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Firefox 40.0 schließt kritische Sicherheitslücken

Software | HT4U.net
Der finale Firefox 40.0 schließt 14 Sicherheitslücken, von denen vier kritischer Natur sind. Sieben weitere Schwachstellen bergen ein hohes Risiko, zwei sind von mittlerer Schwere und die letzte eher harmlos. Das Update bringt auch einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software und warnt vor Erweiterungen, die nicht seitens Mozilla signiert wurden. Der HTTP-Fehler 401, welcher auf eine fehlende Autorisierung hinweist, kann nicht mehr von Unterressourcen wie extern nachgeladenen iFrames, Bildern oder Skripten ausgelöst werden. Angreifer hatten solche Elemente in Webseiten eingeschleust, um Zugangsdaten abzugreifen.

Für Windows gibt es leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung, obwohl diese seit Monaten in der Betaschiene verfügbar ist und ausgesprochen zuverlässig funktioniert. Dafür unterstützt die Version 40.0 jetzt Windows 10 inklusive dessen Tablet-Modus. Wird die Sprache Englisch/US verwendet, nutzt der Internetbrowser für die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, Vorschläge, welche sich an den zuletzt besuchten Internetangeboten orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern, und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen.

Unter Linux wurden Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Auch die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface) verspricht Leistungssteigerungen und war eigentlich schon für die Version 39.0 geplant.

Autor: mid
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