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G.Skill und Kingston überbieten sich bei Rekordjagd mit DDR4-Speicher

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Speicherriegel nach dem neuen DDR4-Standard, welche mit der Einführung des Sockels 2011 von Intel Ende August letzten Jahres am Markt aufschlugen, waren zu Beginn nur geringfügig höher getaktet als bisherige DDR3-Module. Ende Januar validierten Extrem-Overclocker DDR4-Speicher der Firmen G.Skill und Kingston mit effektiven Taktraten jenseits der 4.350 MHz.

So kam bei dem Weltrekord vom 28. Januar Kingston HyperX-Speicher zum Einsatz. Dieser wurde mit satten 4.352 MHz validiert. Als Untersatz diente ein MSI X99S-XPOWER-AC-Mainboard im Zusammenspiel mit einem Engineering-Sample eines Intel Core i7-5960X.

Dieser Weltrekord wurde allerdings schon zwei Tage später von einem G.Skill Ripjaws-Riegel marginal überboten. So war beim G.Skill-Modul auf einem ASUS RAMPAGE V EXTREME und identischem Prozessor-Sample erst bei einem effektiven Takt von 4.355 MHz das Limit erreicht.

Bei beiden Rekordübertaktungen wurde der Prozessor mit LN2 gekühlt. Wie bei solch Extremübertaktungen üblich, steckte lediglich je nur ein Riegel in den Speicher-Slots.

Die schnellsten hierzulande sofort lieferbaren DDR4-Riegel sind mit 3.300 MHz spezifiziert. Das günstigste 3.300 MHz schnelle G.Skill Ripjaws-Kit kostet bei Amazon* momentan zirka 36 Euro je Gigabyte. Mit niedrigeren Preisen ist im zweiten Halbjahr mit Erscheinen von Intels neuen Skylake-Prozessoren zu rechnen, denn mit den zugehörigen Sunrise-Point-Chipsätzen wird der DDR4-Standard auch im Massenmarkt Einzug halten.
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