit einem Untoten. Dieser bewegt sich zombieartig, wenn auch zeitweise schneller, auf uns zu und will uns an den Kragen. Kein Problem, denkt man sich, man hat schließlich einen Revolver mit vollem Magazin bei sich. Falsch gedacht, wie sich herausstellt. Nachdem das Monster nach den ersten drei Bauchtreffern unbeeindruckt weiter auf uns zuläuft, versuchen wir, den Kopf zu treffen. Weitere zwei Patronen landen im Nichts, weil das Biest mit dem Kopf wackelt; die letzte trifft dann endlich. Nur leider braucht unser Untoter nur eine Gesichtshälfte, um uns ins Jenseits zu befördern, was er dann auch umgehend tut.

In The Evil Within ist der Tod quasi vorprogrammiert, und Ressourcen sind knapp. Leider ist dafür die Ladezeit ziemlich lang, sodass das Spiel einem auf die Nerven gehen kann. Jedoch fesselt The Evil Within den Spieler auf eine gute Art und Weise, und vor allem zarten Gemütern wird dieses Spiel das Gruseln lehren. Nur im Hinblick auf die Grafik kann das Spiel nicht überzeugen – was es angesichts der meist dunklen Schauplätze auch nicht zwingend muss. Fazit: Am 21. Oktober erscheint der nächste echte Horrorschocker!
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